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Betrunken und unter Drogen: Rollerfahrer baut Unfall auf Flucht vor der Polizei

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Eine Signalkelle der Polizei fordert zum Halt auf.
Die Aufforderung der Polizei anzuhalten, ignorierte der 21-jähriger Rollerfahrer einfach. Am Ende griffen die Beamten trotzdem zu. © Daniel Bockwoldt/dpa

Der 21-Jährige wusste wahrscheinlich ganz genau, warum er vor der Polizei fliehen wollte. Ein Unfall stoppte den alkoholisierten Mann. Die Liste an Vergehen ist lang.

Oelde - Der 21-jährige Mann aus Oelde in NRW war am Samstag auf einem Roller unterwegs - ohne Licht und Helm. Ein Streifenwagen stoppte den Mann. Die Beamten befanden sich eigentlich wegen eines anderen Einsatzes mit Blaulicht vor Ort, als sie den Rollerfahrer aus dem Verkehr ziehen wollten.

Der Oelder wollte aber nicht so einfach aufgeben und floh. Ungebremst fuhr der 21-Jährige in ein am Straßenrand geparktes Auto. Er stürzte, rappelte sich wieder auf und wollte zu Fuß flüchten, aber die Beamten waren schneller. Sie konnten den Mann festhalten.

Betrunken und unter Drogen: Rollerfahrer baut Unfall auf Flucht vor der Polizei

Während der Kontrolle war der Oelder teils kooperativ, teils verbal stark aggressiv, heißt es in einem Bericht der Polizei. Demnach zeigte der junge Mann „körperliche Auffälligkeiten und eine verwaschene Sprache“. Einen Alkoholtest führte er freiwillig durch - Ergebnis: positiv. Auch den Konsum von verschiedenen Drogen gab der Mann zu. Der Roller war zudem nicht zugelassen und versichert.

Betrunken und unter Drogen: Hat der Mann vorher eine Sachbeschädigung begangen?

Da die Polizei nicht abschließend klären konnte, wem der Roller gehört, wurde er sichergestellt. In einem Krankenhaus wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen.

Zusätzlich besteht der Verdacht, dass der Oelder kurz vorher eine Sachbeschädigung begangen hat, schreibt die Polizei. Die leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Einen dramatischen Einsatz erlebte die Feuerwehr Hagen am Sonntag. Ein Pferd rutschte aus, geriet mit dem Kopf und den Vorderfüßen unter eine Leitplanke und konnte sich nicht mehr selber befreien.

In der Nacht wurde zudem ein weiterer Geldautomat im Sauerland gesprengt. Es war der dritte Einsatz in NRW in kurzer Zeit.

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