Feuerwehr löscht den Brand

Auto geht an Tankstelle in Flammen auf - mutige Zeugen schieben es weg

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Das geistesgegenwärtige Eingreifen von Zeugen hat möglicherweise eine Katastrophe in Ratingen verhindert. Sie hatten ein brennendes Auto, das an einer Tankstelle stand, weg geschoben. Die Feuerwehr löschte das Fahrzeug.

Ratingen - Der Kreisleitstelle in Mettmann wurde nach Angaben der Ratinger Feuerwehr kurz nach 8 Uhr ein brennendes Fahrzeug an der Zapfsäule einer Tankstelle gemeldet, woraufhin Einsatzkräfte unmittelbar dorthin ausrückten. 

"Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung feststellbar, von der Leitstelle kam die Meldung, dass das Fahrzeug in voller Ausdehnung brennen würde. Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Fahrzeuge alarmiert", berichtet die Feuerwehr. 

Mitarbeiter ins Krankenhaus eingeliefert

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich das in Vollbrand stehende Hybrid-Auto, das sowohl elektrisch als auch mit Benzin betrieben werden kann, allerdings nicht mehr am Tankstellengebäude: Geistesgegenwärtig hatten mehrere Zeugen den Wagen von den Zapfsäulen weg geschoben. 

Laut Polizei war der Wagen aus ungeklärter Ursache in Brand geraten, nachdem der 41-jährige Halter es mit Benzin betankt hatte. Dieser hatte das beim Bezahlen an der Tankstellenkasse bemerkt und zunächst noch versucht, die Flammen selbst mit einem Feuerlöscher einzudämmen - allerdings ohne Erfolg.

Den Brand löschte schließlich die Feuerwehr mit zwei C-Rohren und einem Schaumrohr gelöscht. "Ein Mitarbeiter der Tankstelle musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden", heißt es im Einsatzbericht. Nach Polizeiangaben hatte er sich an den Löschversuchen beteiligt udn dabei Rauchgase eingeatmet. Der Schaden liegt Schätzungen der Polizei zufolge bei rund 40.000 Euro.

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