Wetterwarnung

Sturmtief Goran: Schwere Sturmböen in NRW - zahlreiche Bäume stürzen um

Sturmtief Goran ist am Donnerstag mit teils schweren Böen über NRW gefegt. Der Deutsche Wetterdienst hatte eine amtliche Warnung herausgegeben.

Update vom 21. Januar, 09.41 Uhr: Sturmtief Goran hat für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr in NRW gesorgt. Besonders getroffen hat es das Sauerland. Im Märkischen Kreis fielen mehrere Bäume um und blockierten Straßen. Auch zwischen Warstein und Meschede* musste die Feuerwehr eine Bundesstraße wieder freimachen. Ein entwurzelter Baum lag quer über der Straße.

Aber auch in anderen Teilen von NRW kam es zu Sturmschäden. In Düsseldorf rückte die Feuerwehr laut einem Sprecher wegen abgebrochener Äste, umgekippter Bauzäune und herabgefallener Dachziegel aus. Im Kreis Euskirchen wehten Trampoline auf die Straße, in Bad Münstereifel fiel laut WDR ein Baum auf ein Auto. Der Fahrer habe sich aber rechtzeitig retten können.

Sturmtief Goran fegt über NRW: Auch Bahnstrecke und Autobahnen betroffen

Wegen umgestürzter Bäume zwischen Oberhausen und Emmerich wurden am Donnerstagmorgen zudem Fernverkehrszüge der Deutschen Bahn umgeleitet. Die Bäume hatten den Angaben nach die Gleise blockiert. Betroffen war die ICE-Verbindung zwischen Köln und Amsterdam.

Auf der B55 zwischen Warstein und Meschede musste die Feuerwehr eine umgefallene Fichte beseitigen.

Auch auf den Autobahnen in NRW hinterließ Sturm Goran seine Spuren - Bäume stürzten um, Warnbarken einer Baustelle und eine Plane flogen weg.

Sturmtief Goran: Wetterdienst warnt vor schweren Sturmböen in NRW

[Erstmeldung] Hamm - Es stürmt in Nordrhein-Westfalen. Sturmtief Goran bringt vor allem am Donnerstagmorgen starke bis schwere Böen mit sich. Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung für ganz NRW herausgegeben.

BundeslandNordrhein-Westfalen
HauptstadtDüsseldorf
Einwohner17,93 Millionen (2019)

Vor allem in höheren Lagen wie dem Sauerland können die Sturmböen um die 80 km/h betragen. In der Eifel sind laut Deutschem Wetterdienst (DWD) auch bis zu 90 km/h möglich. Im Rest von NRW ist mit Böen von bis zu 70 km/h zu rechnen. Dazu bringt Sturmtief Goran schauerartigen Regen mit sich.

Sturm Goran: Wetterdienst warnt vor schweren Sturmböen in NRW

Bei Böen mit dieser Stärke besteht die Gefahr von herabfallenden Ästen. Im Sauerland und in der Eifel könnten Bäume, die ohnehin durch die Schneelast geschädigt sind, umstürzen. Bereits am Dienstag musste wegen des Sturms im Hochsauerland eine Landstraße gesperrt werden.

Bis zum Mittag soll der Wind etwas abnehmen. Auch der Regen lässt dann etwas nach. Eine lange Atempause werden die Menschen in NRW dann aber laut den Wetter-Experten nicht haben. Am Donnerstagabend und in der Nacht zu Freitag soll Sturmtief Goran wieder an Fahrt aufnehmen.

Sturm in NRW: Temperaturen werden milder - Schnee taut

Schlechte Nachrichten übrigens für alle Schnee-Fans: Es wird mild! Laut DWD sollen im höheren Bergland bis Freitagmorgen etwa 15 bis 20 cm Schnee tauen. In NRW liegen am Donnerstag die Höchsttemperaturen bei 9 bis 12 Grad.

Rubriklistenbild: © Alexander Forstreuter/dpa

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