Polizeieinsatz in Dortmund-Aplerbeck / Zwei Schüler unter Verdacht

Reizgas-Alarm an Förderschule: Elf Kinder im Krankenhaus

Wieder ist Reizgas an einer Schule versprüht worden - diesmal an einer Förderschule in Dortmund-Aperbeck (Symbolbild).
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Wieder ist Reizgas an einer Schule versprüht worden - diesmal an einer Förderschule in Dortmund-Aperbeck (Symbolbild).

Erneut ist an einer Schule in NRW Reizgas-Alarm ausgelöst worden, was einen Großeinsatz für den Rettungsdienst und die Polizei zur Folge hatte. Schauplatz war die Martin-Buber-Förderschule in Dortmund-Aplerbeck, wo zwei Minderjährige im Foyer Reizgas versprüht haben sollen. 33 Kinder und zwei Erwachsene galten als Betroffene, elf Kinder kamen in eine Kinderklinik.

Dortmund - Die Polizei Dortmund teilte am Mittwochnachmittag mit, dass der Alarm gegen 11.20 Uhr eingegangen sei. Auslöser sei eine entsprechend verdächtige Geruchswahrnehmung gewesen, die bei mehreren Personen zu Reizungen der Augen und Atemwegen geführt hatte.

Die Feuerwehr Dortmund konkretisierte diese Angaben etwas später dahingehend, dass der Schulleiter die Feuerwehr alarmiert habe, nachdem wiederum Schüler sich bei ihm gemeldet hatten.

Reizgas-Alarm in Dortmund: Feuerwehr stellt nichts fest

"Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwache 3 (Aplerbeck) eintrafen, konnte im Foyer kein Geruch wahrgenommen werden. Der betroffene Bereich wurde mit Messgeräten kontrolliert, auch hiermit konnte nichts festgestellt werden", so die Feuerwehr.

Während der ersten Maßnahmen durch die Feuerwehr habe sich ein erster Schüler mit Atemwegsreizungen gemeldet, weitere folgten.

Daher wurde eine Alarmstichworterhöhung durchgeführt. "Hierdurch wurden sowohl weitere rettungsdienstliche als auch brandschutztechnische Einheiten mit den entsprechenden Führungsdiensten entsandt", hieß es weiter.

Dortmunder Reizgas-Alarm: 24 Personen unverletzt

An der Einsatzstelle seien 33 Kinder und zwei Erwachsene als Betroffene durch Notärzte untersucht und anschließend durch das Rettungsdienstpersonal betreut worden.

"Von den 35 betroffenen Personen konnten nach der Untersuchung bereits 24 an die Schulleitung/Eltern als unverletzt übergeben werden. Die verbliebenen elfKinder wurden zur weiteren Kontrolle der Kinderklinik zugeführt", so die Feuerwehr.

Teenager sollen Reizgas-Alarm in Dortmund verursacht haben

Die Polizei äußerte sich zur möglichen Ursache: "Nach den ersten Ermittlungen geht die Polizei von Reizgas als Ursache aus. Erste Zeugenbefragungen haben zu zwei minderjährigen Schülern geführt, die nun verdächtig sind, das Gas versprüht zu haben.

Die Ermittlungen dauern an. Die Schule musste im Zuge des Einsatzes nicht evakuiert werden", so die Polizei. - eB

Immer wieder Reizgas-Alarm an Schulen in NRW

Mitte November war Reizgas an einer Schule in Hamm versprüht worden. Schon im Frühjahr hatte es einen vergleichbaren Fall in Duisburg gegeben.

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