Dringendes Zeugengesuch

Lebensgefahr: Schwerverletzter gibt vor der Not-OP wichtigen Hinweis

Die Polizei sucht nach einem Zeugen.
+
Die Polizei sucht nach einem Zeugen.

Nach einer schweren Stichwunde gibt der  Verletzte vor seiner Not-OP einen wichtigen Hinweis. Er schwebt in akuter Lebensgefahr. Die Polizei sucht dringend einen Zeugen.

  • Lkw-Fahrer stürzt aus seinem Lastwagen
  • Rettungskräfte stellen Stichwunde und Lungenverletzungen fest
  • Kurz vor der Not-OP gibt der Attackierte Hinweis

Steinheim - Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Steinheim im Kreis Höxter, in der Industriestraße, sucht die Polizei dringend Zeugen: Polizei und Rettungskräfte wurden am Samstag gegen 17.48 Uhr zum Gelände einer Spedition in der Industriestraße in Steinheim gerufen.

Auf dem Hof der Spedition standen zu dem Zeitpunkt zwei Lkw nebeneinander. Zwei Zeugen konnten beobachten, wie auf einmal aus einem der beiden Lkw eine Person aus dem Führerhaus auf den Asphalt stürzte.

Versuchtes Tötungsdelikt in Steinheim (NRW): Lkw-Fahrer fällt aus Lastwagen

Die von den Zeugen alarmierten Rettungskräfte stellen kurz darauf an der Person, einem 44-jährigen ukrainischen Lastwagenfahrer, eine blutende Verletzung im Brustbereich fest, teilt die Polizei mit. Der Verletzte wurde zunächst in ein Krankenhaus nach Höxter verbracht, wo er umgehend operiert werden musste. Die Ärzte diagnostizierten eine Stichwunde im Brustkorb mit schweren Lungenverletzungen, berichtet wa.de*. 

Aufgrund des sich weiter verschlechternden Gesundheitszustandes musste der 44-jährige später in ein Paderborner Krankenhaus verlegt werden. Derzeit besteht akute Lebensgefahr.

Nach versuchtem Tötungsdelikt: Fahrer gibt Hinweis auf OP-Bett

Da der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes besteht, wurde noch in der Nacht durch das für Mordermittlungen zuständige Polizeipräsidium Bielefeld gemeinsam mit Ermittlern der Polizei Höxter die 16-köpfige Mordkommission "Industrie" unter der Leitung des Bielefelder Kriminalhauptkommissars Jürgen Kollien eingerichtet.

In Bielefeld wurde an diesem Wochenende ein Jugendlicher erstochen. Der Täter war nur unwesentlich älter.

Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf den Fahrer des zweiten Lkw, einen 54-jährigen ukrainischen Lastwagenfahrer, berichtet die Polizei. Die beiden Ukrainer sind am 1. Mai, mit ihren Lastwagen auf dem Gelände der Firma angekommen und haben höchstwahrscheinlich den Tag zusammen verbracht. Eine Äußerung, die der Verletzte noch kurz vor seiner Not-OP machen konnte, erhärtet einen Tatverdacht gegen den 54-jährigen.

Lkw-Fahrer schweigt nach versuchtem Tötungsdelikt

Dieser lässt sich inzwischen anwaltlich vertreten und äußert sich nicht zur Sache. Aus welcher Motivlage und wie es schließlich zu dem Messerstich kam, ist derzeit noch unklar.

Die beiden Lkw wurden zur Spurensicherung sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft Paderborn führte den 54-jährigen Tatverdächtigen heute Nachmittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Warburg vor. Das Gericht verhängte die Untersuchungshaft wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.

Tötungsversuch in Steinheim: Zeuge entfernt sich vom Tatort

Die Polizei ruft Zeugen dazu auf, sich zu melden. Insbesondere wendet sie sich an einen der beiden Zeugen, die die Rettungskräfte alarmierten. Er entfernte sich nach Eintreffen des Notarztes und ist derzeit den Ermittlern nicht bekannt.

Dieser Zeuge, ein circa 70 Jahre alter Mann, der eine Mercedes A-Klasse fuhr, wird dringend gebeten, sich mit der Mordkommission in Verbindung zu setzen. Es wird auch um weitere Zeugenhinweise an die Polizei Bielefeld (0521-545-0) oder die Polizei Höxter (05271-962-0) gebeten.

 

*wa.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare