NRW: Terrorverdacht bei Flüchtlingen selten bestätigt

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Düsseldorf - Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz hat laut einem Zeitungsbericht mehr als 100 Hinweise auf Flüchtlinge erhalten, die angeblich IS-Terroristen sein sollen.

Der Tatverdacht habe sich aber nur in wenigen Fällen bestätigt, sagte der Sprecher des NRW-Verfassungsschutzes, Jörg Rademacher, dem "Kölner Express". Lediglich bei einer Handvoll Personen sei an den Vorwürfen etwas dran gewesen.

Die Mehrzahl der Hinweise auf Terrorverdächtige kam laut dem Sprecher von deren Mitbewohnern in Flüchtlingsunterkünften. In den meisten Fällen habe jedoch recht schnell geklärt werden können, dass die Hinweise sich nicht bestätigten. Eine Handvoll Hinweise habe einen ernsten Hintergrund gehabt, erklärte Rademacher. In diesen Fällen seien Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, die noch andauerten. - epd

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