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Nach „Antonia“: DWD verlängert Unwetterwarnung für diese NRW-Regionen

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Von: Hannah Decke, Kristina Köller

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Unwetter in NRW: Sturmtief Antonia ist in der Nacht zu Montag mit Orkanböen übers Land gezogen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt weiter vor starkem Wind.

Update vom 21. Februar: 21.40 Uhr: Auch in der Nacht zu Dienstag wird es noch windig, aber nicht mehr stürmisch. Der DWD hat seine Warnung für den Westen von NRW aufgehoben und für die östlichen Landesteile - Münsterland, Südwestfalen, Soester Börde und Ostwestfalen - abgeschwächt. Dort besteht nur noch eine Warnung vor Wind- und Sturmböen bis 65 km/h.

Update vom 21. Februar, 18.03 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat NRW-weit die Unwetterwarnung verlängert. Bis 20 Uhr drohen am Montag Sturmböen um die 80 km/h.

BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
MinisterpräsidentHendrik Wüst (CDU)
Bevölkerung17,9 Millionen

Sturm Antonia in NRW: Stromausfälle in NRW

Update vom 21. Februar, 17.43 Uhr: Die Stürme der vergangenen Tage haben beim Netzbetreiber Westnetz zu zahlreichen Stromausfällen geführt. Umgestürzte Bäume und herabfallende Äste hätten ab Donnerstag Leitungen und technische Anlagen beschädigt, teilte Westnetz am Montag in Dortmund mit. Vor allem die Kreise Wesel und Kleve sowie der Rhein-Sieg-Kreis, das Sauerland, das Siegerland und das Emsland seien betroffen gewesen.

Update vom 21. Februar, 6 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat in der Nacht die Unwetterwarnung für Nordrhein-Westfalen aufgehoben. Sturmtief Antonia fegte in der Nacht mit heftigen Sturm- und Orkanböen übers Land. Laut WDR wurden Windgeschwindigkeiten bis 139 km/h (in Unna) gemessen. Durch „Antonia“ sind Hausdächer, Autos und eine Busoberleitung zerstört worden. Vielerorts kippten Bäume infolge des Sturms um. In Teilen der Stadt Hennef bei Bonn fiel vorübergehend der Strom aus. In Herdecke südlich von Dortmund flog das Dach eines Mehrfamilienhauses davon und landete auf einem anderen Dach, wie die Feuerwehr am Montagmorgen mitteilte. 

Der DWD warnt weiterhin vor schweren Sturmböen bis 80 km/h und in exponierten Lagen bis 95 km/h. Zudem melden die Meteorologen Dauerregen und in höheren Lagen Schnee. Am Morgen ist mit Glätte zu rechnen.

Der Zugverkehr in NRW ist noch immer bis mindestens Montagmittag eingeschränkt.

Sturm Antonia in NRW: Unwetterwarnung ausgeweitet - Orkanböen erwartet

Update vom 20. Februar, 23.27 Uhr: Sturmtief Antonia hat NRW erreicht. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Warnung vor Unwetter auf den Nordosten des Landes ausgeweitet. Im Westmünsterland, Ruhrgebiet und Rheinland ist die Warnstufe erhöht worden. Laut kachelmannwetter.com zieht die Kaltfront in den nächsten zwei bis drei Stunden über das gesamte Bundesland hinweg. Meteorologen erwarten Gewitter und Orkanböen mit Geschwindigkeiten bis 110 km/h. Das Sturmtief soll bis zum frühen Montagmorgen durchgezogen sein.

Sturm Antonia in NRW: DWD gibt Unwetterwarnung raus - Orkanböen erwartet

Update vom 20. Februar, 21.48 Uhr: Sturmtief Antonia ist noch nicht richtig in NRW angekommen, schon jetzt bläst der Wind aber ordentlich. Laut kachelmannwetter.com hat die Kaltfront vor Kurzem die Niederlande erreicht. Zuvor seien aus dem Norden England größere Überflutungen gemeldet worden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt weiterhin vor schweren Sturm- und auch Orkanböen in Nordrhein-Westfalen. Dazu Gewitter und gebietsweise Dauerregen. Die Warnung gilt ab 22 Uhr. Für das Sauer- und Siegerland sowie Teile der Eifel hat der DWD bereits auf Stufe 3 (Unwetter) erhöht. Für den Rest von NRW gilt eine Vorabwarnung vor Unwetter.

Sturm Antonia in NRW: Unwetterwarnung - Bahn stellt Regionalverkehr ein

Update vom 20. Februar, 20.15 Uhr: Wegen Sturmtief Antonia stellt die Deutsche Bahn den Regionalverkehr in Nordrhein-Westfalen ein. Seit 20 Uhr wurden keine neuen Züge mehr auf die Strecke geschickt. Dies sei eine Vorsichtsmaßnahme, betonte eine Sprecherin der Bahn auf Anfrage der dpa. Am Montagmorgen sollen S-Bahnen und Regionalzüge dann voraussichtlich den Betrieb wieder aufnehmen. Da aber mit Sturmschäden zu rechnen sei, müssten am Morgen „umfangreiche Erkundungsfahrten“ erfolgen, wie die Deutsche Bahn weiter mitteilte. Die Empfehlung: Nicht unbedingt notwendige Fahrten verschieben!

Sturm in NRW: Tief Antonia kommt - Unwetterwarnungen für diese Regionen

Update vom 20. Februar, 16.12 Uhr: „Antonia könnte ähnlich heftig ausfallen wie Ylenia“, prognostiziert Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. Es handle sich erneut um eine brenzlige Wetterlage. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet in der Nacht zu Montag den Höhepunkt des Sturmtiefs in NRW. Ab 22 Uhr warnen die Experten vor schweren und kurzzeitig auch orkanartigen Böen. Im Hochsauerlandkreis, Kreis Olpe, Märkischen Kreis, Kreis Siegen-Wittgenstein und Kreis Euskirchen erreichen die Böen um die 110 km/h. Hier gilt eine Unwetterwarnung. Für den Rest von Nordrhein-Westfalen hat der DWD bisher nur eine Warnung der Stufe 2 herausgegeben - allerdings mit dem Hinweis, dass sich die Warnstufe noch erhöhen kann. Es handelt sich um eine sogenannte Vorabwarnung vor Unwetter.

Es ist wie schon in den vergangenen Tagen Vorsicht geboten. Bäume könnten entwurzeln und Dächer beschädigt werden. Wer nicht unbedingt muss, sollte von Sonntagabend bis Montagmorgen nicht das Haus verlassen.

Auch der Zugverkehr wird bis mindestens Montagnachmittag eingeschränkt sein - zum einen durch die bereits vorhandenen Sturmschäden, zum anderen durch mögliche neue Schäden. Die schweren Stürme in den vergangenen Tagen haben im Streckennetz der Bahn mehr Schäden hinterlassen als zunächst gedacht. Dies sei bei weiteren Erkundungsfahrten und Helikopter-Flügen festgestellt worden, teilte die Deutsche Bahn am Sonntag mit.

Aktuelle Infos zu Einschränkungen im Bahnverkehr in NRW gibt es online hier.

Wieder Sturm in NRW: Tief Antonia kommt heute - Sturmböen bis 110 km/h

Update vom 20. Februar, 9.57 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt erneut vor schweren Sturmböen in Nordrhein-Westfalen. So stark wie Orkantief Zeynep soll Tief Antonia allerdings nicht wüten. Der DWD kündigt „tagsüber stürmische Böen“ an. In der Nacht zu Montag soll der Wind dann zunehmen - Gewitter und schwere Sturmböen mit bis zu 110 km/h sollen über NRW hinwegziehen.

[Erstmeldung] NRW - Das Orkantief Zeynep hat in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Schäden angerichtet, zwei Menschen kamen ums Leben, mehrere Personen wurden schwer verletzt, eine von ihnen lebensbedrohlich. Die Nacht von Freitag auf Samstag hatte es in sich, die Sturm-Bilanz ist unschön.

Sturm in NRW: Tief Antonia kommt am Sonntag - wieder schwere Böen

Und NRW wird so schnell nicht rauskommen aus dem Sturmmodus. Denn nach Ylenia am Donnerstag und Zeynep am Freitag/Samstag werden auch für Sonntag Sturmböen erwartet. Meteorologen kündigen das nächste Sturmtief an - Antonia. Wenngleich das Schlimmste wohl vorbei ist.

Wetter-Experte Dominik Jung von wetter.net sagte am Sonntag: „Nach dem Sturm ist vor dem Sturm“. Insbesondere in der Nacht von Sonntag auf Montag habe der Westen Deutschlands - also auch NRW - mit schweren Sturmböen zu rechnen. Auf der Nordsee werde es erneut Orkanböen geben. „Es hört einfach nicht auf. Das nächste Sturmtief, Antonia, kommt zu uns nach Deutschland“, so Jung. Es sorge wieder für eine brisante Wetterlage, sei aber kein Vergleich zu Zeynep.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat schon für die Zeit vor Sonntagabend Amtliche Warnungen vor Sturmböen ausgegeben. Sie gelten von Samstag, 20 Uhr, bis Sonntag, 4 Uhr, sowie Sonntag von 10 bis 22 Uhr. Demnach ist schon in der Nacht zu Sonntag mit Sturmböen zu rechnen - mit Geschwindigkeiten zwischen 55 und 65 km/h. Am Sonntag ab 10 Uhr erreichen die Böen oberhalb von 600 Metern Geschwindigkeiten zwischen 70 und 85 km/h, heißt es. In exponierten Lagen muss dem DWD zufolge mit schweren Sturmböen um 90 km/h gerechnet werden.

Sturm in NRW: Antonia kommt - passen Sie auf sich auf!

Wie immer bei Sturm gilt, dass jeder, der sich im Freien aufhält, auf herabfallende Gegenstände achten sollte. Insbesondere nachdem Zeynep und Ylenia vielerorts Bäume angegriffen haben. Äste könnten nun jederzeit herab stürzen, oder ganze Bäume doch noch umkippen.

Welche Kraft das Orkantief Zeynep hatte, hat etwa ein Vorfall in Bergkamen gezeigt. Dort riss der Sturm laut wa.de* das Dach einer Kaufland-Filiale einfach mit sich. Auch im Kreis Soest hatte es Zeynep in sich. 800 Feuerwehrleute waren dem Portal soester-anzeiger.de* im Einsatz. Im Märkischen Kreis summierte sich die Zahl der sturmbedingten Einsätze come-on.de* zufolge auf mehr als 450.

Allerdings geht es demnächst wohl auch wieder aufwärts. Laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net soll uns Ende Februar/Anfang März mildes Wetter beschert werden. - *wa.de, soester-anzeiger.de und come-on.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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