Bau des Radschnellwegs Ruhr dauert noch mehrere Jahre 

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Radschnellweg Ruhr kann weitergeplant werden

Essen - Planung und Bau des Radschnellwegs durch das Ruhrgebiet werden noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Ein Datum für die Fertigstellung der rund 101 Kilometer langen Trasse zwischen Duisburg und Hamm könnten die Planer nicht angeben, sagte Peter London vom NRW-Verkehrsministerium am Donnerstag bei einer Pressekonferenz anlässlich der Fahrradmesse Essen.

"Wir kriegen das nicht in drei bis fünf Jahren hin, 100 Kilometer an einem Stück befahrbar zu machen." Ein erstes Teilstück des Radschnellwegs Ruhr war 2015 zwischen Essen und Mülheim in Betrieb genommen worden. Am Geld scheitere der Bau des Radschnellwegs trotz Durchschnittskosten von etwa zwei Millionen pro Kilometer im Moment aber nicht, sagte London.

Im vergangenen Jahr seien sogar rund sechs Millionen Euro der Landesmittel für den Radwegebau nicht genutzt worden und an den Finanzminister zurückgeflossen. Kommunen und der Landesbetrieb Straßen.NRW hätten es nicht geschafft, das Geld zu verbauen. Gründe dafür seien der Ingenieurmangel und nicht ausreichende Planungskapazitäten.

Auch sei es in der aktuellen Hochkonjunktur schwierig, Baufirmen zu finden, die Aufträge schnell ausführten. Die Messe "Fahrrad Essen" zeigt bis zum kommenden Samstag viele Neuheiten mit zwei Rädern. Ein Schwerpunkt sind Lastenfahrräder, die nach Angaben der Hersteller den Kleinwagen für den Wochenendeinkauf überflüssig machen sollen und sich trotz großer Zuladung wie ein normales Rad lenken lassen sollen. Bei einem Lastenradrennen soll das am Samstag unter Beweis gestellt werden. - dpa

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