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Stau zum Start der Sommerferien in NRW: Diese Autobahnen werden besonders voll

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Von: Simon Stock

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Sommerferien in NRW: Auf den Autobahnen drohen zur Urlaubszeit Stau und Verkehrschaos. Insbesondere auf diesen Strecken wird es voll.

Hamm - Von Schüler und Lehrern ersehnt, von Autofahrern gefürchtet: der Start der Sommerferien. Am Freitag (23. Juni) gibt es in Nordrhein-Westfalen Zeugnisse, direkt danach oder am sich anschließenden Wochenende starten viele Familien in den Urlaub. Das heißt: lange Staus und Verkehrschaos auf den Autobahnen in NRW.

„Heimat- und Campingurlaub sind seit Jahren beliebt. Das macht sich auf den Fernstraßen deutlich bemerkbar“, sagt ADAC-Verkehrsexperte Roman Suthold. Auch Autoreisen ins benachbarte EU-Ausland sind dank lockerer Corona-Beschränkungen wieder problemlos möglich. Das alles führt zu einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen am Wochenende vom 24. bis 26. Juni - und darüber hinaus.

Sommerferien in NRW: Auf diesen Autobahnen ist die Staugefahr am größten

Nicht auf allen Strecken in NRW ist die Mehrbelastung gleich groß. Das höchste Potenzial für Stau sieht der ADAC auf den Verbindungen in Richtung Nord- und Ostseeküste, in die Niederlande und auf dem Weg in den Süden. Mit Verzögerungen müssten Urlauber besonders im Großraum Köln (unter anderem mit A1, A3 und A4) und im gesamten Ruhrgebiet von Essen bis Dortmund rechnen.

Der ADAC hat eine Liste mit Autobahnen in Nordrhein-Westfalen erstellt, auf denen während der Sommerferien mit erhöhter Staugefahr zu rechnen ist:

Besonders zu beachten ist die Sauerlandlinie A45, einer der wichtigsten Verbindungen nach Frankfurt und weiterführend in den Süden der Republik. Dort ist seit 2. Dezember 2021 die marode Talbrücke Rahmede bei Lüdenscheid gesperrt. Der Verkehr wird durch die Innenstadt geleitet - was für teils extremen Rückstau auf der A45 selbst und für erhebliche Verzögerungen auf der Umleitungsstrecke sorgt. Die Sperrung sollte bei der Reiseplanung berücksichtigt werden.

Die Sorge vor einer weiteren Brückensperrung an der A45 in Südwestfalen wächst. Insgesamt mehr als 60 Brücken der Sauerlandlinie müssen erneuert werden.

Sommerferien in NRW: Verkehr richtet sich auch nach anderen Bundesländern

Für Urlauber aus NRW gibt es zum Start der Sommerferien einen kleinen Trost. So unangenehm die Lage im Westen der Republik zu werden droht; außerhalb der Grenzen des Bundeslandes dürften Autoreisende noch auf weniger Staus auf den bekannten Reiserouten hoffen. Nordrhein-Westfalen startet in diesem Jahr als einziges Bundesland bereits Ende Juni in die Sommerferien. Alle anderen folgen später:

Start der SommerferienBundesland
27. JuniNordrhein-Westfalen
4. JuliMecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein
7. JuliBerlin, Brandenburg, Hamburg
14. JuliBremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt
18. JuliSachsen, Thüringen
25. JuliHessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
28. JuliBaden-Württemberg
1. AugustBayern

Die meisten Staus auf den Autobahnen prognostiziert der ADAC in NRW während der Sommerferien immer freitags von 14 bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr. Mitte Juli könnte es noch einmal heikel werden, wenn zum Ende der ersten Ferienhälfte viele NRW-Urlauber zurückkehren und gleichzeitig das Nachbarbundesland Niedersachsen (14. Juli) Ferienstart hat. Das erste Ferienwochenende in Hessen und Rheinland-Pfalz beginnt am 22. Juli.

Sommerferien in NRW: Fahren am besten unter der Woche

„Grundsätzlich gilt: Wer flexibel ist, sollte sich zwischen Montag und Donnerstag außerhalb der Berufsverkehrszeiten auf den Weg machen oder auf den Sonntag als Anreisetag ausweichen. Muss es der Freitag oder Samstag sein, dann lohnt es sich, in den frühen Morgenstunden oder erst am Abend loszufahren“, sagt ADAC-Experte Suthold.

Im vergangenen Jahr gab es laut ADAC während der Sommerferien in NRW insgesamt 30.357 Staumeldungen mit einer Gesamtlänge von 35.494 Kilometern und einer Dauer von 16.472 Stunden.

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