Coronaschutzverordnung

Corona-Lockdown in NRW: Das sind die Regeln für den Sport

Im Corona-Lockdown gelten auch Einschränkungen für den Sport in NRW. Was ist noch erlaubt, was ist verboten? Ein Überblick zur Lage.

Hamm - Um die steigenden Coronavirus-Zahlen wieder in den Griff bekommen, haben sich Bund und Länder auf einen Teil-Lockdown geeinigt. Er tritt bundesweit am Montag, 2. November, in Kraft. (News zum Coronavirus)

LandNordrhein-Westfalen
Bevölkerung17,93 Millionen (2019)
HauptstadtDüsseldorf

Anders als nach vielen anderen Corona-Gipfeln mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) waren sich diesmal alle Länderchefs weitgehend einig: Das öffentliche Leben muss heruntergefahren werden, um die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen. Mit den entsprechenden Auswirkungen auf unseren Alltag. Unter anderem auch im Sport.

Sport im Corona-Lockdown in NRW: Was ist erlaubt, was ist verboten?

Ein großes Thema, das viele Menschen bereits beschäftigte - vor allem mit Blick auf die Fitnessstudios, die im Corona-Lockdown ab. 2. November schließen müssen. So besagen es die Corona-Regeln in NRW.

Also was ist an Sport noch erlaubt? In der neuen Coronaschutzverordnung des Landes NRW, die am 2. November in Kraft tritt, ist das klar geregelt.

Der Betrieb im Freizeit- und Amateursport auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist bis zum 30. November 2020 verboten. Doch es gibt Ausnahmen für Sportler.

Sport in Corona-Lockdown in NRW: Individuelles Training ist erlaubt

Individueller Sport - unter anderem Joggen - alleine, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes außerhalb geschlossener Räumlichkeiten von Sportanlagen ist erlaubt. Gemeinschaftsräume einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen von Sportanlagen durch mehrere Personen gleichzeitig ist nicht erlaubt.

Generell sind Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen bis mindestens zum 31. Dezember 2020 verboten. Der Profi-Sport - darunter die Fußball-Bundesliga mit BVB und Schalke - ist erlaubt.

Dazu zählen auch Wettbewerbe im Berufsreitsport und Pferderennen sowie andere berufsmäßige Sportausübung. „soweit die Vereine beziehungsweise die Lizenzspielerabteilungen der Vereine sich neben der Erfüllung ihrer arbeitsschutzrechtlichen Hygiene- und Schutzpflichten auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken im Sinne des Infektionsschutzgesetzes zeigen ...“, heißt es in der NRW-Coronaschutzverordnung.

Corona-Regeln im Lockdown: Sport und Schwimmen in der Schule sind möglich

Auch denn der Profi-Sport erlaubt ist: Zuschauer in den Stadien, Hallen oder Arenen dürfen bei den Wettbewerben bis zum 30. November 2020 nicht zugelassen werden.

Ausgenommen von den Verboten für Sportler und damit „unter Beachtung der allgemeinen Regeln dieser Verordnung und anderer Rechtsvorschriften zulässig sind „der Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht) der Schulen und die „Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen Prüfungen, sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen, das Training an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten sowie das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen“, heißt es weiter.

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst/dpa

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