Verletzter Zehnjähriger

Schüler in Bustür eingeklemmt - Fahrer stoppt erst nach wenigen Metern

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Symbolbild

Duisburg - Erneut ist im Ruhrgebiet ein Schüler in der Tür eines öffentlichen Verkehrsmittels hängen geblieben. Erst nach wenigen Metern stoppte der vollbesetzte Bus.

In Duisburg geriet am Montag ein Zehnjähriger beim Aussteigen aus einem Linienbus mit dem Arm in die sich schließende Tür. Der Busfahrer bemerkte dies zunächst nicht und fuhr los. Nach wenigen Metern stoppte er schließlich den Bus.

Ein zufällig anwesender Arzt kümmerte sich um den Jungen. Dieser habe über Schmerzen im Arm geklagt, berichtete die Polizei Duisburg. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Gegen den Busfahrer wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr ermittelt.

Erst vor knapp zwei Wochen war in Essen ein 13-Jähriger in die sich schließende Tür einer anfahrenden U-Bahn geraten und etwa 250 Meter mitgeschleift worden. Er schwebt weiterhin in Lebensgefahr, wie ein Sprecher der Polizei Essen am Dienstag sagte. Die Ermittlungen zur Unglücksursache dauern an. Auch in diesem Fall wird gegen den Fahrzeugführer ermittelt. - dpa

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