In Rheda-Wiedenbrück

Tödlicher Unfall am Bahnübergang: Zug der Eurobahn erfasst junge Radfahrerin (15)

Bei einem tragischen Unfall auf einem Bahnübergang in Rheda-Wiedenbrück ist am Montagabend (31. August) ein 15-jähriges Mädchen tödlich verletzt worden.
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Bei einem tragischen Unfall auf einem Bahnübergang in Rheda-Wiedenbrück ist am Montagabend (31. August) ein 15-jähriges Mädchen tödlich verletzt worden.

Tragischer Unfall in Ostwestfalen: Ein Mädchen (15) ist auf einem Bahnübergang in Rheda-Wiedenbrück von einem Zug der Eurobahn erfasst und tödlich verletzt worden.

  • An einem Bahnübergang in Rheda-Wiedenbrück (NRW) ist eine junge Radfahrerin ums Leben gekommen.
  • Die 15-Jährige wurde am Montagabend (31. August) von einem Zug der Eurobahn frontal erfasst.
  • Warum das Mädchen den Zug und auch das rote Blinklicht am Übergang übersah, steht noch nicht fest.

Rheda-Wiedenbrück - Am Montagabend (31. August) ist eine 15-jährige Radfahrerin bei einem tragischen Unfall auf einem Bahnübergang in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) tödlich verletzt worden.

Das Mädchen hatte nach ersten Erkenntnissen offenbar den laut hupenden, herannahenden Zug überhört und auch die rot blinkenden Warnleuchten nicht wahrgenommen. Die Beamten fanden im Schotter das Handy der Radfahrerin sowie Ohrhörer.

Tragischer Unfall auf Bahnübergang: Fußgängerweg unbeschrankt

Der Unfall ereignete sich am Montag um 18.40 Uhr auf dem Bahnübergang am Bosfelder Weg in Rheda-Wiedenbrück. Der ist zwar für den fließenden Verkehr durch Schranken gesichert, der Fußgängerweg sei jedoch nicht beschrankt, so die Polizei.

Zur Unfallzeit befuhr die junge Radfahrerin nach Angaben der Polizei Gütersloh mit ihrem roten Damenrad den rechten Gehweg des Bosfelder Weges in Richtung Röntgenstraße. Gleichzeitig war die Eurobahn vom Bahnhof Rheda kommend in Richtung Münster unterwegs.

Tragischer Unfall auf Bahnübergang: Zug erfasst Mädchen frontal

„In Höhe des Bahnübergangs kam es zur Kollision zwischen der Eurobahn und der Radfahrerin, wobei der Triebwagen die Schülerin frontal erfasste. Bei diesem Zusammenstoß wurde die 15-jährige Schülerin so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb“, teilte die Polizei zum Hergang mit.

Der Zug der Eurobahn erfasste die Radfahrerin (15) in Rheda-Wiedenbrück auf einem Bahnübergang, der für Fußgänger zw. Radfahrer nicht beschrankt ist. An der Unfallstelle wurden neben einem Handy auch Ohrhörer gefunden. Das Mädchen starb noch an der Unfallstelle.

„Nach dem Notruf wurden die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr sowie der Löschzug Rheda alarmiert, ferner ein Rettungswagen aus der Emsstadt und das Notarzteinsatzfahrzeug aus Oelde“, berichtete Feuerwehr-Pressesprecher Christian Dresmann.

Tragischer Unfall auf Bahnübergang: Bahn und Keolis vor Ort

Stadtbrandinspektor Christian Kottmann erklärte an der Unfallstelle, dass die junge Frau entgegen der ersten Notrufmeldungen zwar nicht unter dem Zug eingeklemmt war. Allerdings sei jede Hilfe für sie zu spät gekommen.

Neben den Einsatzkräften eilten auch Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie des Zugbetreibers Keolis zur Unfallstelle. Nach Angaben der Bundespolizei waren etwa 25 Fahrgäste in dem Zug, sie blieben unverletzt. Auch owl24.de* berichtet darüber.

Tragischer Unfall auf Bahnübergang: Zug setzt Fahrt nach Stunden fort

Nachdem ein anderer Zugführer an der Unfallstelle eingetroffen war, konnten sie ihre Fahrt fortsetzen.

Der tragische Unfall auf dem Bahnübergang in Rheda-Wiedenbrück war am Montagabend (31. August) leider nicht der einzige mit tödlichem Ausgang. Denn nur wenige Kilometer Luftlinie entfernt ist der 32-jährige Fahrer einer Corvette nach einem verhängnisvollen Ausweichmanöver auf der A2 bei Herzebrock-Clarholz ums Leben gekommen. *owl24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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