Mordermittlung

Tankstellen-Mitarbeiter bei Raubversuch fast totgeprügelt – Mordermittlung eingeleitet

Zu sehen ist eine Tankstelle, an der die Polizei nach einem Verbrechen ermittelt (Symbolbild).
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An einer Tankstelle in Rheine ermittelt die Polizei. Dort wurde ein Mitarbeiter attackiert und lebensgefährlich verletzt (Symbolbild).

Bei einem Überfall auf eine Tankstelle in Rheine wurde einer der Angestellten so schwer verletzt, dass er in Lebensgefahr schwebt. Nun ermittelt die Polizei.

Update: 23. April. Nach dem versuchten Überfall auf die Tankstelle an der Neuenkirchener Straße gaben Polizei und Staatsanwaltschaft nun bekannt, dass zwei Tatverdächtige verhaftet werden konnten. Es handelt sich dabei um einen 18-Jährigen aus Rheine und einen 19-Jährigen aus Euskirchen. Lesen Sie bei msl24.de* mehr zu den Festnahmen rund um den Tankstellenraub in Rheine., bei dem ein 29-jähriger Angestellter lebensgefährlich verletzt worden war.

Versuchter Raubüberfall auf Tankstelle in Rheine (Kreis Steinfurt)

Erstmeldung: 19. April. Rheine – Die Polizeibehörden in Steinfurt und Münster ermittelt nach einer brutalen Tat im münsterländischen Rheine. Dort wurde bei einem versuchten Raubüberfall einer der Angestellten schwer am Kopf verletzt. Nach dem Angriff befindet sich der 29-Jährige in Lebensgefahr. Auch die Staatsanwaltschaft hat sich eingeschaltet, wie msl24.de* berichtet.

Stadt:Rheine
Einwohner:76.218 (31. Dezember 2019)
Bundesland:NRW

Rheine: Versuchter Raub auf Tankstelle – Täter entkommen ohne Beute

Die Tat ereignete sich in der Nacht zu Sonntag (18. April) um 23.25 Uhr. Zwei noch unbekannte Männer betraten die Tankstelle an der Neuenkirchener Straße in Rheine*. Sie trugen weiße FFP2-Masken. Während einer der beiden an der Eingangstür stehen blieb, ging der andere in Richtung des Verkaufstresens. Dort forderte der Fremde den Angestellten auf, die Kasse zu öffnen. „Unmittelbar danach schlug dieser Mann wiederholt mit einem Schlagwerkzeug auf den 29-Jährigen ein“, schildert Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt den Tatablauf.

Dann ließ der Täter von seinem Opfer ab und flüchtete gemeinsam mit seinem Komplizen aus der Tankstelle – möglicherweise, weil vor dem Gelände in Rheine plötzlich ein Auto vorbeifuhr, wie die Ermittler vermuten. Ohne Beute entkamen die Männer in unbekannte Richtung.

29-Jähriger bei Tankstellen-Überfall in Rheine lebensgefährlich verletzt

In dem Auto, dass sich der Tankstelle in Rheine genähert hatte, saßen zwei Personen. Diese hielten an der Tankstelle und fanden den schwer verletzten Angestellten hinter dem Tresen auf dem Boden liegend vor. Sie leisteten erste Hilfe und alarmierten gegen 23.34 Uhr die Polizei. Der 29-Jährige erlitt durch die Schläge lebensgefährliche Verletzungen am Kopf. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht

Erst vor wenigen Tagen war ein Überfall in der Stadt im Münsterland* verübt worden – sogar auf derselben Straße: Ein unbekannter Mann hatten eine Tankstelle an der Neuenkirchener Straße in Rheine überfallen und ausgeraubt.* Der Täter hatte dabei die Angestellte mit einem Messer bedroht. Auch in diesem Fall ermittelt weiterhin die Polizei. Ob die Taten in Verbindung zueinander stehen könnten, ist nicht bekannt.

Der brutale Raubüberfall ereignete sich auf der Neuenkirchener Straße in Rheine.

Versuchter Tankstellen-Raub in Rheine: Mordermittlungen eingeleitet

Die Kreispolizeibehörde Steinfurt sowie die Staatsanwaltschaft und Polizei in Münster* ermitteln nun unter anderem wegen versuchten Mordes. Unter der Leitung von Kriminalhauptkommissarin Julika Böhlendorf wurde eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittler suchen nach Zeugen für die Tat und nach Hinweisen auf die Täter. Beide sind männlich, etwa 20 bis 30 Jahre alt, ungefähr 1,80 Meter groß und haben eine schlanke Statur. Ansonsten werden sie wie folgt beschrieben:

  • 1. Täter:
  • trug eine schwarze Hose und eine schwarze Jacke mit Kapuze
  • unter der Kapuze trug er ein schwarzes Käppi
  • hatte eine weiße FFP2-Maske auf
  • 2. Täter:
  • trug eine dunkelblaue Jacke, eine dunkelgraue Hose und eine schwarze Strickmütze
  • hatte einen schwarzen Rucksack mit dem Aufdruck „Nike“ dabei
  • hatte ebenfalls eine weiße FFP2-Maske auf
  • sprach laut Aussage des Geschädigten Deutsch mit vermutlich osteuropäischem Akzent

Hinweise auf die Tat oder die Täter nehmen die Beamten der Polizei Münster entgegen: 0251/27 50. Erst vor wenigen Wochen war ein weiterer brutaler Raub in der Stadt verübt worden. Dabei hatten Unbekannte mitten in der Nacht eine Familie in ihrem Haus in Rheine überfallen.* Die Mutter und ihr Sohn wurden dabei verletzt. (*msl24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.)

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