Recklinghausen

Schwerer Raub in NRW: Frau in eigener Wohnung vergewaltigt

Einbrecher bricht Scheibe auf
+
Drei Männer brachen in eine Wohnung in Recklinghausen ein. Die Bewohnerin wurde vergewaltigt. (Symbolbild)

Eine Frau wurde in Recklinghausen in ihrer Wohnung ausgeraubt und vergewaltigt. Ein Mann kam jetzt in Untersuchungshaft. Es könnte eine Verbindung zum Rotlicht-Milieu bestehen.

Recklinghausen - Drei Einbrecher in Recklinghausen gingen am Donnerstag (23.9.2021) mit erschreckender Brutalität vor. Sie durchsuchten eine Wohnung nach Geld, einer der Männer vergewaltigte die Bewohnerin. Eine andere Frau konnte auf ein Vordach flüchten. Ein Verdächtiger wurde nun festgenommen.

StadtRecklinghausen
Fläche66,5 km²
Einwohner110.705

Schwerer Raub in Recklinghausen: Frau von Einbrecher vergewaltigt

Wie die Polizei Recklinghausen und die Staatsanwaltschaft Bochum gemeinsam berichten, brachen die drei Männer gegen 19.45 Uhr in eine Wohnung in Recklinghausen ein. Bewaffnet mit Schlagstöcken und dunkel gekleidet durchsuchten sie die Wohnung nach Geld und anderen Wertgegenständen. Sie bedrohten die Frau und forderten Bargeld von ihr. Eine andere Frau, die sich zur selben Zeit in der Wohnung aufgehalten haben soll, konnte auf ein Vordach flüchten und sich in Sicherheit bringen.

Der Raub-Überfall in Recklinghausen nahm noch an Grausamkeit zu: Einer der Männer vergewaltigte die Frau, die in der Wohnung lebte. Zeugen hörten, wie die Frau um Hilfe schrie und riefen die Polizei. Den Tätern gelang noch vor Eintreffen der Polizei-Beamten die Flucht mit dem erbeuteten Geld: Sie rannten aus dem Mehrfamilienhaus in Recklinghausen, stiegen in einen dunklen Kleinwagen und rasten mit überhöhter Geschwindigkeit davon.

Schreckliche Tat in Recklinghausen: Tätern gelingt die Flucht

Ein Tatverdächtiger konnte mittlerweile festgenommen werden. Der 18-jährige Mann aus Recklinghausen wurde am Montag (27.9.2021) dem Amtsgericht vorgeführt. Er kam von dort unmittelbar in Untersuchungshaft. Die Polizei berichtet, dass die Tat nach derzeitigem Ermittlungsstand im Zusammenhang mit dem Rotlichtmilieu stehen kann.

Nach den beiden vermummten Tatverdächtigen wird aktuell noch gefahndet. Eine Person ist etwa 1,68m groß, etwa 20 Jahre alt, hat eine dünne Statur und hellbraune Augen, trug eine schwarze Sturmhaube, schwarze Bekleidung sowie Handschuhe und hatte einen Schlagstock bei sich. Die zweite Person ist ca. 1,70m - 1,75m groß, ist etwa 20 Jahre alt, hat eine kräftige Statur, trug eine schwarze Sturmhaube, schwarze Bekleidung sowie Handschuhe und war ebenfalls mit einem Schlagstock bewaffnet. Hinweise zu den gesuchten Männern nimmt das zuständige Kriminalkommissariat unter Tel. 0800/2361 111 entgegen.

In Paderborn kam es zu einer schrecklichen Messerattacke. Nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung wurde ein Streitschlichter lebensgefährlich verletzt. In Dortmund ist ein Mann ebenfalls Opfer eines Tötungsdelikts geworden. Ein zunächst festgenommener Mann wurde von der Polizei wieder freigelassen, bleibt aber verdächtig.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare