Tragischer Vorfall

Nutria tötet Hund im Kreis Soest - „Unglückliche Umstände“

Gelten als invasive Art: Die Nutrias stammen eigentlich aus Südamerika.
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Durchaus schädlich für andere Tiere: Die Nutrias im Kurpark sollen deshalb nicht gefüttert werden. 

Eine Nutria soll im Kreis Soest einen Hund angegriffen und getötet haben. Der tragische Vorfall ereignete sich am Wochenende nahe der Lippe.

Lippstadt/Kreis Soest - Verschiedenen Medienberichten zufolge ging ein 49-jähriger Hundebesitzer am vergangenen Samstag an einem Zufluss der Lippe spazieren, als sein nicht angeleinter Russell Terrier namens „Enno“ in der Nähe des Ufers von der Biberratte angegriffen wurde.

Tier:Nutria
Herkunft: Südamerika
Familie:Stachelratten (Echimyidae)‎

Der zuständige Leiter der Jäger-Organisation in Lippstadt, Markus Jehn, bestätigte den Vorfall gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Ich kenne den Fall. Das Nutria hat den Hund im Nacken gepackt, geschüttelt und unter Wasser gezogen. Das ging innerhalb weniger Sekunden“, sagt er. „Es war eine Verkettung unglücklicher Umstände.“

Nutria tötet Hund im Kreis Soest: Keine Raubtiere, aber gefährlich

Nutrias seien keine Raubtiere, könnten aber ausgewachsen zehn bis zwölf Kilogramm schwer, rund 60 Zentimeter lang und durchaus gefährlich werden, erläutert Jehn. In diesem Fall habe das Tier Junge gehabt und sich wahrscheinlich angegriffen gefühlt.

Nutrias stammen ursprünglich aus Südamerika, sind aber längst auch hierzulande heimisch. „In Lippstadt haben wir durch die Nähe zur Lippe inzwischen eine große Population“, so Jehn.

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