Verkehrsrowdy

Tierisch langsam: Polizisten nehmen Schildkröte in Gewahrsam

Polizisten aus Herne Bochum nehmen Schildkröte in Gewahrsam - in der Dienstmütze
+
Verkehrsrowdy: Diese Schildkröte wurde von Polizisten in Gewahrsam genommen.

Einen besonderen Einsatz erlebten Polizeibeamte in Herne: Sie mussten eine Schildkröte in Gewahrsam nehmen, die sich im Straßenverkehr auffällig verhielt.

Herne - Nein, diese Verkehrsteilnehmerin war nicht zu schnell auf den Straßen von Herne unterwegs. Sie war auch nicht angetrunken oder stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Dennoch wurde sie von der Polizei in Gewahrsam genommen.

StadtHerne
RegierungsbezirkArnsberg
Einwohner156.940 (31. Dez. 2020)

Tierisch langsam: Polizisten nehmen Schildkröte in Gewahrsam

Die Polizeibeamten aus Herne in NRW mussten die Verkehrsteilnehmerin Samstagabend aus dem Verkehr ziehen und in Gewahrsam nehmen. Denn laut Polizei sei sie viel zu langsam unterwegs gewesen.

Gegen 22.30 Uhr war eine Schildkröte laut Polizei „viiiiel“ zu langsam auf der Mont-Cenis-Straße in Sodingen unterwegs und versuchte diese auch noch auf gefährliche Art und Weise zu überqueren. Um Schlimmeres zu verhindern, griffen die Beamten ein.

Nach dem Anruf eines besorgten Bürgers setzten die Beamten das gepanzerte Reptil vorsichtig in eine Polizeimütze, nahmen es mit zur Wache und informierten das Ordnungsamt in Herne über die Schildkröte auf der Suche nach einem Adrenalinkick.

Tierisch langsam: Schildkröte mittlerweile artgerecht untergebracht

Das Alter, der Name und die Anschrift der Schildkröte sind bislang noch nicht bekannt, teilte die Polizei mit. Städtische Mitarbeiter brachten die Schildkröte anschließend artgerecht unter.

Einen ähnlich kuriosen Einsatz erlebten die Kollegen der Bundespolizei am Wochenende: Ein Vater meldete sich, weil er seinen Sohn auf einem Rasthof vergessen hatte und dann auch noch in einer Vollsperrung im Stau stand.

Ebenfalls am Wochenende zeigte ein Mann auf einem Feldweg einer Frau und ihrer Tochter in bedrohlicher Art und Weise ein Messer. Die Polizei suchte Zeugen, doch der Mann meldete sich später sogar selbst und bezog Stellung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare