Ähnlichkeit mit Bibern

Nutrias in Köln gesichtet – sind die seltenen Besucher eine Gefahr für die Stadt?

Eine Nutria sitzt an einem Gewässer und blickt in Richtung Kamera.
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Nutrias stammen aus Südamerika, haben sich aber mittlerweile in Mitteleuropa eingebürgert.

Es ist ein eher seltener Anblick: In Köln wurden zwei Nutrias gesichtet. Die Tiere haben ihren Ursprung in Südamerika – finden jedoch ihren Weg in deutsche Großstädte.

Bei einem schnellen Blick könnte man glauben, dass es Biber sind – doch bei den Tieren handelt es sich um Nutrias. Die Nagetiere südamerikanischer Herkunft werden deswegen auch Biberratten genannt. Zwei Exemplare wurden nun in Köln* gesichtet: Eine Nutria wurde an einem Weiher in einem Park in der Nähe des Ebertplatzes in der Kölner Innenstadt entdeckt, ein weiteres Exemplar im Süden in Köln-Sürth. Die Tiere sind aktuell noch selten zu sehen – sollten sie jedoch öfter auftauchen, könnten die Biberratten gefährlich werden.

Nutrias an sich sind keine Seltenheit in NRW – neu ist jetzt jedoch, dass die Tiere auch in Städten wie Köln unterwegs sind, berichtet ein Sprecher des Naturschutzbund (NABU) 24RHEIN*. Zum Problem werden Nutrias in Großstädten dann, wenn sie Gewässer beschädigen, die zum Beispiel für die Fischerei genutzt werden. Ein weiteres Problem: Die Nutrias könnten Schäden an Dämmen, Deichen und Uferbefestigungsanlagen anrichten.

Bisher sind in Köln keine Probleme bekannt, die durch die Nutrias verursacht wurden. Wie 24RHEIN* berichtet, können die Nutrias aus zwei Gründen in Köln durch die Landschaftsbehörde zum Abschuss freigegeben werden. *24RHEIN ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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