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Neues Schuljahr: Wie es nach den Sommerferien an Schulen in NRW weitergeht

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Von: Hannah Decke

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Wechselunterricht, Maskenpflicht, Corona-Tests: Wie geht es nach den Sommerferien an den Schulen in NRW weiter? Ministerin Yvonne Gebauer hat den Plan verkündet.

Hamm - Ein besonderes Schuljahr gehe „würdig und versöhnlich“ zu Ende, sagte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Freitag. Und so, wie das Corona-Schuljahr 2020/2021 endet, soll es nach den Sommerferien 2021 auch weitergehen. An den Schulen in Nordrhein-Westfalen soll endgültig Alltag einkehren - allerdings nicht ganz ohne Einschränkungen und Regeln. (News zum Coronavirus)

LandNordrhein-Westfalen
HauptstadtDüsseldorf
Einwohner17,93 Millionen (2019)

Neues Schuljahr in NRW: So geht es an den Schulen nach den Sommerferien weiter

Wie Yvonne Gebauer verkündete, soll der Betrieb an Schulen in NRW ab dem 18. August mit voller Präsenz der Schüler und auch im vollen Umfang starten - unabhängig von den 7-Tage-Inzidenzen in den Kommunen, die noch im Frühjahr durch besonders hohe Werte für Wechsel- und sogar vollen Distanzunterricht gesorgt haben.

Aber das NRW-Schulministerium scheint zuversichtlich zu sein. Die Schüler in Nordrhein-Westfalen sollen nach den Sommerferien in ihre Klassenräume zurückkehren - außer bei einer „dramatischen“ Entwicklung, betonte Yvonne Gebauer. Zuvor hatte bereits NRW-Ministerpräsident Armin Laschet gesagt, dass die Schulen nach den Sommerferien in jedem Fall offen bleiben sollen.

Die Testpflicht bleibt bestehen. So werden die Schüler auch im neuen Schuljahr zweimal die Woche auf das Coronavirus getestet. „Auch um den größtmöglichen Schutz für Schüler, die nicht geimpft werden können oder wollen, gewährleisten zu können“, so die NRW-Schulministerin.

Schulen in NRW: Plan für Rückkehr nach Sommerferien - Maskenpflicht im Unterricht?

Ebenfalls soll zunächst an der Maskenpflicht im Unterricht festgehalten werden. Allerdings stehe das Tragen der Maske „unter strenger Beobachtung“, sagte Yvonne Gebauer. Soll heißen: In den ersten zwei Wochen nach den Sommerferien wolle das Ministerium die Infektionslage an den Schulen mit Blick auf ein mögliches Ende der Maskenpflicht im Unterricht besonders im Auge behalten.

So solle festgestellt werden, ob sich Reisen der Schüler und Lehrer in den Sommerferien 2021 auf das Infektionsgeschehen auswirken. Nach zwei Wochen wolle man dann gucken, ob die Maske im Unterricht weggelassen werden kann. Denn der Anspruch sei: „Wir wollen so schnell wie möglich freie Sicht auf und freies Sprechen für unsere Kinder“, verdeutlichte Yvonne Gebauer.

Die Maskenpflicht im Freien - also etwa auf den Schulhöfen - ist bereits gekippt worden. In ganz NRW gilt durch neue Corona-Regeln mittlerweile keine Maskenpflicht mehr im Freien.

Neues Schuljahr in NRW: Einschulungsfeiern und Klassenfahrten erlaubt

Die NRW-Schulministerin verkündete, dass Einschulungsfeiern stattfinden werden. Dazu müsse auch kein Corona-Test vorgelegt werden. Ebenso sollen Klassenfahrten und Schüleraustausche im neuen Schuljahr wieder stattfinden.

Yvonne Gebauer betonte, dass der Start in das neue Schuljahr in diesem Jahr unter anderen Voraussetzungen als 2020 erfolge - durch Testmöglichkeiten und den Corona-Impfstoff für Lehrer und Schüler ab 12 Jahren.

RKI-Chef Lothar Wieler spricht sich unterdessen für strenge Corona-Regeln in Schulen bis 2022 aus.

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