Prozess um Verdeckungsmord - Angeklagter macht Notwehr geltend

Symbolbild

Siegen - Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines Zechkumpans nach einem Trinkgelage im sauerländischen Finnentrop hat der Angeklagte Notwehr geltend gemacht.

Zum Prozessbeginn am Dienstag am Landgericht Siegen sagte der Mann laut einer Gerichtsprecherin aus, er habe sich während eines Streits gegen den Angriff eines Trinkkumpans mit einem Würgegriff gewehrt. Er sei dann davon ausgegangen, dass das Opfer tot sei und habe es die Böschung hinunter in einen Fluss gerollt. Laut Obduktion hatte der Mann noch gelebt und ertrank. 

Die Männer aus Finnentrop hatten sich vor der Tat kennengelernt und waren zum Trinken in die Wohnung des Angeklagten gegangen. Das Opfer soll seinem Trinkkumpan zwischenzeitlich zu nahe gekommen sein. Das habe zum Streit geführt. 

In früheren Vernehmungen soll der Angeklagte die Vorwürfe noch vollständig eingeräumt haben. Ein Urteil wird am 29. September erwartet. - dpa

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