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Mann wählt 30 Mal den Notruf - und äußert unfassbare Forderung

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Von: Daniel Großert

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30 Mal hat ein Mann aus NRW den Notruf von Polizei und Feuerwehr gewählt - und eine unfassbare Forderung erfordert. Statt Hilfe bekam er eine Anzeige.

Reichshof (NRW) - Wer sich in einer Notlage befindet, kann - je nach Situation - 110 oder 112 wählen und bekommt Hilfe. Dass die Definition von Notfall bei Anrufern und Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst durchaus unterschiedlich ausfallen kann, zeigt ein Vorfall aus Reichshof im Oberbergischen Kreis (NRW).

Reichshof/NRW: Mann wählt 30 Mal den Notruf - und äußert unfassbare Forderung

Dort hatte ein 50-jähriger Mann am Samstagnachmittag nach Polizeiangaben etwa 30 Mal den Notruf der Rettungsleitstelle und der Polizei gewählt. Die Notsituation, in der sich der Mann aus Reichshof nach eigener Ansicht befand, überraschte die Beamten dort allerdings.

Er habe jedes Mal gefordert, dass jemand für ihn einkaufen solle, weil er an Corona erkrankt sei, berichtet die Polizei. Die Mitarbeiter der jeweiligen Leitstelle hätten ihm gesagt, dass man ihm nicht helfen könne, und ihn auf anderweitige Hilfsangebote hingewiesen. Darauf habe der 50-Jährige mit Beleidigungen und Drohungen reagiert. „Derweil hielt er an seiner Forderung fest, unbedingt Tomaten zu brauchen“, teilt die Polizei mit.

Reichshof/NRW: Missbrauch von Notruf - Polizei stattet Anrufer Besuch ab

Schließlich suchten Polizisten den Mann zu Hause in Reichshof auf. „Hier wollte er allerdings nicht mehr mit den Ordnungshütern sprechen“, heißt es in der Mitteilung. Dennoch wartet nun ein Verfahren wegen des Missbrauchs von Notrufen, Beleidigung und Bedrohung auf den 50-Jährigen.

Auch in Hagen (NRW) hat eine Jugendliche den Notruf missbraucht. Durch ihren Anruf löste sie einen Polizei-Einsatz aus. Die 16-Jährige hatte eine fragwürdige Begründung für ihren Anruf. Ihre Angehörigen fanden das lustig.

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