In Münster

Versuchter Mord: Frau (34) greift Mann (37) von hinten mit Handbeil und Messer an

In Münster griff eine Frau (34) einen Mann (37) von hinten mit Handbeil und Messer an. Jetzt sitzt sie in Untersuchungshaft (Symbolbild).
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In Münster griff eine Frau (34) einen Mann (37) von hinten mit Handbeil und Messer an. Jetzt sitzt sie in Untersuchungshaft (Symbolbild).

Was für ein fieser Hinterhalt: Eine Frau (34) griff einen Mann (37) von hinten mit Handbeil und Messer an, sitzt jetzt in U-Haft. Die Hintergründe aus Münster hier!

Münster - In einer gemeinsamen Presseerklärung haben Staatsanwaltschaft und Polizei Münster Stellung genommen zu einem hinterhältigen Handbeil-Angriff.

Dieser ereignete sich demnach am Sonntagabend (3. Mai) um 19.11 Uhr an der Teichstraße in Münster. Eine Mordkommission wurde eingesetzt, ein Richter ordnete am Montag Untersuchungshaft gegen die 34-jährige Beschuldigte an.

Mordversuch in Münster: Beschuldigte und Opfer kannten sich

"Die Beschuldigte soll einen 37-Jährigen, den sie aus dem Arbeitsumfeld kennt, unter einem Vorwand in ihre Wohnung gelockt haben. Sie soll ihn unter anderem gebeten haben, ihr bei angeblichen Reparaturarbeiten an einem Siphon zu helfen", so die Ermittler.

"Nach ersten Erkenntnissen soll die Frau den Angriff im Vorfeld geplant und sich das Handbeil zurecht gelegt haben", erläuterte der Leiter der Mordkommission, Erster Kriminalhauptkommissar Ulrich Bux. "Unvermittelt soll die 34-Jährige auf den am Boden Knienden eingeschlagen und ihn mit mehreren Schlägen am Hinterkopf verletzt haben".

Mordversuch in Münster: Zeugen hören Hilferufe des Opfers

Der Verletzte habe weitere Attacken, wobei die 34-Jährige auch ein Messer eingesetzt haben soll, abwehren können und durch lautes Rufen auf sich aufmerksam gemacht. 

"Zeugen hörten die Rufe und alarmierten sofort die Polizei. Rettungskräfte brachten den Münsteraner mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus", hieß es weiter.

Mordversuch in Münster: War Kündigung Anlass zur Tat? 

"Wir ermitteln gegen die Angreiferin wegen versuchten Mordes", erklärte Oberstaatsanwalt Dirk Ollech. "Bei der Motivlage könnte eine vorausgegangene Kündigung des Arbeitsverhältnisses eine Rolle gespielt haben", sagte Ollech weiter.

Ein Richter folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft, erließ Haftbefehl und ordnete die sofortige Untersuchungshaft gegen die 34-Jährige an. Die Ermittlungen dauern an. - eB

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