Mordkommission ermittelt

Familienstreit eskaliert auf Kreuzung: Sechs Festnahmen - drei Verletzte

In Rheine (NRW) ist am Samstag ein Familienstreit auf einer Kreuzung eskaliert. Es gab sechs Festnahmen und drei Verletzte. Eine Mordkommission ermittelt.
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In Rheine (NRW) ist am Samstag ein Familienstreit auf einer Kreuzung eskaliert. Es gab sechs Festnahmen und drei Verletzte. Eine Mordkommission ermittelt. (Symbolbild)

Tumultartige Szenen spielten sich am Samstagabend auf einer Kreuzung in Rheine ab: Ein Familienstreit eskalierte und sorgte für sechs Festnahmen und drei Verletzte. Eine Mordkommission ermittelt.

Rheine (NRW) - Die Polizei erhielt nach eigenen Angaben am Samstagabend gegen 22.30 Uhr mehrere Hinweise zu einem möglichen Verkehrsunfall auf einer Kreuzung im Rheiner Stadtteil Altenrheine. „Bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort gingen Meldungen ein, dass sich bis zu 20 Personen in dem Kreuzungsbereich aufhalten sollen“, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Steinfurt und der Polizei Münster.

Die Polizei traf am Einsatzort in Rheine noch mehrere Personen an, bei anderen vermuten die Beamten, dass sie bereits vor deren Eintreffen geflohen seien. Erste Ermittlungen ergaben, dass es im Bereich der Kreuzung zu einer Auseinandersetzung gekommen sei, in die mehrere Fahrzeuge involviert gewesen seien. „Der Hintergrund hierfür soll im familiären Umfeld beteiligter Personen liegen“, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Rheine (NRW): Familienstreit eskaliert - sechs Festnahmen, drei Verletzte

Im Rahmen des Streits in Rheine seien drei Personen verletzt worden. Zwei von ihnen habe der Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht, die „voraussichtlich im Laufe des Tages“ wieder verlassen können, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag erklärten. Sechs Tatverdächtige im Alter von 19 bis 25 Jahren seien vorläufig festgenommen worden.

Zur Klärung der Hintergründe der Geschehnisse in Rheine sei vorsorglich eine Mordkommission unter der Leitung von Kriminaloberkommissar Michael Reitz eingerichtet worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft abschließend mit.

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