Bundespolizei ermittelt

Zoff um Mundschutz: Zugbegleiter von Männern zusammengeschlagen

Wegen eines fehlenden Mundschutzes ist einem Mann im Ruhrgebiet die Fahrt mit der Bahn untersagt worden. Daraufhin prügelte der Mann auf den Zugbegleiter ein.
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Wegen eines fehlenden Mundschutzes ist einem Mann im Ruhrgebiet die Fahrt mit der Bahn untersagt worden. Daraufhin prügelte der Mann auf den Zugbegleiter ein. (Symbolbild)

Ein Zugbegleiter wurde im Ruhrgebiet von unbekannten Männern zusammengeschlagen. Zuvor hatte der Bahnmitarbeiter einen der Männer wegen fehlender Mund-/Nasenmaske die Weiterfahrt mit dem Zug untersagt. 

Herne/Wanne-Eickel - Nach Angaben der Bundespolizei wollten drei Männer am Montagmorgen in Bochum in einen Zug steigen. Einer der drei Männer soll dabei jedoch keinen Mundschutz getragen haben. 

Ein Zugbegleiter hat ihn laut Polizei von der Fahrt ausgeschlossen, woraufhin keiner der Männer in den Zug gestiegen ist. "Als sich der Zugbegleiter wenig später vor dem Bahnhof in Wanne-Eickel befand, traf er erneut auf den Mann, der zuvor von der Fahrt ausgeschlossen wurde", teilte die Bundespolizei mit.

Prügel-Attacke: Zugbegleiter geht zu Boden

Dieser habe den 39-jährigen Zugbegleiter erkannt und beleidigt, ihm im weiteren Verlauf sogar ins Gesicht geschlagen haben. "Ein weiterer Unbekannter kam hinzu und soll ebenfalls auf den 39-Jährigen eingeschlagen haben, bis dieser zu Boden ging", schilderte die Polizei. Erst als ein Zeuge auf die Gruppe zukam, ließen die Männer von dem Zugbegleiter ab und flüchteten.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen aufgenommen und Strafverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Der 39-Jährige wurde bei der Tat verletzt. Er musste seinen Dienst abbrechen und begab sich in ärztliche Behandlung.

In dem Fall des Toten in der Dortmunder Innenstadt hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der Täter war zunächst auf der Flucht. In Hamm war am Freitag ein Streit zwischen Autofahrern eskaliert. Am Ende zückte ein Fahrer ein Messer. Bei einer Messer-Attacke in Münster ist ein 33-Jähriger an seinen schweren Verletzungen gestorben. Der Grund könnte laut Ermittlern ein zu lautes Telefonat gewesen sein.

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