52-jähriger Busfahrer verliert Kontrolle

Reisebus-Unfall auf der A44 mit 40 Verletzten: Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft

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Lichtenau - Nach einem Reisebus-Unfall auf der Autobahn 44 nahe dem westfälischen Lichtenau hat die Staatsanwaltschaft Paderborn Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung gegen den Fahrer aufgenommen.

Das sagte eine Polizei-Sprecherin am Montag. Nach einem Unfall dieser Art sei das ein "Automatismus". Bei dem Unfall in der Nacht zum Sonntag war der Bus aus dem niedersächsischen Hameln umgekippt. 

40 Menschen wurden verletzt, 10 davon kamen in Krankenhäuser, darunter der Busfahrer und sein Kollege. Der 52-jährige Busfahrer hatte die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und war von der Autobahn abgekommen.

Reisebus-Unfall auf der A44: Verletzten nicht mehr im Krankenhaus

Weshalb es dazu kam, war am Montag weiter unklar, wie die Sprecherin sagte. Die Verletzten verließen inzwischen laut einem NDR-Bericht die Krankenhäuser. Die Polizei konnte dazu am Montag zunächst keine Angaben machen. Dem Reisebus-Unternehmen zufolge hatte das Fahrzeug erst am Freitag eine Hauptuntersuchung ohne Mängel bestanden. 

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Der Bus sei fünf Jahre alt und der Busfahrer gelte als "besonders zuverlässig". Die Reise habe er ausgeruht angetreten. Laut Polizei entstand an dem Bus ein Sachschaden von rund 40.000 Euro, an der Strecke gab es Schäden in Höhe von 15.000 Euro. - dpa

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