Bahnstrecken gesperrt, Lkw umgeweht

Sturm am Rosenmontag: Alles zum Karneval, Bahn und Verkehr in NRW

+
In Ochtrup wurde ein Mann (37) in seinem Auto von einem umstürzenden Baum erschlagen.

NRW - In den Karnevalshochburgen werden die Rosenmontagszüge nur mit Einschränkungen (Köln, Düsseldorf, Bonn) oder gar nicht (Bottrop) rollen. Sturmtief "Bennet" ist Schuld. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor "markantem Wetter". Alles Wichtige in unserem News-Ticker.

+++ News-Ticker hier aktualisieren +++

15.55 Uhr: Der Sturm hat in Düsseldorf das komplette Flachdach eines Mehrfamilienhauses angehoben. Das 60 Quadratmeter große Dach kam erst einige Meter weiter wieder zum Liegen. Höhenretter zerlegten das Dach in kleinere Stücke. Sechs Stunden dauerte die Aktion. Bei einem anderen Einsatz fingen fünf Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr zusammen mit Polizisten zehn aus einer Weide ausgebrochene Schafe wieder ein. Insgesamt zählte die Feuerwehr Düsseldorf am Montag 86 witterungsbedingte Einsätze.

Karnevalisten trotzen dem Sturm: Rosenmontagszüge am Rhein

15.18 Uhr: Mittlerweile sind fast überall die Rosenmontagszüge gestartet. Oder besser: fast überall. Rund eineinhalb Stunden vor dem Start ist der Zug in Hattingen aus Sicherheitsgründen abgesagt worden. Wie die Organisatoren mitteilten, hat ein Sanitätsdienst das geplante Sanitätszelt wegen der Sturmwarnung nicht aufbauen können. Eine Alternative hätte eine Abänderung des Sicherheitskonzepts erfordert. Dies sei in der Kürze der Zeit jedoch nicht möglich gewesen. Die Veranstalter hatten mit bis zu 12.000 Besuchern gerechnet.

Wegen des Sturms waren auch die Umzüge in Duisburg-Neumühl, Oberhausen-Alstaden und Bottrop abgesagt worden.

13.12 Uhr: Nach Angaben eines Bahnsprechers gab es bislang rund ein Dutzend Störungen gegeben wegen des Sturms, von denen die meisten aber schnell wieder behoben worden seien. Bis zum Nachmittag sollten alle Strecken wieder frei gegeben werden. Beeinträchtigungen gab es auch im Fernverkehr. Für mehrere Linien, die durch NRW führen, rechnete die Bahn mit Verspätungen von rund 45 Minuten.

12.47 Uhr: Die Polizei Bielefeld war bisher in 39 Einsätzen wegen des Sturms unterwegs. An der Herforder Straße im Kreuzungsbereich der Beckhausstraße wehte ein Zelt in Form eines Pavillons auf die Straße. Auf der Schröttinghauser Straße schob der Wind ein Dixi Klo auf die Fahrbahn. Auch ein Wohnwagen auf der Heeper Straße hatte sich durch eine Böe selbstständig gemacht und musste wieder an seinen Stellplatz gezogen werden.

13.16 Uhr: Auch im Kreis Warendorf hinterließ Tief "Bennet" in den Vormittagsstunden erste Spuren. Bei den meisten Einsätzen mussten die Einsatzkräfte verschiedenste Gefahrenstellen sichern. Durch starke Windböen fielen Verkehrsschilder und Äste auf Fahrbahnen, die weggeräumt werden mussten. In Ahlen kippte auf der Gemmericher Straße ein Baugerüst um und stürzte auf einen geparkten Pkw. In einem Neubaugebiet in Sendenhorst drehte sich ein Kran in Windrichtung und stieß dabei mit dem Ausleger gegen einen weiteren Kran. Dieser stürzte zusammen und fiel auf einen Rohbau. Der Rohbau wurde hierdurch beschädigt.

12.27 Uhr: Wegen des Sturms ist neben den Zoo Wuppertal und dem Tierpark Hamm auch der Zoo Dortmund aus Sicherheitsgründen geschlossen geblieben. Auch dort verwies man auf den alten Baumbestand. Die Zoos in Münster, Duisburg und Köln haben dagegen geöffnet.

Kai Pflaume feiert begeistert Premiere in Köln

12.19 Uhr: Fernsehmoderator Kai Pflaume hat als Kind die Übertragung der Rosenmontagszüge fast immer im Fernsehen verfolgt - und konnte dieses Jahr nun erstmals in Köln mitfahren. "Es ist absolute Premiere heute", sagte der 51-Jährige. Die Stimmung sei ihm schon oft beschrieben worden. "Das ist auch das, was alle mir gesagt haben: Das ist völlig verrückt, das kann man mit nichts vergleichen, was hier passiert. Überall wird gefeiert, und die Leute sind einfach unheimlich gut drauf."

11.48 Uhr: In Bochum stürzte ein Baum auf zwei fahrende Wagen, wie die Feuerwehr berichtete. Die Insassen kamen mit dem Schrecken davon. Auch in Werne krachte ein Baum auf eine wichtige Straße. Zu einem Unfall kam es dort aber nicht, wie die Feuerwehr mitteilte.

20 Meter hohe Birke kracht auf die Straße

11.45 Uhr: In Recklinghausen hat das Sturmtief "Bennet" für viele Einsätze gesorgt. Hier stürzte beispielsweise eine circa 20 Meter hohe Birke auf die Fahrbahn. Weitere Bäume stürzten im Stadtgebiet um. Der Rosenmontagsumzug in Recklinghausen wurde nach einer Besprechung der Verantwortlichen auf 15.11 Uhr verschoben.

11.42 Uhr: Schwere Sturmböen sind am Vormittag gemessen worden. Die mit 97 Stundenkilometern stärkste Böe registrierte der Deutsche Wetterdienst in Bad Lippspringe (Kreis Paderborn). Dies entspricht Windstärke 10 ("schwerer Sturm"). Auch in Essen (95), Nörvenich (90) und auf dem Kahlen Asten (90) gab es schwere Böen mit dieser Windstärke. Sehr starken Wind registrierte der Wetterdienst auch in Münster, Düsseldorf und Köln. Bis etwa 13 Uhr solle eine weitere Schauerlinie von West nach Ost ziehen. 

Tödlicher Unfall im münsterländischen Ochtrup

11.17 Uhr: Schlimme Nachricht: Ein umstürzender Baum hat am Montag im münsterländischen Ochtrup einen 37 Jahre alten Autofahrer getötet. Der Mann war auf einer Landstraße unterwegs, als der Baum umfiel und das Fahrzeug traf. 

"Der Verdacht liegt nahe, dass das mit dem Sturm zusammenhängt", sagte ein Sprecher der Kreispolizei Steinfurt. Der Mann kam aus Ochtrup. Er saß allein im Auto.

"Astro-Alex" beim Karnevalszug in Köln dabei 

10.34 Uhr: Astronaut Alexander Gerst sieht übrigens Gemeinsamkeiten zwischen der Raumfahrt und dem Karneval. Beides sei "ein Stück Kultur der Menschheit" sagte "Astro-Alex" in Köln. Der 42-Jährige fährt dort auf dem Zugleiterwagen im Rosenmontagszug mit. Auf die Frage, was er lieber wolle - im Zug mitfahren oder noch mal ins All fliegen - sagte er: "Ich denke, beides ist ganz gut. Aber der Rosenmontagszug, das habe ich ja jetzt heute, und dann schauen wir mal, wie's weitergeht. Als Astronaut will man natürlich immer mal wieder zurück ins Weltall." Eine spezielle Wurftechnik für die Kamelle habe er noch nicht entwickelt, räumte er ein: "Ich glaube, ich muss alle mal durchprobieren. Wir haben ja ein paar Profis oben auf dem Wagen. Ich bin sicher, ich bin ein guter Schüler."

10.06 Uhr: Die Bahnstrecken in NRW sind allmählich von umgestürzten Bäumen geräumt. So ist beispielsweise die Sperrung zwischen Fröndenberg und Unna ebenso aufgehoben worden wie die zwischen Hilden und Solingen.

In Köln ziehen die Jecken jetzt durch die Stadt

10.05 Uhr: In Köln läuft der Rosenmontagsumzug! Die Kollegen des WDR streamen live - und zwar hier:

9.19 Uhr: Heftige Windböen haben am Montagmorgen Bäume umstürzen lassen, Straßenschilder umgeweht und zahlreiche Verkehrsstörungen verursacht. Bei der Bahn gab es vorübergehend Streckensperrungen im Regionalverkehr, auf der Autobahn 4 bei Kerpen stürzte gegen 5.10 Uhr ein Baum auf die Strecke. Zwei Lastwagen und zwei Autos seien stark beschädigt worden, es habe aber keine Verletzten gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Verkehrsstörungen gab es auch im Münsterland und in Ostwestfalen. Die Eurobahn meldete Störungen und Zugausfälle zwischen Münster und Warburg und zwischen Lippstadt und Paderborn. Zwischen Soest und Paderborn musste wegen eines umgestürzten Baumes ein Busersatzverkehr eingerichtet werden, wie das Bahnunternehmen Abellio mitteilte.

9.18 Uhr: Die Rheinbahn meldete "außergewöhnliche Witterungsverhältnisse" in Düsseldorf und Umgebung. Einige Streckenabschnitte seien derzeit unbefahrbar. Die Düsseldorfer Feuerwehr berichtete von verstärkten Einsatzzahlen. Der Wuppertaler Zoo und auch der Tierpark Hamm bleiben am Montag wegen der Sturmböen und des starken Regens geschlossen.

Zug in Köln startet pünktlich mit allen Motivwagen

9.14 Uhr: Auch in Düsseldorf laufen die Vorbereitungen für den Rosenmontagszug. Die ersten Wagen wurden am Morgen aus der Wagenhalle ins Freie gefahren, berichtete eine dpa-Reporterin. Die traditionell stark polarisierenden Motivwagen von Wagenbauer Jacques Tilly waren zunächst aber nicht zu sehen. Die Verantwortlichen hatten am Sonntag entschieden, den Start des Düsseldorfer Rosenmontagszugs wegen des Sturms um gut eineinhalb Stunden auf 13.30 Uhr zu verschieben. Der Zug kann nur bis Windstärke 7 stattfinden - der Deutsche Wetterdienst hält aber auch am Montagnachmittag noch Windstärke 8 für möglich.

9.12 Uhr: Es sieht tatsächlich so aus, als habe nach dem Rheinland auch ein großer Teil Westfalens bereits jetzt das Schlimmste überstanden. Im Märkischen Kreis zeigt sich beispielsweise aktuell die Sonne, der Himmel ist aufgerissen.

9.07 Uhr: Auf der Landstraße 528 zwischen Breckerfeld und Halver wurde am Morgen ein Lkw von einer Sturmböe erfasst und brachte den Lkw mit Anhänger auf die Gegenseite, wo er schließlich auf die Seite kippte. 

Dieser Lkw aus Geseke im Kreis Soest wurde zwischen Breckerfeld und Halver von einer Sturmböe erfasst.

Der Fahrer und die zwei Insassen konnten sich selbstständig und unverletzt befreien. Der Lkw kommt aus Geseke im Kreis Soest.

9.00 Uhr: Da ist die finale Entscheidung in Sachen Rosenmontagszug in Köln: Es geht wie geplant pünktlich um 10 Uhr los - mit allen Motivwagen. Pferde sind allerdings nicht im Zug dabei. Alaaf!

Köln oder Düsseldorf: Ihre Meinung ist gefragt!

8.55 Uhr: Die Feuerwehr Dortmund berichtet aktuell von zahlreichen Einsätzen im Stadtgebiet, aber auch davon, dass der Sturm sich abschwächt.

8.33 Uhr: Der stürmische Rosenmontag macht auch abseits der Karnevalshochburgen den Verantwortlichen zu schaffen. Bottrop hat seinen Karnevalszug sogar ganz abgesagt. "Das ist natürlich für die vielen Engagierten schwer zu verdauen, die Herzblut und Engagement in die Jubiläumsdarstellung, aber auch in die sonstigen guten Ideen aller Karnevalsgruppen für den Rosenmontagszug gesteckt haben", sagte Bottrops Oberbürgermeister Bernd Tischler. Die Gefahr durch den Sturm sei aber zu groß.

Karneval und Verkehr: Neue Startzeiten für Rosenmontagszüge

8.32 Uhr: In Duisburg startet der Zug zwei Stunden später um 15.11 Uhr, in Ratingen wurde der Zug um fünf Stunden verschoben und startet nun erst um 15.11 Uhr, Aachen will eine Stunde später um 12.11 Uhr starten, Münster verschiebt um zwei Stunden auf 14.11 Uhr. Überall haben die Veranstalter aber bis zuletzt die aktuellen Wetterprognosen im Blick, um zu entscheiden, ob der Zug womöglich sogar ganz abgesagt werden muss.

8.31 Uhr: Nächster Baum im Gleis - diesmal zwischen Fröndenberg und Unna. Zuvor war schon die Bahnstrecke Wickede-Fröndenberg gesperrt worden - ebenfalls wegen eines umgestürzten Baumes. Zwischen Eschweiler und Langerwehe ist die Bahnstrecke größtenteils geräumt und deshalb wieder eingeschränkt befahrbar.

Sturmböen erreichen bis zu Windstärke 10

8.25 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst rechnet erst am Nachmittag mit einer spürbaren Beruhigung der Wetterlage. In Köln wollen die Verantwortlichen gegen 9 Uhr noch einmal entscheiden, ob es weitere Einschränkungen für den Zug geben muss - eine Absage stehe aber nicht im Raum, sagte eine Sprecherin. In Düsseldorf hofft das Comitee Düsseldorfer Carneval, dass der Wind am Nachmittag höchstens noch mit Windstärke 7 weht. In der Nacht zum Montag hatte der starke Wind in Düsseldorf und Köln Äste von Bäumen abbrechen lassen, Mülltonnen und Baustellenschilder wurden umgeweht. Die Feuerwehr Düsseldorf berichtete von zahlreichen Einsätzen. Auch am Vormittag seien im Rheinland noch Windstärken von 8 bis 9 zu erwarten, Böen könnten auch mit Windstärke 10 wehen, sagte die Meteorologin vom Dienst am Montag.

8.06 Uhr: Auf der A44 im Kreuz Aachen ist ein Lkw auf die Leitplanke geraten. Die Bergungsarbeiten ziehen sich in die Länge, weil der benötigte Kran aktuell wegen des Sturms nicht aufgebaut werden kann.

Diese Bahnstrecken sind wegen umgestürzter Bäume gesperrt

7.59 Uhr: Gleich reihenweise meldet die DB Regio NRW aus NRW umgestürzte Bäume im Gleis. Betroffen ist vor allem das Rheinland:

  • zwischen Eschweiler und Langerwehe
  • zwischen Hilden und Solingen
  • zwischen Wickede (Ruhr) und Fröndenberg 
  • zwischen Euskrichen und Bad Münstereifel
  • zwischen Stolberg und Düsseldorf
  • zwischen Düren und Aachen
  • zwischen Iserlohn und Dortmund
  • zwischen Bonn und Rheinbach
  • zwischen Au und Siegen
  • zwischen Düsseldorf-Eller Mitte und Hilden
  • zwischen Velbert-Langenberg und Velbert-Rosenhügel 

7.57 Uhr: Von Böen gebeutelt, sind die großen Motivwagen des Kölner Rosenmontagszugs am Montagmorgen von der Wagenbauhalle im Stadtteil Braunsfeld zum Aufstellplatz in der Südstadt gefahren. Einige der großen Pappmasche-Figuren schwankten im Wind leicht hin und her. Die Kolonne passierte umgestürzte Straßenschilder, abgefallene Äste und jede Menge Abfall von den Feiern des Vortages, der vom Wind über die Straßen gefegt wurde. Die Kölner Karnevalisten verzichten wegen der Böen diesmal auf tragbare Großfiguren, Fahnen, Schilder, Pferde und Kutschen im Zug.

7.32 Uhr: Die ersten Ausläufer des Tiefs "Bennet" machen sich auch in Iserlohn bemerkbar. Aktuell ist die Feuerwehr Iserlohn an der Bahnstrecke zwischen Dortmund und Iserlohn im Bereich Kalthof im Einsatz. Hier hat ein Zug einen umgestürzten Baum gerammt. Es wurde niemand verletzt. Die Strecke ist gesperrt. Der Einsatz dauert etwa eine Stunde. Zwei kleinere Einsätze wurden bereits um 5.37 Uhr am Schälk und um 6.23 Uhr an der Immermannstraße abgearbeitet. Umgestürzte Bäume mussten hier beseitigt werden.

7.30 Uhr:

Blicken wir am Montagmorgen auf die geplanten Umzüge: In

Köln

wird bis 9 Uhr, ob und in welchem Umfang der Umzug stattfinden kann. Nicht dabei wären auf jeden Fall aus Sicherheitsgründen "tragbare Großfiguren, Fahnen, Schilder, Pferde und Kutschen." Das gilt so auch für

Bonn

, in

Aachen

sind keine Wagen mit losen Aufbauten beteiligt. Der Zug in

Düsseldorf

 startet statt 11.50 Uhr erst gegen 13.30 Uhr - auch hier ohne Pferde.

Hier finden Sie unseren Berichterstattung von Sonntag

In den Karnevalshochburgen am Rhein müssen sich die Narren bei den Rosenmontagszügen diesmal auf Einschränkungen einstellen. Köln und Mainz wollen sich vom drohenden Sturmtief "Bennet" den Spaß nicht verderben lassen, specken aber aus Sicherheitsgründen bei ihren Umzügen ab. 

Die Millionenstadt Köln will auf tragbare Großfiguren, Fahnen, Schilder, Pferde und Kutschen verzichten, wie das Kölner Festkomitee und die Stadt ankündigten. Auch der Mainzer Carneval-Verein entschied am Sonntag, den Umzug nicht abzublasen. 

Man werde aber ganz ohne Pferde auskommen müssen. In Düsseldorf ging das Bangen der Jecken weiter. Einen Beschluss wird es dort womöglich erst am Montagmorgen geben. Auch in Hamm wird der Umzug wie geplant stattfinden.

Der Deutsche Wetterdienst erwartet vor allem am Vormittag, dass das Sturmtief breit über NRW hinwegfegt - mit bis zu 80 Kilometern pro Stunde. Köln, Düsseldorf sowie Teile des Ruhrgebiets würden wohl nicht ausgespart, sagte Meteorologe Malte Witt. 

Nachmittags könnten sich die Böen dann aber etwas abschwächen. In der NRW-Landeshauptstadt hoffte man am Sonntag, dass "Bennet" doch noch ein Herz für die Karnevalsfreunde zeigen werde.

Die Rosenmontagszüge bilden den Höhepunkt des Straßenkarneval, seit Monaten laufen die Vorbereitungen. Man werde möglicherweise erst noch die Nacht abwarten, bevor der Daumen hoch oder runter gehe. "Bisher sind wir auch noch zuversichtlich und hoffen, dass das Sturmtief an Düsseldorf vorbeizieht", sagte der Sprecher des Comitee Düsseldorfer Carneval, Hans-Peter Suchand, der Deutschen Presse-Agentur.

Theoretisch denkbar sei, den für 11.50 Uhr geplanten Start um ein paar Stunden zu verschieben. Der Zug kann in der NRW-Landeshauptstadt bis Windstärke 7 stattfinden - ab Stärke 8 müsste er abgesagt werden. 2016 war der Umzug dort einem Sturm zum Opfer gefallen. In Köln gibt es keine so feste Marke. 

Auch andere Städte hatten 2016 verzichtet, darunter die Narrenhochburg Mainz. Diesmal bietet die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt dem Tief aber die Stirn. Pünktlich ab 11.11 Uhr soll es vor rund 500.000 erwarteten Zuschauern losgehen, allerdings ohne Pferde. - dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare