Am Busbahnhof

Brutaler Kopfstoß: Mehrere Polizisten nach Attacke von Randalierern verletzt

Die Polizei hatte es am Samstagnachmittag mit aggressiven Randalierern zu tun.
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Die Polizei hatte es am Samstagnachmittag mit aggressiven Randalierern zu tun.

Eine Auseinandersetzung mit alkoholisierten Randalierern endete für mehrere Polizisten schmerzhaft. Die Streifenwagenbesatzung musste Verstärkung anfordern.

Siegen - Am späten Samstagnachmittag ist die Polizei durch eine Busfahrerin zum Weidenauer Busbahnhof in Siegen gerufen worden. Die 47-jährige Fahrerin wurde von zwei männlichen Fahrgästen attackiert, nachdem sie die Fahrkarten aufgrund eines Betrugverdachts genauer kontrollieren wollte. (News aus Nordrhein-Westfalen)

StadtSiegen
RegierungsbezirkArnsberg
Fläche114,7 km²
Einwohner102.770 (31. Dez. 2019)

Randale in Siegen: Polizisten nach Kopfstoß-Attacke verletzt

Die alkoholisierten Insassen beleidigten die Fahrerin massiv und zerschlugen die Plexiglastrennwand, die sich zwischen Fahrersitz und Fahrgastraum befindet. Zudem versuchten sie der Fahrerin einen Fausthieb zu verpassen, dem sie aber ausweichen konnte. Auch gegenüber der eingetroffenen Streifenwagenbesatzung verhielten sich die beiden 19- und 23-jährigen Männer aggressiv, so dass die Beamten Unterstützungskräfte anforderten.

Bei der Personenüberprüfung beleidigte der 23-Jährige weiter und ging aggressiv auf die Beamtin und den Beamten los. Bei dem Versuch, ihn festzuhalten, sperrte er sich und führte einen Kopfstoß gegen die Polizisten durch. Außerdem versuchte er einem Beamten den Einsatzschlagstock zu entreißen, den dieser in der Gürtelhalterung führte. Der 19-Jährige kam ihm bei den Angriffen zu Hilfe. Die Randalierer konnten letztlich durch die eingesetzten Polizeikräfte fixiert und zur Polizeiwache gebracht werden.

Den beiden Männern wurde wegen des Alkoholkonsums und des Verdachts von Drogeneinfluss jeweils eine Blutprobe entnommen, anschließend wurden sie nach richterlicher Anordnung zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Hier kam es weiterhin zu massiven Beleidigungen und volksverhetzenden Aussprüchen.

In Folge der Widerstandshandlungen sind fünf Einsatzkräfte leicht verletzt worden. Nach erfolgter Ausnüchterung wurden die beiden Randalierer entlassen. Gegen sie wird nun wegen einer Vielzahl von Straftaten ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Unter anderem wegen Körperverletzung - mehrere Polizisten waren durch die Widerstandshandlungen verletzt worden.

Vor wenigen Tagen hatte es die Polizei in Hagen mit einem seltsamen Mann zu tun, der eine Menschengruppe vor einem Krankenhaus belästigte und dabei ein Messer mit sich führte.

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