Lkw-Unfall in Rheda-Wiedenbrück

Transporter mit 800 Puten kippt in Graben - Viele Tiere müssen getötet werden

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Ein Tiertransporter mit 800 Puten ist in Rheda-Wiedenbrück in einen Graben gekippt. Viele Puten überlebten das nicht. Einige mussten an Ort und Stelle getötet werden.

  • Bei einem Lkw-Unfall in Rheda-Wiedenbrück sind 200 Puten getötet worden.
  • Der Anhänger des Lkw kippte auf die Seite.
  • Die Bergung des Anhängers dauerte mehr als fünf Stunden.

Rheda-Wiedenbrück - Rund 200 Puten wurden am Sonntagabend gegen 21.30 Uhr bei einem Unfall auf der Kornstraße in Rheda-Wiedenbrück getötet, als der Fahrer des Tiertransporters nach rechts von der Straße abkam und der Anhänger auf die Seite kippte.

Die Kornstraße musste für die nächtliche Bergung stundenlang gesperrt werden. Der Fahrer einer Spedition aus Ahlhorn war nach Angaben der Polizei auf der Kornstraße in Richtung Bielefelder Straße unterwegs. Er hatte auf einem Hof in Lintel mehr als 800 Tiere geladen, die zu einem Schlachthof nach Cloppenburg gebracht werden sollten.

Puten sollten zum Schlachthof nach Cloppenburg

Als er die Brücke über die Autobahn passiert hatte, so berichtete er der Polizei, kam ihm ein anderer Lkw entgegen. Er habe dann so weit nach rechts ausweichen müssen, dass er auf die Bankette geriet und das Fahrzeuggespann immer weiter absackte. Dabei überfuhr der Lastzug auch einen Telefonmast.

Während die Volvo-Zugmaschine von einem weiteren Telefonmast gehalten wurde, kippte der Anhänger auf die rechte Seite. Mit Hilfe zweier Autokräne wurde später die Zugmaschine wieder auf die Straße gehoben, der Fahrer konnte die Fahrt Richtung Cloppenburg fortsetzen.

Lkw-Unfall in Rheda-Wiedenbrück: Bergung dauert Stunden

Der Anhänger musste zunächst entladen werden. Ein Veterinär erschien an der Unfallstelle, um über das Schicksal der verletzten Tiere zu entscheiden. Etwa die Hälfte der mehr als 20 Kilogramm schweren Tiere wurden in ein Ersatzfahrzeug geladen, die anderen Tiere waren bereits tot oder mussten aufgrund ihrer Verletzungen an der Unfallstelle getötet werden.

Für die Bergungsarbeiten wurde der Löschzug Lintel alarmiert, die Helfer unterstützen Landwirt, Spediteur und Bergungsunternehmen bei den Arbeiten. Ferner wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Erst gegen 3 Uhr konnten die Feuerwehrleute wieder einrücken.

Autobahn-Unfälle auf der A2 und A33

Ein schwerer Unfall ereignete sich auf der A2: Ein Unfall-Porsche stand auf der linken Spur, dann rast ein SUV in den Sportwagen. Ebenfalls auf der A2 ist ein Mercedes in einen Sattelzug gekracht. Es gab zwei Schwerverletzte, ein Kleinkind hatte offenbar einen Schutzengel.

Auch auf der A33 hat es gekracht: Der Fahrer lieh sich einen Porsche von einem Bekannten - und überschlug sich damit auf der Autobahn mehrfach.

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