Psychologischer Aussetzer

Schockierender Anfall: Chorleiter wird nach Aufritt ins Krankenhaus eingeliefert - und stirbt

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Symbolbild

Nach einem psychologischen Aussetzer bei einem Konzert ist ein russischer Chorleiter in Oberhausen gestorben. Der Mann schlug um sich, redete wirr und rannte durch die Kirche. Im Krankenhaus soll sich der schockierende Zustand nicht verbessert haben - er verstarb.

Oberhausen - Die Polizei hat nach dem Tod eines russischen Chorleiters in Oberhausen eine Ermittlungskommission eingesetzt. Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der 47-jährige Leiter des bekannten Moskauer "St. Daniels Chors", Vladislav Belikov, hatte während eines Konzerts am 3. Advent einen Anfall mit psychologischen Aussetzern erlitten und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Dort starb er. Die Umstände soll nun die Polizei aufklären.

Belikov und seine Kollegen sollten auf Einladung des Männergesangsvereins "Rheingold" in der Oberhausener Lutherkirche auftreten. Laut Geschäftsführer Klaus-Dieter Grambau fasste sich Belikov nach drei Liedern an den Kopf, unterbrach den Chor und redete wirr. Dann hämmerte er auf Sachen ein und rannte durch die Kirche. 

Chorleiter im Krankenhaus fixiert

"Er war außer Rand und Band", so Grambau. Die Organisatoren riefen Polizei und Rettungsdienst, Belikov kam in ein Krankenhaus. Dort starb er laut "WAZ" gegen 20.45 Uhr.

Was genau im Krankenhaus passierte, wird jetzt ermittelt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur schlug Belikov dort weiter um sich, er musste fixiert werden. Ob dies mit seinem Tod in Zusammenhang steht, wird noch ermittelt. Nach der Obduktion müsse man nun noch medizinische Gutachten abwarten, so die Staatsanwaltschaft. - dpa

Bei der Durchsuchung der Wohnung eines 44-Jährigen in Recklinghausen hat die Polizei einen lang vermissten 15-Jährigen in einem Schrank entdeckt. Der 44-Jährige steht im Verdacht kinderpornografische Schriften verbreitet zu haben. Wegen einer Serie von bewaffneten Raubüberfällen auf Discounter in Hamm, Lünen und Ascheberg müssen zwei Männer mehrere Jahre ins Gefängnis. Einen 22-jährigen Handy-Dieb schnappte die Polizei am Dortmunder Bahnhof. Bei einer Polizeikontrolle klingelte sein Smartphone dauerhaft. Es stellte sich heraus: Am anderen Ende der Leitung war die Besitzerin, das Telefon gestohlen.

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