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Wintereinbruch: Wetter-Experten warnen in NRW vor Schnee-Chaos im Berufsverkehr

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Von: Simon Stock

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Pendlern droht Chaos im Berufsverkehr: Wetter-Experten warnen für Dienstagmorgen vor Schnee und Glätte in NRW - und das nicht nur im Bergland. 

Update vom 7. Dezember, 8.05 Uhr: Schnee und Glätte haben in der Nacht und am Morgen in NRW zu zahlreichen Unfällen auf den Straßen in NRW geführt. Auf der Sauerlandlinie (A45) zwischen Freudenberg und Olpe-Süd kam ein Lastwagen auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Rutschen. Der Lkw drehte sich und blieb im Straßengraben stecken.

BundeslandNordrhein-Westfalen
HauptstadtDüsseldorf
Bevölkerung17,93 Millionen

Ein Bergungsunternehmen musste den Sattelzug befreien. Die Autobahnpolizei hatte die A45 in Richtung Dortmund während der Arbeiten komplett gesperrt. Als der Lkw eine Spur wieder freigegeben hatte, konnte der Verkehr wieder rollen. Verletzt wurde der Lkw-Fahrer nicht.

[Erstmeldung] Hamm - Achtung, es wird glatt in Nordrhein-Westfalen: Am Dienstagmorgen (7. Dezember) drohen im Berufsverkehr Rutschpartien und Verkehrschaos bis hinunter ins Flachland. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt aktuell vor Schnee und Glätte.

Schnee in NRW: Wetter-Experten warnen vor Chaos im Berufsverkehr

Freunde des weißen Winters dürfen sich freuen: In der Nacht zu Dienstag zieht Tief Gerrit über NRW hinweg, das in weiten Teilen des Landes Schnee mit sich bringt - und das nicht nur im Bergland, sondern bis ins Flachland hinein.

So schön der Schnee auch aussieht: Für Autofahrer und Pendler sind das keine guten Aussichten, denn Schnee heißt auch: Stau, Unfälle und Verkehrschaos. „Auf den Straßen im Westen kann es zum Berufsverkehr richtig glatt werden“, sagt Wetter-Experte Dominik Jung von wetter.net.

In der Nacht zum Dienstag bläst zudem der Wind kräftig: in Gipfellagen gibt es vereinzelt starke Böen um 55 km/h. Vergangene Woche warnte der DWD vor Sturmböen.

Wetter in NRW: Schnee und Eisglätte im Bergland

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für die Nacht und den Morgen vor Glätte durch Schnee und Schneematsch. Richtig weiß wird es oberhalb von 200 Metern Höhe. Dort fallen bis zu sieben Zentimeter Neuschnee. Besonders betroffen sind ganz im Südwesten von NRW die Eifel, vor allem aber Südwestfalen mit dem Hochsauerlandkreis, dem Märkischen Kreis, dem Kreis Olpe und dem Kreis Siegen-Wittgenstein.

Gerade im Bergland werden es Autofahrer auch mit Eisglätte zu tun bekommen. Lange werden wir allerdings nichts vom Schnee haben, denn im Verlaufe des Tages setzt Tauwetter ein. Die Temperaturen steigen bis auf 7 Grad - das übersteht kein Schnee.

Schnee im Norden
Im dichten Schneetreiben sind Fahrzeuge auf der eingeschneiten Autobahn 19 Rostock-Berlin unterwegs. © Bernd Wüstneck/dpa

Schnee-Chaos in NRW: Banger Blick ins Sauerland

Besonders bange ist der Blick auf das über 400 Meter hoch gelegene Lüdenscheid im Sauerland. Dort ist die Autobahn A45 wegen einer maroden Talbrücke auf unbestimmte Zeit gesperrt - der gesamte Verkehr muss zwischen den Anschlussstellen Lüdenscheid und Lüdenscheid-Nord durch das Stadtgebiet und über Nebenstrecken laufen. Das Verkehrschaos ist ohnehin schon groß; die zu erwartende Schneefront wird die Situation noch deutlich verschärfen.

Schon wieder haben hunderte Autofahrer Winterberg zum Driften auf Schnee „heimgesucht“. Manche hatten offenbar noch mehr vor. Die Polizei zieht Bilanz.

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