Strenge Regeln und Kontrollen

Schnee im Sauerland: Chaos an beliebten Ausflugszielen - leichtes Aufatmen in Winterberg

Das Sauerland versinkt im Schnee. Es gelten strenge Regeln in fast allen beliebten Ausflugszielen, doch fast überall herrschte am Sonntag Chaos.

Update vom 11. Januar, 6.48 Uhr: Das Wochenende haben erneut viele Menschen für Ausflüge ins Sauerland genutzt. Die Polizei im Märkischen Kreis teilt in Bezug auf den Schnee-Tourismus an der Nordhelle am Montagmorgen mit, dass sich das Konzept der Ordnungsbehörden und der Polizei am Wochenende bewährt habe. „Am Samstag und Sonntag war ab 9 Uhr ein starker Zulauf von Tagestouristen, überwiegend aus dem Ruhrgebiet, festzustellen“, heißt es. Wie berichtet, musste deshalb am Sonntag aufgrund des hohen Verkehrs- und Parkaufkommens die L 707 temporär gesperrt werden (siehe Update vom 10. Januar, 14.16 Uhr).

Wie die Polizei weiter mitteilt, stellten Präsenzstreifen der Polizei und der Ordnungsbehörden keine Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest. „Die Polizei spricht einen Dank an alle Verkehrsteilnehmer aus, die sich Regelkonform verhalten haben“, heißt es.

Update vom 10. Januar, 18.40 Uhr: Anders sah es am Wochenende am Möhnesee aus: An der Sperrmauer, am Torhaus und am Weg zum Aussichtsturm seien die Parkplätze sehr gut ausgelastet gewesen, aber der große Ansturm an Leuten, die unbedingt am Möhnesee durch den tiefen Schnee stapfen wollten, blieb aus.

GebirgsregionSauerland
Fläche4462,04 km²
Einwohner882.505
HöchstpunktLangenberg (843 Meter)

Update vom 10. Januar, 15.32 Uhr: In den klassischen Ausflugszielen für Schnee-Touristen war die Lage heute ruhiger. Viele Parkplätze gut gefüllt, aber nicht überfüllt, heißt es von der Polizei des Hochsauerlandkreises und der Stadt Winterberg. Die Zufahrt zum Skigebiet „Wildewiese“ in Sundern musste am Nachmittag zeitweise gesperrt werden.

Auf der Nordhelle waren einige Familien am Wochenende mit dem Schlitten unterwegs.

Die Menschen hielten sich überwiegend an die Ge- und Verbote, so die Polizei des HSK. Trotzdem habe man einige Verstöße festgestellt: Dabei handelt es sich um 23 Verstöße gegen das Betretungsverbot und die Maskenpflicht oder die Allgemeinverfügungen. 23 Platzverweise wurden ausgesprochen und 15 Verkehrsverstöße festgestellt

Update vom 10. Januar, 15.27 Uhr: Ein ähnliches Bild in Wiblingwerde: Rund um die Brenscheider Mühlen und Sassenscheid herrschen „chaotische Parkverhältnisse“, wie Ordnungsamtsleiter Sebastian Putz festgestellt. Er ist seit dem Morgen mit einem Kollege auf Kontrolltour im Höhendorf. Die beiden schrieben schon zahlreiche Anzeigen wegen Falschparkens. „Viele Autofahrer konnten wir auch gleich weiterschicken“, sagte er.

Update vom 10. Januar, 14.50 Uhr: Auch am Kohlberg auf der Grenze von Altena und Neuenrade geht nichts mehr.  Dort ist es aktuell „unheimlich voll. „Es gibt keinen einzigen Parkplatz mehr“, sagt Altenas Ordnungsamtschefin Ulrike Anweiler. Rücksichtslose Besucher parken private Grundstücke zu. Unter anderem am Kohlberghaus, wo eigens eine Absperrung aufgestellt worden war. Die schoben Autofahrer einfach zur Seite. „Unfassbar“, kommentiert Anweiler dieses Verhalten. Die Stadt Neuenrade hat nun alle Parkplätze am Kohlberg gesperrt und kontrolliert die Einhaltung mit Personal.

Update vom 10. Januar, 14.16 Uhr: Die Nordhelle ist gesperrt worden. Wie die Polizei des Märkischen Kreises mitteilt, ist die L707 derzeit überlastet: Das Verkehrsaufkommen sei zu groß. Die Polizei appelliert an alle Besucher: „Bitte bleiben Sie zu Hause und meiden Sie den Bereich der Nordhelle.“

Update vom 10. Januar, 12.21 Uhr: Wie es aussieht, ist die Lage am Sonntag überschaubar. Der Ansturm auf die beliebten Wintersportgebiete in NRW hat offenbar deutlich nachgelassen. Einen Tag zuvor - am Samstag - waren im Sauerland noch einige Wanderparkplätze gut gefüllt, auch im Skigebiet Wildewiese gab es etliche Besucher. Insgesamt haben aber wohl die Appelle der Behörden, der Region fernzubleiben, Wirkung gezeigt. Die Situation hat sich etwas entspannt. Das dürfte aber auch daran liegen, dass inzwischen Schnee im gesamten Sauerland gefallen ist, sodass sich die Gäste auf viele Orte verteilen.

Update vom 10. Januar, 10.09 Uhr: Auch am Sonntag ist zu erwarten, dass wieder Schnee-Touristen einen Ausflug ins Sauerland unternehmen. Wie bereits am Samstag sind Polizei und Ordnungsämter vorbereitet. So teilte etwa die Polizei im Hochsauerlandkreis bereits via Twittet mit, erneut mit zahlreichen Kräften im Einsatz zu sein.

Update vom 9. Januar, 18.15 Uhr: Der Schnee hat auch am Samstag wieder Touristen dazu bewogen, ins Sauerland zu kommen. Doch Polizei und Ordnungsämter waren insbesondere in den Hochburgen wie Winterberg gut vorbereitet. Aufgrund des hohen Besucheraufkommens der vergangenen Wochen gab es heute größere Einsätze der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis. (News zum Coronavirus)

Schnee im Sauerland: Strenge Regeln und Kontrollen - Ordnungsamt mit Kontrollen in Winterberg und Co.

In den Städten Brilon, Olsberg, Schmallenberg, Sundern und Winterberg war zudem das Ordnungsamt im Einsatz. Laut einer Pressemitteilung des Kreispolizeibehörde hatten die zusätzlichen Kontrollen das Ziel, die Einhaltung der Corona-Schutzverordnung zu gewährleisten. Zudem ging es darum, Betretungsverbote umzusetzen, die für Pisten und Rodelberge verhängt worden waren.

Hinzu kam eine personelle Verstärkung, um die Schnee-Gebiete im Sauerland zu überwachen. Die umfangreichen Maßnahmen-Pakete der einzelnen Städte hätten demnach die erhoffte Wirkung gezeigt. Es hätten sich heute weniger Tagestouristen als am vergangenen Wochenende auf den Weg ins Sauerland gemacht. Trotzdem haben Polizei und Ordnungsämter im Hochsauerlandkreis insgesamt 36 Verstöße gegen die geltenden Bestimmungen und die Schutzverordnung. festgestellt.

Schnee im Sauerland: Strenge Regeln und Kontrollen - Fazit für Märkischen Kreis fällt positiv aus

Update vom 9. Januar, 17.18 Uhr: Am Kohlberg wird es langsam dunkel. Die Parkplätze leeren sich. Ein paar Stunden vorher hatte es hier noch ganz anders ausgesehen. “Heute Mittag haben wir fast keinen Parkplatz gefunden”, erklärte ein Familienvater, der seine Tochter per Schlitten über den verschneiten Weg zog. Was in Neuenrade auffällt: Viele Besucher haben hier Schneemänner gebaut. Auch der 14 Meter hohe Quitmannsturm hat offen. Weit ist die Sicht dank leichtem Nebel und Schnee allerdings nicht.

Von der Polizei gibt es am späten Samstagnachmittag ein gutes Fazit. Polizeipressesprecher Dietmar Boronowski beschrieb die Lage als “unproblematisch” und konnte damit bestätigen, was sich schon über den Tag bei den Kollegen vor Ort abgezeichnet hatte. Verstöße gegen die Corona-Regeln habe es “überhaupt nicht” gegeben. “Es ist kein polizeiliches Einschreiten erforderlich gewesen“, bilanziert er die Lage im Märkischen Kreis. Ein abschließendes Fazit aus anderen Stellen des Sauerlands mit den beliebten Orten wie Winterberg und Sundern ist ebenfalls zeitnah zu erwarten.

Update vom 9. Januar, 16.04 Uhr: Der befürchtete Ansturm auf die Wintersportgebiete in NRW ist am Samstag trotz des vielen Schnees ausgeblieben. Nach Polizeiangaben war es in beliebten Orten im Sauerland im Vergleich zur Vorwoche ruhig. In Winterberg etwa sei so gut wie kein Verkehr auf den Straßen zu beobachten, sagte eine Sprecherin der Polizei am Vormittag.

Schnee im Sauerland: Märkischer Kreis statt Winterberg - Langsam wird der Heimweg angesteuert

Update vom 9. Januar, 15.50 Uhr: An der L692 zwischen Altena und Schalksmühle gibt es viele Wanderparkplätze, die gerade alle noch ganz gut angefahren sind. Es ist aber deutlich spürbar, dass viele so langsam den Heimweg ansteuern. Es regnet leicht. “Es wird ungemütlich”, meinte ein älterer Herr. Kennzeichen gibt es aus der ganzen Umgebung, aus dem Märkischen Kreis, Dortmund, Bochum. “Wir genießen das Schlittenfahren. Es ist eine richtig tolle Abwechslung”, meinte eine junge Familie, die begeistert war von dem Winterwunderland, das sich aktuell im heimischen Wald bietet.

Update vom 9. Januar, 15.06 Uhr: Der Schnee lockt am Wochenende wieder viele Touristen ins Sauerland. Die Parkplätze an der beliebten Rodelwiese in Winkeln, Schalksmühle, sind voll. Deswegen hat die Polizei die Zufahrtsstraße gegen 14.50 Uhr von Autobahnseite gesperrt. Nur noch eine Abfahrt ist möglich. Auch an den Parkplätzen in der näheren Umgebung braucht es momentan Glück, noch Stellplätze zu finden.

Ansonsten lautet das Fazit vom ersten Tag am Schnee-Wochenende: “Es ist soweit ruhig”, sagt Silvia Gonzalez vom Ordnungsamt der Gemeinde Schalksmühle. Die Mitarbeiter beobachteten, ob die Corona-Regeln eingehalten würden. Gonzalez weist darauf hin: Bei der Wiese handelt es sich um eine landwirtschaftliche Fläche. Der Eigentümer habe jederzeit das Recht, Strafanzeige zu stellen. Durch das Rodeln entstehe auf der Wiese erheblicher Schaden. Schilder machen darauf aufmerksam, dass Rodeln verboten ist. Doch das ist nicht überall im Märkischen Kreis so.

Update vom 9. Januar, 14.08 Uhr: Zur Nordhelle kommt man am Samstag problemlos - auch hier ist deutlich weniger los als vorige Woche. “Es ist entspannter, als ich gedacht hatte”, sagt Herscheids stellvertetender Ordnungsamtsleiter, Frank Holthaus. Wohl hatten sie Wirkung, die Appelle der Gemeinde, diesmal doch lieber zuhause zu bleiben, meint er. “Darf man noch Schlitten fahren?”, fragt eine Mutter während des Gesprächs. Die Antwort: Ganz klar ja - nur die Corona-Regeln müssen natürlich eingehalten werden. Das ist hier kein Problem: Platz ist genug da, Familien sind meist unter sich.

Schnee im Sauerland: Märkischer Kreis statt Winterberg - Familien auf der Nordhelle unterwegs

Die Parkplätze sind voll, werden von Polizei und Ordnungsamt kontrolliert. Hier heißt es von den Mitarbeitern: “Keine Probleme” oder “Alles ruhig, kein Gedränge”. Autofahrer, die in den Schnee wollen, werden direkt weitergeschickt, wenn keine Parkmöglichkeit mehr da ist.

Die Polizei in Schalksmühle hat die Zufahrtstraße zur Rodelwiese in Winkeln gesperrt.

An der Straße darf diesmal nur auf einer Seite geparkt werden. Hier sind noch reichlich Möglichkeiten vorhanden. Noch lohnt sich die Anfahrt ins Sauerland, die weit über den Märkischen Kreis beliebt ist. “Wir kommen aus Dortmund”, meinte eine Familie.

Meist sind Familien mit kleinen Kindern gekommen. Auch von Langläufern wird die Nordhelle am Samstag traditionell wieder gut und gerne genutzt.

Auf der Nordhelle waren einige Familien am Samstag mit dem Schlitten unterwegs.

Schnee im Sauerland: Wintersportgebiet Wildewiese nicht so voll wie in der Vorwoche

Update vom 9. Januar, 11.09 Uhr: Auch an diesem Samstag sind Gäste nach Wildewiese ins Sauerland gekommen, voll ist es aber definitiv nicht. 120 bis 140 Autos zählte Matthias Becker bis kurz vor Mittag, der die Parkgebühr von drei Euro kassiert. “Der Tag ist gelaufen”, zieht er schon ein kleines Fazit. Viel tue sich jetzt wohl nicht mehr, meint er Parkplätze sind noch reichlich frei. Vor allem sind Familien mit Kindern da. Und die blieben vielleicht zwei, drei Stunden, manchmal sogar noch kürzer. Denn die Schlitten müssen aktuell selbst hochgezogen werden - das geht auf die Kondition. Auch für Sonntag, wo laut Becker meist so 25 Prozent mehr Gäste da seien, sei nicht damit zu rechnen, dass alle Parkplätze belegt seien. Zum Vergleich: In der letzten Woche waren gut 700 da. Da wo kilometerweit vorher am Straßenrand geparkt wurde, gibt es jetzt Flatterbänder an Warnbaken.

Im Vergleich zu anderen Wintersportgebieten hat die Stadt kein Betretungsverbot ausgesprochen. Nur hat sie appelliert, dass die Leute zuhause bleiben - offenbar hat das gewirkt. Zu Nahe kommt sich hier keiner, das sehen wir bei unserem Besuch vor Ort sofort. Die Abstände können wunderbar eingehalten werden. Familien bleiben sowieso unter sich. Auf den Wanderwegen sind tatsächlich Wanderer mit Masken zu sehen. Übrigens: Auch der Aussichtsturm hat trotz Schnee geöffnet. 

Auch an diesem Samstag sind Gäste nach Wildewiese gekommen, voll ist es aber definitiv nicht.

Schnee im Sauerland: Städte und Polizei bereiten sich mit strengen Regeln auf Touristen-Chaos vor

{Erstmeldung vom 8. Januar, 15.05 Uhr} Sauerland - In NRW kommen nur die wenigstens Städte und Kreise in den Genuss von Schnee. Deshalb zog es in den vergangenen Wochen viele Menschen ins Sauerland - unter anderem nach Winterberg und Willingen. Das Problem: Die Städte waren durch die Touristen-Anstürme gerade am Wochenende stark überlastet. Wegen der angespannten Corona-Lage mitsamt Infektionsrisiken haben bereits mehrere Orte Regeln erlassen und Sperrungen von Pisten und Parkplätzen veranlasst.

Wieder hatten es Ordnungsämter und Polizisten mit einer langen Schlange an Autofahrern zu tun.

Zudem sprachen Polizei und Ordnungsämter nahezu gebetsmühlenartig Warnungen an Ausflügler aus, doch bitte zuhause zu bleiben. Insbesondere in Winterberg und Willingen stießen jene Regeln und Warnungen zunächst auf taube Ohren. Inzwischen hat sich die Lage in manchen Orten gebessert. Doch gewissermaßen hat sich das Problem nur verlagert. Zunächst von Winterberg unter anderem nach Willingen. Und nun in den Märkischen Kreis. Dort sind Regeln und Kontrollen zum Teil milder und es ist Schnee für das anstehende Wochenende angekündigt.

Schnee im Sauerland: Märkischer Kreis statt Winterberg - Strenge Regeln machen Ausflug nicht ratsam

Am Montag, 11. Januar, ist dann für alle potenziellen Ausflügler wohl noch einmal ein entscheidender Stichtag. Im Zuge der neuen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW werden die Regeln im Lockdown noch einmal verschärft. Zudem läuft der Betrieb der Schulen dann wieder an - wenngleich nicht als Präsenz- sondern Distanzunterricht. Viele Familien wollen die Zeit mit den Liebsten am letzten Wochenende der verlängerten Weihnachtsferien noch einmal ausnutzen. Ein Ausflug in den Schnee stellt aktuell eine reizvolle, allerdings oftmals auch nicht vernünftige Option dar.

Denn unter anderem wegen solcher Ausflüge an Orte mit vielen Touristen wurde die neue Corona-Maßnahme des eingeschränkten Bewegungsradius in Hotspots in die Wege geleitet. Egal ob Winterberg oder der Märkische Kreis - wer einen Tagesausflug in den Schnee erwägt, sollte bedenken, dass das aufgrund von Corona sowie der Umstände in den Skigebieten des Sauerlands wie Winterberg oder Willingen nicht ratsam ist.

Um sich vor dem Wochenende vor den Besuchermassen zu schützen, haben die Städte im Sauerland teils strenge Regeln beschlossen.

Schnee im Sauerland: Märkischer Kreis statt Winterberg - Erneuter Ansturm am Wochenende?

Nach dem Schnee- und Touristen-Chaos der vergangenen Wochen sieht sich die Stadt Winterberg besser vorbereitet. Der Ski-Ort geht „in Erwartung vieler Tagestouristen sehr gut vorbereitet in das kommende Winter-Wochenende“, heißt es in einer Pressemitteilung. Wie schon zuletzt setzt die Stadt auf personelle Verstärkungen des Ordnungsamtes und der Polizei. Zudem freue sich Winterberg über seine Vorbildfunktion. Inzwischen haben auch andere Wintersportgebiete bundesweit mit solchen Maßnahmen reagiert. Über das anstehende Wochenende im Sauerland* berichtet auch Ruhr24.de.

Das kommende Wochenende wird wohl eher eine Probe für andere Orte, an die die Tagesausflügler nun ausweichen, seit Winterberg und Willingen nicht mehr die erste Option darstellen. Der Märkische Kreis liegt ebenfalls im Sauerland und erwartet für das kommende Wochenende 15 Zentimeter Neuschnee*. Mit Kälte und Schnee wird die Region auch für Touristen anziehend, die zum Beispiel beim Familienausflug in Meinerzhagen Schlitten fahren wollen*.

Schnee im Sauerland: Märkischer Kreis statt Winterberg - Es drohen Sperrungen auf der Nordhelle

Beliebtes Ausflugsziel im Märkischen Kreis war bis dato auch die Nordhelle zwischen Meinerzhagen und Herscheid. Dort reagierten die Behörden bereits auf die Zustände vom vergangenen Wochenende. Mit verstärkten Kontrollen sowie einem Appell an potenzielle Ausflügler, die Nordhelle zu meiden*, hoffen die Behörden eine Überfüllung wegen des Schnees zu verhindern. Auch hier drohen anderenfalls Sperrungen.

Auf den Pisten und Rodelbergen Winterbergs gilt aktuell ein Betretungsverbot.

Die Nordhelle zwischen Meinerzhagen und Herscheid sind nicht die einzigen Orte, an denen es am anstehenden Wochenende schneien soll. Weil nicht nur Schnee, sondern auch Glätte erwartet wird, spricht die Stadt Lüdenscheid vor allem Warnungen an ältere Menschen aus, zuhause zu bleiben* - ganz unabhängig von touristischen Schnee-Ausflügen im Sauerland.

Denn Glätte und Schnee kann gefährlich sein - insbesondere im Straßenverkehr. Im Hochsauerlandkreis kam es am Freitagmorgen zu einem schwerer Unfall bei Scharfenberg*, als eine 35-jährige Frau auf schneebedeckter Straße die Kontrolle über ihr Auto verlor. Die Fahrerin wurde schwer dabei schwer verletzt. Aber auch an anderen Orten im Sauerland krachte es. - *come-on.de, *sauerlandkurier.de und *ruhr24.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Markus Klümper

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