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Rechtsextreme Chats: Gegen 8 SEK-Beamte aus Münster wird ermittelt

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Es laufen Ermittlungen gegen Beamte des Sondereinsatzkommandos in Münster. Sie sollen an rechtsextremen Chats beteiligt gewesen sein.

Münster - Wegen unter anderem rechtsextremen Inhalten in einer Chatgruppe wird gegen acht Polizisten ermittelt, von denen sieben noch zum SEK Münster gehören. Der achte Beschuldigte sei inzwischen in einer anderen Behörde, so Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf am Freitag (15. Juli) bei einer Pressekonferenz in Münster (NRW).

Rechtsextreme Chats: Gegen 8 SEK-Beamten aus Münster wird ermittelt

Die Chats - zwischen 2013 und 2018 entstanden - seien offenbar teilweise rechtsextrem, gewaltverherrlichend und sexistisch gewesen. DerWDR berichtet in diesem Zusammenhang sogar von pornografischen Chats. Dorndorf zeigte sich erschüttert über den Fall. Sie versprach, „jeden Stein“ umzudrehen und den Fall komplett aufzuklären.

Insgesamt seien an der Chatgruppe 20 Polizisten beteiligt gewesen, die aber nicht alle strafrechtlich relevante Inhalte geteilt hätten. Die acht Beschuldigten wurden laut Polizei am Freitagmorgen suspendiert. Vor zwei Jahren waren bei der Polizei in Mülheim/Ruhr mehrere Chatgruppen aufgeflogen, in denen unter anderem Hitler-Bilder oder hetzerische Inhalte geteilt worden waren. Damals waren aber keine SEK-Polizisten beteiligt.

Hier wurde kein SEK benötigt, der Fall ist trotzdem krass: Ein 18-Jähriger hat in NRW einen Kollegen mit einer Axt angegriffen. Offenbar hat sich der Täter in seiner Ausbildung nicht gut behandelt gefühlt.

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