Herrenlos durch den Zug

Polizistin findet traurigen Hund mit Leine - Plötzlich fühlt er sich wohl

Mit großen Hundeaugen schaute ein herrenloser Vierbeiner eine Bundespolizistin aus Aachen an, die im Zug auf dem Weg zu ihrem Dienst war. Doch wo kam der Kleine her?

Aachen - Bei Ihrer Fahrt zum Dienst von Herzogenrath nach Aachen, schaute ein Hund sichtbar verunsichert zu einer Bundespolizistin auf. Die Frau, eine „Hundefreundin“ - wie sie sich selbst bezeichnet -, verstand sofort, dass etwas nicht stimmte und suchte den gesamten Zug nach dem Besitzer des traurig wirkenden Hundes ab.

Doch es fehlte jede Spur von einem potenziellen Besitzer - und das, obwohl der Hund ein Halsband trug, an dem sogar eine kleine Leine befestigt war. Deshalb nahm sie das zutrauliche Haustier zunächst vom Aachener Bahnhof mit zu ihrer Dienststelle.

Hund will am liebsten bei Polizei bleiben

„Eigentlich fühlt sich der Kleine hier wohl und strahlt eine innere Gelassenheit aus“, hieß es in der Pressemitteilung der Polizei. Doch bleiben konnte der Hund logischerweise nicht im Quartier. Die Polizisten vergnügten sich noch ein Weilchen mit ihrem zwischenzeitlichen Teamplayer, ehe die Feuerwehr auftauchte und den Hund ins Aachener Tierheim brachte.

Mit diesem Foto hofft die Polizei, den Besitzer des Hundes zu finden.

Nun hoffen Tierheim und Polizei darauf, dass sich der Besitzer des Tieres meldet. „Wir würden uns sehr freuen, wenn er möglichst bald wieder nach Hause findet“, erklärte ein Polizeisprecher. Er trägt ein rotes Halsband mit Leine ohne Hundemarke. Zur besseren Identifizierung hat sich die Bundespolizistin mit dem Hund fotografieren lassen.

Rubriklistenbild: © Polizei Aachen

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