Höchste Unwetterwarnstufe

Wetter in NRW: Noch mehr Schnee am Montag - Weiter Probleme bei Bus und Bahn

Wetter in NRW: Nach Glatteis und Eisregen kam der große Schnee. Speziell das Münsterland ist betroffen. Auch Montag gibt es Probleme bei Bus und Bahn.

  • Mehrere Zentimeter Schnee in weiten Teilen von NRW.
  • Wir berichten über die aktuelle Situation im Kreis Soest, Märkischen Kreis und die Region Hamm.
  • Auch Montag Schnee in NRW und viele Probleme auf Straßen und Schienen bei Bus und Bahn.

Update, 7. Februar, 16.40 Uhr: Nach dem Schnee ist vor dem Schnee: Am Sonntagabend sollen die Niederschläge in NRW nachlassen. Aber: Laut Wettervorhersage geht es am Montagmorgen weiter mit Schneefällen. Die Deutsche Bahn weist daher schon am Sonntag daraufhin, dass es auch am Montag zu Ausfällen und Verspätungen kommen wird - sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr. Die Bahn rät von Reisen ab. Wer auf seinen Zug angewiesen ist, sollte sich vorab online informieren.

Bitte achten Sie: Über die Situation in NRW und die Auswirkungen des Schnees am Montag berichten wir in diesem neuen News-Ticker.

Bundesland NRW
Bevölkerung17,93 Millionen
Gründung23. August 1946
HauptstadtDüsseldorf

Schnee in NRW: Straßenbahnen in Dortmund stehen still

Update, 7. Februar, 15.14 Uhr: Auch am Montag wird der Schnee im Bahn- und Busverkehr für große Behinderungen sorgen. Arbeitnehmer, die nicht im Home Office sind, sollten sich daher rechtzeitig Gedanken machen, wie sie morgen zur Arbeit kommen. Denn: Der Schnee bedeutet nicht, dass sie zu Hause bleiben können. Das gilt bei Schnee für den Arbeitsweg.

Update, 7. Februar, 13.53 Uhr: Der Straßenbahn-Verkehr in Dortmund kommt in weiten Teilen der Stadt zum Erliegen. Betroffen sind die oberirdisch geführten U-Bahnen im Dortmunder Westen und Dortmunder Osten (Linie U43). Hier sind die Gleise noch in den Straßen eingelassen. Wenn dann noch eine Strecke nur eingleisig verläuft und eine Weiche einfriert, kommen die massiven Bahnen nicht mehr weiter. Im östlichen Dortmund-Brackel war gleich für mehrere U-Bahnen Schluss, nachdem die letzten circa 7 Kilometer der Strecke bis nach Wickede zeitweise nicht mehr befahrbar waren. Eine ähnliche Situation gibt es im westlichen Dortmund-Marten. Es wird darüber nachgedacht, den oberirdischen Verkehr auf diesen Problem-Strecken witterungsbedingt ganz einzustellen.

Schnee in NRW: Bundesliga-Spiel abgesagt

Update, 7. Februar, 12.58 Uhr: Das Heimspiel von Arminia Bielefeld gegen Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga am Sonntagabend ist wegen des massiven Wintereinbruchs abgesagt worden. Der verschneite Platz in der Arena sei nicht bespielbar, teilte die Deutsche Fußball Liga mit.

Update, 7. Februar, 12.44 Uhr: Die Stadt Münster teilt mir: Impfberechtigte Bürger, die ihren Termin zur Erstimpfung gegen Covid-19 für diesen Montag (8. Februar) gebucht haben, können diesen im Notfall auch zur gleichen Zeit am Folgetag (Dienstag, 9. Februar) wahrnehmen. Damit reagiert die Stadt auf den starken Schneefall. Wie andere Städte in NRW zum Impfstart am Montag auf das Wetter reagieren, ist noch nicht bekannt.

Wetter in NRW: Viel Schnee und Glatteis - Rettungsaktion an Schwebebahn

Update, 7. Februar, 12.26 Uhr: Die Schwebebahn in Wuppertal ist am Sonntag aufgrund des eisigen Wetters stehen geblieben. Sechs Menschen mussten von der Feuerwehr mit Drehleitern aus luftiger Höhe befreit werden. Alle seien unverletzt, so ein Sprecher der Feuerwehr. Wann die Bahn wieder fahren würde, konnte der Sprecher nicht sagen.

Einsatzkräfte der Feuerwehr befreien mit einer Drehleiter Fahrgäste aus einem Wagen der Schwebebahn, die wegen des eisigen Wetters stehen geblieben ist. Alle Fahrgäste blieben unverletzt.

Wetter in NRW: Fußballspiel abgesagt - Münster versinkt im Schnee

Das Heimspiel des Fußball-Zweitligisten SC Paderborn gegen den 1. FC Heidenheim abgesagt worden. „Aufgrund starker und anhaltender Schneefälle ist eine ordnungsgemäße Durchführung des Spiels nicht gewährleistet“, teilte die Deutsche Fußball Liga mit. Ein Nachholtermin solle zeitnah bekanntgegeben werden.

In Münster sind die Räumfahrzeuge im Schnee stecken geblieben. Drei Großfahrzeuge mit Schilden hätten von Traktoren freigeschleppt werden müssen, sagte Manuela Feldkamp von den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster (AWM) der dpa. Mittlerweile seien in Münster 40 Zentimeter Schnee gefallen. Es gebe massive Schneeverwehungen.

Münster versinkt im Schnee: Für Autofahrer ein Graus, für die Kinder ein Riesen-Spaß.

Auf den Straßen in Münster ist fast nichts los, Autofahren ist auch kaum möglich. Manche versuchen es trotzdem, müssen ihre Wagen aber erst freischaufeln. Mehrere Autos haben sich festgefahren und werden teils in einem Akt von Nachbarschaftshilfe abgeschleppt. Der Busverkehr ist eingestellt, auch Lkw dürfen in Münster nicht fahren. Die Kinder haben aber Riesen-Spaß, helfen begeistert Schnee schaufeln oder ziehen sich mit ihren Bobs durch den Schnee. 

Im Münsterland und in Ostwestfalen haben die Behörden das Fahrverbot für Lastwagen verlängert. Bis Sonntagabend um 20 Uhr dürften Lkw über 7,5 Tonnen nicht auf den Autobahnen in den Regierungsbezirken Münster und Detmold unterwegs sein, teilte die Polizei mit.

Wintereinbruch in NRW: Schnee und Glatteis sorgen für viele Unfälle auf den Autobahnen

Update, 7. Februar, 11.34 Uhr: Die Polizei Dortmund hat noch einmal den Appell an die Menschen in NRW bekräftigt: „Lassen Sie Ihr Fahrzeug stehen, wenn Sie nicht zwingend darauf angewiesen sind. Falls Sie dennoch fahren müssen: Achten Sie unbedingt aufs Tempo - halten Sie ausreichend Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen.“ Mehr als 40 Verkehrsunfälle zählte das Polizeipräsidium Dortmund von Samstagabend bis Sonntag gegen 9.30 Uhr.

Auf der A1 bei Lichtendorf stürzte ein Motorradfahrer bei starkem Schneefall. Laut Polizei rutschte er mit seiner Maschine bei zu hohem Tempo auf Eisplatten aus. Ein Fahrer eines Räum- und Streufahrzeugs der Autobahnmeisterei Hagen entdeckte den auf dem Seitenstreifen liegenden 45-jährigen Fahrer aus Heinsberg, verständigte den Rettungsdienst und leistete Erste Hilfe. Auch auf der A45 im Märkischen Kreis kam es zu einem witterungsbedingten Unfall* - wieder war nach bisherigen Erkenntnissen zu hohe Geschwindigkeit im Spiel. Auf der A4 bei Drolshagen-Iseringhausen wurde ein riskantes Überholmanöver auf glatter Fahrbahn einem 36-Jährigen zum Verhängnis.

Starker Wind und Eis führten laut Polizei Dortmund außerdem zu weiteren Verkehrsbeeinträchtigungen und zu Feuerwehreinsätzen auf den Autobahnen in NRW: Mehrere Bäume stürzten auf die Fahrbahnen, so auch auf der A45 bei Meinerzhagen und auf der A1 bei Wuppertal. Auf der A43 bei Sprockhövel ragten fünf Bäume unter schwerer Eislast auf die Fahrbahn.

Wintereinbruch in NRW: Zirkuszelt bricht unter Schneemassen zusammen - Zugausfälle

Update, 7. Februar, 10.44 Uhr: In Hagen ist ein Zirkuszelt unter den Schneemassen zusammengebrochen. 13 Tiere konnten gerettet werden. Die sieben Pferde, zwei Kamele, zwei Ziegen sowie zwei Lamas, die sich in dem Zelt befanden, blieben unverletzt, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Sie konnten befreit werden. Es waren nach Angaben der Polizei keine Menschen unter dem Zelt. Die Feuerwehr hat das Zelt den Angaben zufolge inzwischen von dem Schnee befreit.

Update, 7. Februar, 10.11 Uhr: In Münster warnen Polizei und Feuerwehr derzeit wegen des heftigen Schneefalls vor Dachlawinen. Wenn es frostig sei und sich alles auf dem Dach sammele, könne das gefährlich werden, sagte eine Sprecherin der Polizei am Morgen. Bislang gebe es jedoch noch keine aktuellen Einsätze dazu. 

Update, 7. Februar, 9.40 Uhr: Die Sperrung der A2 bei Bielefeld wegen des massiven Schneefalls ist nach rund zwei Stunden wieder aufgehoben worden. „Der Verkehr auf den Autobahnen läuft wegen des Schneechaos in weiten Teilen zähfließend“, schrieb die Polizei bei Twitter.

Wetter in NRW: Viel Glatteis und Schnee - A2 bei Bielefeld aktuell gesperrt und Zugausfälle

Update, 7. Februar, 8.42 Uhr: Die A2 von Dortmund in Richtung Hannover ist zwischen Bielefeld-Süd und Bielefeld-Ost wegen der Schneemassen aktuell gesperrt. Ziel sei es mindestens zwei der Fahrspuren am Bielefelder Berg vom Schnee zu befreien, damit die Autos und Lastwagen wieder fahren können, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntagmorgen. Zwei Räumfahrzeuge seien bereits im Einsatz. Die Sperrung solle voraussichtlich bis 9.30 Uhr andauern.

Wegen der heftigen Schneefälle kommt es im Fernverkehr der Bahn aktuell zu größeren Einschränkungen. Züge verkehrten derzeit nicht zwischen Hamburg und NRW sowie zwischen Hamburg und Hannover - zwischen Hamburg und Berlin komme es zu Einschränkungen, wie die Deutsche Bahn am Morgen mitteilte.

Update, 7. Februar, 8 Uhr: Seit Samstagnachmittag kam es in NRW laut Polizei bislang zu 222 Unfällen. Mancherorts hat der starke Schneefall den Verkehr regelrecht lahmgelegt. Zwei Menschen seien bei den Unfällen schwer und 26 leicht verletzt worden. Der Sachschaden belaufe sich auf etwa eine Million Euro. Der WDR hatte zuvor berichtet. In Münster wurde wegen der starken Schneefälle ein Fahrverbot für Lastwagen ausgesprochen. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizei am Sonntagmorgen. Außerdem wurde der gesamte Busverkehr vorerst eingestellt. Auch in Hamm fahren viele Busse nicht, die Stadtwerke haben auf den Winter-Notfall-Plan umgestellt. Im Kreis Unna wird der Busverkehr ebenfalls voraussichtlich bis 11 Uhr komplett eingestellt, in Dortmund geht ebenfalls nichts mehr.

Bei der Bahn in NRW gibt es derzeit vor allem im Ruhrgebiet erste größere Einschränkungen durch den heftigen Wintereinbruch. Probleme gebe es etwa auf den beiden wichtigen Strecken von Düsseldorf über Duisburg nach Essen sowie von Wuppertal über Hagen nach Dortmund, teilte DB Regio am Sonntagmorgen mit. „Es wird zunehmend schwierig, die Infrastruktur von Schnee und Eis freizuhalten“, sagte eine Bahnsprecherin. Auch mehrere Strecken im Regionalverkehr sind betroffen - vor allem im Münsterland. Die private Eurobahn meldete wegen des Wintereinbruchs ebenfalls mehrere Zugausfälle vor allem rund um Münster, Bielefeld und Paderborn.

Wetter in NRW: Viel Glatteis und Schnee, aber kein Chaos - „Auto stehen lassen“

Update, 7. Februar, 6.15 Uhr: So viel Schnee gab es in NRW seit Jahren nicht mehr. Eine mehrere Zentimeter dicke Schicht bedeckt weite Teile von Westfalen. Bis Sonntagnachmittag soll weiter Schnee fallen. Wie erwartet waren am späten Abend und in der Nacht viele Straßen spiegelglatt. Die Auswirkungen von Glatteis und Eisregen waren offenbar nicht so dramatisch wie erwartet. Die Straßendienste sind nonstop im Einsatz. Die Polizei in Münster und Hagen bittet Autofahrer darum, ihren Wagen stehen zu lassen. Auch die Deutsche Bahn rät von Zugreisen ab. Laut Kachelmannwetter kommt es weiter zu starken Schneeverwehungen. In südlichen Teilen von NRW ist noch Eisregen dabei.

Update, 6. Februar, 23.25 Uhr: Die Unwetterlage hat das Ruhrgebiet und Westfalen erreicht. Der Kreis Soest liegt unter einer Schneedecke, in und rund um Hamm sieht es ähnlich aus. Die Straßen sind glatt. Im Märkischen Kreis ist bisher vor allem Graupel runtergekommen, die Warnung lautet hier auf Eisregen. Auf der A45 bei Lüdenscheid kam es zu einem schweren Unfall mit einem Schwer- und einem Leichtverletzten. Ein Auto überschlug sich, blieb auf dem Dach liegen. Im Kreis Soest sind die Feuerwehren gerüstet; die Einsatzfahrzeuge sind mit Schneeketten ausgestattet, um im Fall des Falles den Rettungsdienst unterstützen zu können.

Update, 6. Februar, 18.25 Uhr: Eisige Kälte, Schneestürme und Glatteis: Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstagnachmittag bekanntgab, sollen weite Teile Deutschlands noch bis in die Nacht zum Montag mit Schneefall, Schneeverwehungen und Glätte zu tun haben. Auch NRW droht nach wie vor, von einschneidenden Unwetter-Folgen betroffen zu sein. In Teilen Nordrhein-Westfalens gilt am Samstag die Höchste Warnstufe des DWD. 

Wetter in NRW: Schnee, Eisregen, Glatteis am Sonntag - „Zuhause bleiben“ - NINA warnt

Update, 6. Februar, 12:45 Uhr: Wegen der erwarteten Wetterlage hat der Deutsche Wetterdienst über die Warn-App „NINA“ eine amtliche Unwetterwarnung für die Zeit von Samstag, 21 Uhr, bis Sonntag, 21 Uhr versendet. Gewarnt wird vor starkem Schneefall. Die Warnung erreichte App-Nutzer in den Kreisen Siegen-Wittgenstein, Unna, Soest, Warendorf, Borken, Recklinghausen, Coesfeld, Steinfurt, Minden-Lübbecke, Gütersloh, Herford und Schwalm-Eder-Kreis, außerdem in den Städten Gelsenkirchen, Hamm, Bottrop, Herne, Münster, Bielefeld und Dortmund. Für die Kreise Soest, Unna, Kassel, Warendorf, Coesfeld, Lippe, Gütersloh, Paderborn, Herford und Höxter sowie Hamm, Bielefeld und Münster erging außerdem eine Warnung vor „extrem starker Schneeverwehung“ - das ist die höchste Unwetterwarnstufe. Alle Kreise und Städte sind außerdem vor Sturmböen gewarnt.

Update, 6. Februar, 10.55 Uhr: Wegen des erwarteten heftigen Wintereinbruchs rät die Bahn von Reisen mit dem Zug in NRW am Wochenende weitgehend ab. Das Unternehmen empfiehlt, nur dringend notwendige Fahrten mit der Bahn anzutreten - das gelte auch für den Regionalverkehr. „Im Falle einer schweren Wetterlage und schlechten Straßenverhältnissen kann ein Busnotverkehr nicht garantiert werden“, heißt es.

Update, 6. Februar, 6 Uhr: Wann schlägt in NRW das Wetter mit Schnee, Eisregen und Glatteis zu? Laut der aktuellen Wetterkarten von Kachelmannwetter wird es in der Nacht von Samstag auf Sonntag kritisch. Ab Mitternacht erkennt man einen breiten Streifen über NRW, in dem es zu Eisregen kommen kann. In der zweiten Nachthälfte fällt dann viel Schnee im Münsterland und Ruhrgebiet bis hinunter ins Bergische und den Märkischen Kreis. Da die Temperaturen deutlich sinken, wird der Schnee liegen bleiben.

Update, 5. Februar, 19.10 Uhr: NRW könnte am Wochenende im Schnee versinken. Wetter mit Glatteis und Eisregen droht auf den Straßen. „Wer zuhause bleiben kann, sollte zuhause bleiben“, mahnt Ines von Hollen vom Deutschen Wetterdienst in Essen im Gespräch mit unserer Redaktion. Für das Münsterland ist Starkschnee angekündigt, im Ruhrgebiet und im südlichen Westfalen „wird vor allem Glatteis der größe Gegner sein“, sagt von Hollen.

Die Autobahn GmbH Westfalen hat 440 Straßenwärter in Bereitschaft versetzt. Nach Angaben von Sprecher Bernd Löchter werde möglichst vorbeugend gestreut. Salz sei reichlich vorhanden.  Zum Zuständigkeitsgebiet der Niederlassung zählt auch die bei winterlichen Straßenverhältnissen berüchtigte „Sauerlandlinie“ A 45. Sie umfasse in seinem Gebiet an die 60 Talbrücken, an denen Straßen besonders leicht vereisten. Löchter warnt: Auch die Straßenwärter könnten an ihre Grenzen stoßen - „ Wenn sich Lastwagen mit Sommerreifen an Steigungen quer stellen, geht auch nichts mehr.“ Wer unterwegs sein muss, sollte unbedingt an einen vollen Tank, Winterreifen und Decken zum Wärmen denken.

Update, 5. Februar, 13.00 Uhr: Für fast ganz NRW gibt es für das Wochenende nun auch eine Vorabinformation des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Für den Zeitraum von Samstag 18 Uhr bis Sonntag 18 Uhr warnt der DWD vor Eisregen und damit Glatteis auf Straßen und Schienen. Zudem kann es von Samstag 18 Uhr bis Sonntag 20 Uhr zu starkem Schneefall und Schneeverwehungen kommen. Vereinzelt könne in NRW 40 Zentimeter Schnee fallen. Konkrete Unwetterwarnungen will der DWD am Samstag veröffentlchen.

Wetter in NRW mit Schnee, Eisregen und Glatteis

[Erstmeldung] NRW könnte in Sachen Wetter mit Schnee, Eisregen und Glatteis der Hotspot in Deutschland werden, warnt Meteorologe Lars Dahlstrom von Kachelmannwetter. Speziell für die Nacht von Samstag auf Sonntag gibt es eine eindringliche Warnung. In NRW könnte es zu Eisregen kommen. Auf Straßen wird dann nichts mehr gehen. Auch der Bahnverkehr wird betroffen sein.

Warum wird es ein „denkwürdiges Wochenende“ mit Schnee, Eisregen und Glatteis, wie Lars Dahlstrom auf Kachelmannwetter ankündigt? So kommt es zum Unwetter am Sonntag: Über Nordeuropa liegt eine Hochdruckzone mit niedrigen Temperaturen. Auf der anderen Seite gibt es ein Tief über Frankreich mit milden Temperaturen. Diese Luftmassen treffen am Wochenende in Deutschland aufeinander - und das ausgerechnet in NRW. Diese Aufeinandertreffen löst lang anhaltende Niederschläge aus

Die Temperaturen am Samstag zeigen schon dieses Ungleichgewicht in Deutschland. Im Süden ist es tatsächlich bis zu 15 Grad warm, im Norden liegen die Temperaturen um den Gefrierpunkt. Wenn diese Luftmassen aufeinander treffen, kann das nicht gut gehen. „Es wird eine markante Winterunwetterlage, die wir so seit Jahren nicht mehr hatten“, so Dahlstrom.

Wetter in NRW: Glatteis und Eisregen im Ruhrgebiet, Schnee im Münsterland

Und so erwartet uns in NRW die volle Bandbreite: Schnee, Eisregen, Glatteis. Die Luftmassengrenzen erstreckt sich genau über NRW. Genau gesagt über dem Ruhrgebiet in einem Streifen von der niederländischen Grenze über Düsseldorf, Duisburg bis hin nach Dortmund und die Region Hamm. Auch das Oberbergische rund um Wuppertal könnte betroffen sein, ebenso die Region Hagen. Laut Vorhersage bleiben die Regionen südlich davon, der Märkische Kreis und das Hochsauerland, von Eisregen verschont. Dort kommt der Niederschlag eher als Regen herunter.

Doch was passiert in der kritischen Zone von NRW? Dort herrschen in der Höhe milde Temperaturen. Der Regen, der dort fällt, trifft dann auf frostige Luft in Bodennähe. Die Konsequenz: Es kommt zu Eisregen. Dieser Eisregen kann stundenlang anhalten! Zum Glück ist diese Luftmassengrenze aber auf einen schmalen Streifen begrenzt. Wo genau dieser Streifen verläuft, lässt sich nicht hundertprozentig vorhersagen. Der Eisregen ist aber sehr gefährlich: Straßen können spiegelglatt werden. Der Bahnverkehr droht eingestellt zu werden. An Stromleitungen und Bäumen kann es zu Eisbruch kommen.

Wetterlage in NRW: Glatteis und Eisregen droht in einem Streifen über das Ruhrgebiet.

Wetter in NRW: Eisregen und Glatteis in der Nacht, Schnee am Sonntag

Doch nicht nur Glatteis und Eisregen droht uns - es kommt auch der große Schnee nach NRW. Nördlich der Luftmassengrenze, also im nördlichen Ruhrgebiet, im Kreis Unna, in Hamm und vor allem im Münsterland und Ostwestfalen wird es kräftige Schneefälle geben. Stark betroffen sein wird laut Vorhersage auch das südliche Niedersachsen. Die Schneefälle werden den ganzen Sonntag anhalten. Zudem weht ein starker Ostwind. Auch das wird für große Probleme auf Straßen und Schienen führen.

Glatteis, Eisregen, Schnee: Dieses Wetter droht am Wochenende, speziell am Sonntag, in NRW. Es droht eine Winterunwetterlage wie seit Jahren nicht.

Die Schneehöhen sind für NRW-Verhältnisse beachtlich: Im Münsterland und nördlichen Ruhrgebiet können bis Sonntagabend zwischen 20 und 30 Zentimeter Schnee fallen. Das Münsterland könnte in Sachen Wetter der Hotspot in NRW werden, berichtet msl24.de*. Da die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, bleibt uns der Schnee in NRW einige Tage erhalten. In der kommenden Woche wird nämlich die kalte Luft aus dem Norden unter Wetter bestimmen, berichtet auch ruhr24.de*. Wir werden auch tagsüber Minus-Temperaturen erleben.

Fest steht: Schnee, Glatteis und Eisregen werden nach NRW kommen. Wo genau, lässt sich nicht exakt so vorhersagen. Wir werden am Wochenende hier im News-Ticker fortlaufend berichten. *msl24.de und ruhr24.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Bruse

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