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Mann will Wespennest zerstören – und fackelt dabei fast sein Haus an

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Ein 50-jähriger Mann hatte Mittwochabend versucht ein Wespennest in seinem Dachstuhl mit einem Gasbrenner zu beseitigen, dabei kam es zu einem Brand.
Der 50-Jährige wollte das Wespennest mit einem Gasbrenner bekämpfen. (Symbolbild) © R. Müller/IMAGO

Weil er mit einem Gasbrenner ein Wespennest bekämpfen wollte, hat ein Mann in Delbrück (NRW) fast sein eigenes Haus abgefackelt.

Delbrück – Ein 50-jähriger Mann wollte am Mittwochabend, 03. August, mit einem Gasbrenner ein Wespennest in dem Dachstuhl seines Wohnhauses in Delbrück, in der Nähe von Paderborn (NRW), beseitigen. Daraufhin kam es zu einem Brand, da das Dämmmaterial und die Dachlatten Feuer fingen, wie 24RHEIN berichtet.

Während die Feuerwehr anrückte, gelang es einem 58-Jährigen, das Feuer mit einem Gartenschlauch zu löschen. Nach dem Brand stellte die Feuerwehr sicher, dass keine Glutnester zurückblieben. Beide Männer wurden nach dem Einsatz vom Rettungsdienst betreut.

Brand in Delbrück durch Wespennest-Beseitigung: Verdacht auf fahrlässige Brandstiftung

Gegen den 50-Jährigen läuft nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf fahrlässige Brandstiftung und Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz. Denn: Wespen stehen unter allgemeinem Schutz und dürfen nur beim Vorliegen gerechtfertigter Gründe bekämpft werden.

Verdammt viel Glück hat der Mann jedenfalls gehabt. Der von ihm verursachte Sachschaden liegt zwar bei mehreren hundert Euro – aber es hätte weitaus schlimmer kommen können. (spo)

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