Verletzter im Krankenhaus 

Unfall bei Forstarbeiten: Mann unter Baum eingeklemmt - Hubschrauber im Einsatz

Einsatz für Rettungskräfte und Hubschrauber-Besatzung in Olpe-Oberveischede (NRW): Dort war am Nachmittag ein Mann unter einer Fichte eingeklemmt und musste befreit werden.
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Einsatz für Rettungskräfte und Hubschrauber-Besatzung in Olpe-Oberveischede (NRW): Dort war am Nachmittag ein Mann unter einer Fichte eingeklemmt und musste befreit werden.

Bei einem Forstunfall in Olpe-Oberveischede ist am Freitagnachmittag ein Mann unter einer Fichte eingeklemmt worden. Er wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Auch ein Hubschrauber war an der Unfallstelle im Einsatz.

  • In Olpe-Oberveischede hat es am Freitagnachmittag einen Unfall bei Forstarbeiten gegeben.
  • Ein Mann war unter einer rund 40 Zentimeter dicken Fichte eingeklemmt.
  • Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Olpe-Oberveischede - Am Freitagnachmittag wurde ein Mann in Olpe-Oberveischede (NRW) bei Waldarbeiten unter einem Baum eingeklemmt. Dabei erlitt er nach ersten Erkenntnissen Verletzungen an den Beinen. Gegen 15 Uhr ging der Notruf in der Leitstelle ein, der Verletzte war noch in der Lage, diesen selbst per Handy abzusetzen. 

Wie es genau zu dem Forstunfall kam, muss noch geklärt werden, aber schon jetzt ist klar: Der Mann, der um die 30 Jahre alt ist, hatte viel Glück im Unglück. 

Olpe-Oberveischede: Unfall bei Forstarbeiten - Mann unter 40 Zentimeter dicker Fichte eingeklemmt

Bei dem Baum handelte es sich um eine Fichte, die nach Angaben der Feuerwehr mit einer Länge von etwa 20 Metern und einem Durchmesser von mindestens 40 Zentimetern schon ein erhebliches Gewicht hat.

Den ersten Kräften der Feuerwehr aus Oberveischede gelang es, den Baum mit Kettensägen zu zerlegen und den Verletzten zu befreien. Dazu mussten sie erstmal an die Einsatzstelle gelangen: Zunächst ging es von der parallel zur B55 verlaufenden Straße Neuenwald rund 700 Meter tief in den Wald, und vom dortigen Weg weitere 15 Meter ins Gehölz.

Olpe-Oberveischede: Unfall bei Forstarbeiten - Rettungshubschrauber fliegt ohne Patienten zurück

Zwischenzeitlich machte sich auch ein Rettungshubschrauber auf den Weg, um den Betroffenen nötigenfalls in eine Spezialklinik zu fliegen. Doch das erwies sich als unnötig. Aufgrund des Verletzungsbildes entschied der behandelnde Notarzt, das Olper Krankenhaus mit dem Rettungswagen anzusteuern. Der Helikopter flog daher ohne verletzten Passagier zurück. 

Nach etwa einer Stunde konnten die Einsatzkräfte die Unfallstelle in Olpe-Oberveischede (NRW) wieder verlassen. Der Verletzte kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Dies alles lief innerhalb einer guten Dreiviertelstunde ab. Noch vor 16 Uhr war der Einsatz abgeschlossen und alle Kräfte konnten sich auf den Rückweg machen.

Olpe-Oberveischede: Unfall bei Forstarbeiten - Begleiter des Verunfallten im wesentlichen Moment abwesend

Vor Ort war auch die Polizei, die aber nach ersten Erkenntnissen von einem Unfall ausgeht. Ihre Ermittlungsergebnisse könnten dennoch von Interesse sein, da in derartigen Fällen auch Behörden für Arbeitsschutz eingeschaltet werden. 

Diese werden sicherlich auch prüfen, warum der Begleiter des Verunfallten ausgerechnet im wesentlichen Moment abwesend war. Dafür hat er in den Augen der ermittelnden Beamten wohl eine schlüssige und akzeptable Erklärung abgegeben. Ob das Unfallopfer bereits sachdienliche Aussagen machen konnte, ist nicht bekannt.

Erst im Februar hat es im Sauerland einen schlimmen Unfall bei Forstarbeiten gegeben. Eine Frau wurde von einem umstürzenden Baum getroffen und schwer verletzt.

Nach einem Auffahrunfall auf der A1 mussten am Freitag, 12. Juni, fünf Autos abgeschleppt werden. Drei Personen wurden verletzt.

Ein schwerer Motorradunfall hat sich an Fronleichnam in Schmallenberg ereignet: Eine Bikerin (21) wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen.

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