Am Wochenende

Weiße Pracht: Fast überall in NRW ist Schnee gefallen - der bleibt aber wohl nicht lange

Fast überall in NRW hat es am Sonntag geschneit. Die weiße Pracht blieb sogar im Flachland liegen. Schon bald wird aber wieder statt Schnee Regen herunterkommen.

Update vom 17. Januar, 10.55 Uhr: Fast überall in NRW ist Schnee heruntergekommen. Seit Samstagabend hatte es geschneit - laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) im Schnitt ein bis zwei Zentimeter. Im Münsterland sowie im Bergischen Land und im Siegerland waren es teils drei bis vier Zentimeter.

BundeslandNRW
Fläche34.110,26 km²
Klimawarm-gemäßigtes Regenklima, mittlere Temperatur zwischen -3 und 22 Grad, ausreichend Niederschlag

Der Schnee wird aber wohl nicht lange liegen bleiben. Im Laufe des Sonntags wird es wieder wärmer und es kommt immer häufiger Regen statt Schnee vom Himmel herunter. Es könne Sprühregen geben, es bestehe Glättegefahr und lokal sei Glatteis möglich, teilte der DWD mit. Nur im Bergland könnte weiter Schnee fallen.

Schnee in NRW: Schneedecke am Sonntag

[Erstmeldung] Hamm - Der Winter gibt nochmal Gas: Schnee bis ins Flachland in NRW versprechen die Meteorologen für das anstehende Wochenende. Ab Samstagabend soll die weiße Pracht vom Himmel kommen. „Am Sonntagmorgen werden wir eine Schneedecke sehen“, sagt ein Wetterexperte des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Am Freitag beschränkt sich der Niederschlag zunächst noch maximal auf Schneegriesel. Es ist bedeckt, im Rheinland schon wolkig bis stark bewölkt. Und: Es wird kalt. Die Höchsttemperaturen erreichen am Freitag maximal minus zwei bis plus zwei Grad. Im Bergland kommt es zu Dauerfrost.

Schnee in NRW: Weiße Pracht bis ins Flachland

Der DWD warnt neben dem Schnee außerdem vor Glätte, vor allem in den kalten Nächten. Ein skandinavisches Tief bringt kalte Polarluft nach NRW - es wird frostig. In Ostwestfalen sowie im Bergland ist laut DWD schon am Freitag stellenweise mit Dauerfrost bei Höchsttemperaturen zwischen 0 und minus 4 Grad zu rechnen. In der Nacht zum Samstag bis in den Vormittag hinein bleibt es demnach mäßig frostig (-2 bis -5 Grad, im Bergland -8).

Im Weserbergland und im Hochsauerland ist am Freitag örtlich mit Glätte und Schneegriesel zu rechnen, in der Nacht zum Samstag Glätte durch Reif. Leichter Nebel ist am Samstag möglich.

Schnee in NRW: Niederschlag ab Samstagabend

Der Schnee kommt am späten Samstag nach NRW, prognostizieren die Meteorologen. Es ist demnach zumeist gering bewölkt, am Nachmittag von Westen her Bewölkungsverdichtung. Zunächst noch keine Niederschläge, am Abend dann im Westen einsetzender Schneefall bei Höchsttemperaturen zwischen -1 und 2 Grad. Schwacher, zum Abend mäßiger Wind aus Südost bis Süd. Der einsetzende Schneefall kann ausgangs der Nacht im Westen bereits in Schneeregen übergehen. Es besteht erhebliche Glättegefahr, warnt der Deutsche Wetterdienst. Die Temperaturen fallen dann noch einmal auf 0 bis -4, im höheren Bergland bis -7 Grad.

Am Sonntag ist es überall in NRW bedeckt. Anfangs mit Schneefall, von Westen dann zunehmend in Regen übergehend. Achtung, überfrierender Regen! Es besteht wiederum hohe Glättegefahr. Die Höchsttemperaturen erwarten die Meteorologen zwischen 0 Grad in Ostwestfalen und 4 Grad am Niederrhein.

Ähnlich bleibt es in der Nacht zum Montag, dann mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für Regen als für Schnee und wiederum der Gefahr von überfrierender Nässe.

Schnee in NRW: Skigebiete gesperrt

Wintersportfreunde, die bereits einen Ausflug ins Sauerland planen, um die Winterwunderwelt zu genießen, sollten gewarnt sein: Die Skigebiete im Sauerland wegen der Corona-Lage gesperrt. Die Polizei und Ordnungsämter der Städte haben angekündigt, das Betretungsverbot an den Hängen streng zu kontrollieren. In den vergangenen Wochen waren die Gebiete in Winterberg, Willingen, aber auch im Märkischen Sauerland, von Tagestouristen geradezu überrannt worden.

Eine kritische Situation, nicht nur wegen des Ansteckungsrisikos, wo Menschenansammlungen aufeinandertreffen. Zu schaffen macht den Winterorten vor allem, dass die Besucher allerlei Unrat und andere Hinterlassenschaften an den Hängen „vergessen“ - Gastronomie, Skilfte, öffentliche Toiletten: Wegen des Lockdowns ist das alles geschlossen. Dazu kommt ein riesiges Verkehrschaos, mit verstopften Straßen und zugeparkten Wegen.

Rubriklistenbild: © Jan Woitas/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare