Steuereinnahmen in NRW kräftig gestiegen

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Düsseldorf - Dank der anhaltend guten Konjunktur sind die Steuereinnahmen in Nordrhein-Westfalen im ersten Halbjahr kräftig gestiegen.

Das Land nahm von Januar bis Juni 29,8 Milliarden Euro ein, 6,1 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres, wie das NRW-Finanzministerium mitteilte. Größter Einnahmeposten ist die Lohnsteuer, die 9,2 Milliarden Euro einbrachte. Aus der Umsatzsteuer erhielt das Land 8,1 Milliarden Euro.

Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) profitiert aber auch von den steigenden Immobilienpreisen. Die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer nahmen um knapp 100 Millionen auf 1,6 Milliarden Euro zu. Die Grunderwerbsteuer ist die wichtigste Steuer, deren Höhe das Land selbst festlegen kann.

In Nordrhein-Westfalen müssen beim Kauf eines Hauses, einer Wohnung oder eines Grundstücks 6,5 Prozent des Kaufpreises als Steuer gezahlt werden. Damit gehört NRW zu den Ländern mit dem höchsten Steuersatz. Die Landesregierung will über den Bundesrat einen Freibetrag bei der Grunderwerbssteuer erreichen, um so vor allem Familien mit Kindern den Kauf einer Immobilie zu erleichtern.

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