Trio steht vor Gericht

Überfälle auf Geldboten: V-Mann aus Recklinghausen gibt entscheidenden Tipp - peinlicher Fehler der Polizei

Nach mehreren Raubüberfällen auf Geldboten steht ein Trio nun vor Gericht.
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Nach mehreren Raubüberfällen auf Geldboten steht ein Trio nun vor Gericht. (Symbolfoto)

Ein angeklagtes Trio schweigt zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Bochum zu den Vorwürfen. Die drei Männer sollen unter anderem in Herten einen Rewe-Geldboten ausgeraubt haben.

Der entscheidende Hinweis kam im Februar 2020: Nach drei Überfällen auf Rewe-Geldboten in Herten und Gelsenkirchen hatte sich ein V-Mann an die Polizei gewandt. Rund zwei Monate später erfolgten die Festnahmen. Ein Trio steht jetzt in Bochum vor Gericht.

Eine der Schlüsselfiguren soll ein 30-Jähriger aus Recklinghausen sein, der vorher in der Rewe-Filiale an der Bahnhofstraße in Westerholt gearbeitet hat. „Die Verbindungsperson hat angegeben, dass er es war, der den Überfall am 2. November 2019 in Herten geplant hat“, sagte die Ermittlungsführerin der Polizei den Bochumer Richter.

Wie 24VEST.de* berichtet, ist den Polizeifahndern bei der Auswertung der Handy-Funkzellen an den Tatorten* allerdings ein peinlicher Fehler unterlaufen. (jh/wvb) *24VEST.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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