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Auto kracht frontal in Linienbus: Viele Schulkinder bei Unfall verletzt

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Von: Hannah Decke

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Bei einem schweren Unfall in Paderborn sind am Freitagmorgen viele Schulkinder verletzt worden. Ein Auto krachte frontal in einen Linienbus.

Update vom 12. August, 16.41 Uhr: Nach dem Zusammenstoß eines Autos mit einem Linienbus am Freitagmorgen in Paderborn muss nur noch die schwer verletzte Autofahrerin stationär im Krankenhaus behandelt werden. Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, waren bei dem Unfall insgesamt 20 Businsassen leicht verletzt worden: der 43-jährige Busfahrer, 14 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 10 und 15 Jahren, drei Frauen (22, 34, 49) und zwei Männer (25, 27). Sie wurden ambulant behandelt. Die übrigen 19 Fahrgäste seien unverletzt geblieben, hieß es weiter.

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Auto kracht frontal in Linienbus: Viele Schulkinder bei Unfall verletzt

[Erstmeldung] Paderborn (NRW) - Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr am frühen Freitagmorgen in Paderborn. An einer Kreuzung krachte ein Auto frontal in einen Linienbus mit rund 40 Insassen. Es gab viele Verletzte, darunter auch Schulkinder. Das Auto erlitt einen Totalschaden, die Fahrerin schwere Verletzungen.

Nach Angaben der Polizei bog eine 75-jährige Frau mit ihrem Opel Mokka gegen 7.40 Uhr vom Alt-Enginger-Weg nach rechts auf die Sander Straße in Richtung B64 ab. Dabei geriet sie auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem Gelenkbus zusammen. Das Auto touchierte den Bus mit der linken Vorderseite und wurde dadurch um 180 Grad herumgeschleudert.

Paderborn/NRW: Auto kracht frontal in Linienbus
Der Opel war nach dem Unfall ein Totalschaden. © Polizei Paderborn

Die Fahrerin erlitt schwere Verletzungen. Im Bus verletzte sich laut Polizei der Busfahrer. Eine 34-jährige Frau stürzte mit ihrem Sohn (10) im Gang. Weitere Kinder fielen auf die beiden.

Der Rettungsdienst brachte die Autofahrerin, den Busfahrer sowie die Mutter mit ihrem Sohn in Krankenhäuser. Weitere Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren, einige Jugendliche und Erwachsene wurden vor Ort betreut und untersucht. Etwa ein Dutzend klagte über leichte Verletzungen. Zur Sicherheit brachte die Feuerwehr die Verletzten mit einem Bus zur Untersuchung in ein Krankenhaus.

Unfall in Paderborn: Feuerwehrbus bringt Verletzte ins Krankenhaus

„Die Eltern wurden von der Polizei oder von den Kindern selbst informiert. Einige Eltern kamen zum Unfallort und begleiteten den Feuerwehrbus zum Krankenhaus“, schildert die Polizei. Die Eltern wurden informiert. Am Krankenhaus organisierte die Feuerwehr zusammen mit Seelsorgern die Übergabe der Kinder an ihre Eltern. Noch sind die Untersuchungen nicht abgeschlossen, weshalb noch unklar ist, wie viele Verletzte es letztlich gibt.

Der leicht beschädigte Bus konnte von der Unfallstelle zur Werkstatt gefahren werden. Den Opel Mokka musste ein Abschleppdienst abholen. Die Polizei sicherte die Unfallspuren und gab den Unfallort wieder frei. Die Sander Straße war bis 10 Uhr gesperrt.

Nach einem schweren Arbeitsunfall im Kreis Paderborn ist ein 37-Jähriger im Krankenhaus gestorben. Eine umkippende Betonwand löste eine fatale Kettenreaktion aus.

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