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700 Querdenker in Dortmund - Gegendemonstrant mit Schirm-Attacke

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Von: Markus Wüllner

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Bei der Querdenker-Demonstration in Dortmund wurde eine Person vor den Augen der Polizei mit einem Schirm attackiert.
Bei der Querdenker-Demonstration in Dortmund wurde eine Person vor den Augen der Polizei mit einem Schirm attackiert. © Markus Wüllner

Erst 40, dann plötzlich 700 Querdenker in Dortmund: Gegendemonstranten reagieren auf den Protest. Es kommt zu einer Sitzblockade und einem Angriff mit Schirm.

Dortmund - Erst waren es 30 - 40, dann - etwa zehn Minuten vor Beginn - plötzlich 700 Querdenker bei der Corona-Demonstration am Montagabend in Dortmund. Erneut hatten viele ihre Kinder mitgeschleppt, es wurden Lieder wie „Freiheit“ von Marius Müller-Westernhagen gespielt. (News aus Nordrhein-Westfalen)

StadtDortmund
RegierungsbezirkArnsberg
Fläche280,7 km²
Einwohner587.010 (2019)

Dortmund: 700 Querdenker treffen auf Gegendemonstranten - Sitzblockade

Auch hatten sich abermals offenbar einige stadtbekannte Rechtsextreme unter die Querdenker gemischt. Doch eines war anders in dieser Woche: Es gab einige Gegendemonstrationen. Die meisten davon blieben friedlich. Doch gleich zu Anfang in der Nähe des Stadttheaters setzte sich eine etwa zehn-köpfige Gruppe Gegendemonstranten den Querdenkern als Sitzblockade in den Weg.

Nach ein paar Minuten konnte die Polizei dies beenden, die Personalien der Sitzblockierenden feststellen. Als sich beide Demonstrationen am Hauptbahnhof begegneten, kam es zu einem Übergriff mit einem Schirm auf einen Querdenker von einem „dunkel gekleideten“ jungen Mann am Rande der sonst friedlichen Gegendemo für das Impfen.

Daraufhin legten Einsatzkräfte der Polizei ein besonderes Augenmerk auf dunkel gekleidete Gegendemonstranten mit Schirmen, von denen noch einige am Straßenrand standen. Alles in allem verlief die Demonstration dennoch friedlich. Erschreckend ist einzig und allein die große Anzahl der Querdenker im Vergleich zu der deutlich geringeren Anzahl an Gegendemonstrationen, die sich für Corona-Impfungen stark machte. Wie es die nächsten Wochen in Dortmund weitergeht, bleibt abzuwarten.

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