Polizei ermittelt

Streit im MK artet gleich zweimal aus - Fäuste fliegen vor Altersheim

Eine geballte Faust
+
Im Märkischen Kreis ist es zu einer Auseinandersetzung mit fliegenden Fäusten gekommen.

Vor einem Altersheim hat sich ein Streit im Märkischen Kreis am Donnerstag gleich zweimal hochgeschaukelt. Erst war es ein Wortgefecht, dann flogen Fäuste, die Polizei ermittelt.

Iserlohn - Ein Autofahrer war mit seinem Beifahrer am Donnerstag in Iserlohn unterwegs und im Begriff, ein Altersheim zu passieren. Vor dem Altersheim fegte ein Mann den Gehweg. Doch was war das Problem?

Laut späteren Aussagen des Autofahrers und seines Beifahrers betrat der 21-jährige Mann beim Fegen des Bürgersteigs die Straße. Gegenüber der Polizei sagte der Fahrer, dass er stark habe bremsen und ausweichen müssen, um einen Unfall zu vermeiden.

Die Version des 21-Jährigen klingt dagegen anders. Ihm zufolge war der 63-jährige Mann aus Iserlohn, der den Wagen lenkte, viel zu schnell darin unterwegs, weshalb die Gefahr überhaupt erst entstand.

Streit vor Altersheim: Wortgefecht bevor die Fäuste fliegen

In der Folge soll es laut Polizei zunächst zu einem Wortgefecht gekommen sein, bei dem die Betroffenen - darunter auch der 40-jährige Beifahrer - Beleidigungen austauschten.

Und offenbar nicht nur das: Der 21-Jährige gab gegenüber den Beamten an, dass er durch den Beifahrer so heftig geschlagen wurde, dass er zu Boden gegangen sei.

Zunächst trennten sich die Wege der Streithähne, hieß es im Polizeibericht. Doch hätten sich Fahrer und Beifahrer kurz nach dem Verlassen des Tatorts mit ihrem Pkw entschieden, doch noch einmal dort vorbeizufahren.

Streit vor Altersheim: Wortgefecht bevor die Fäuste fliegen

Dann sei der Streit ein weiteres Mal eskaliert. Diesmal habe der 21-Jährige mit seiner Faust gegen den Radkasten des betroffenen Fahrzeugs geschlagen und mit seinem Faustschlag eine Delle im Pkw bewirkt.

Nun ermittelt die Polizei aus dem Märkischen Kreis wegen Beleidigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Dass es zu einer handfesten Auseinandersetzung mit geballten Fäusten kommt, ist im Märkischen Kreis kein Novum. Erst am Mittwoch lagen die Nerven vor einer Arztpraxis blank, nachdem es Uneinigkeiten über die Auslegung der Corona-Abstandsregel gab.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare