Spektakuläre Tierrettung

Jämmerliches Jaulen im Steinbruch: Seit Tagen vermisster Hund lebt

Rund vier Stunden dauerte die Rettung in einem Steinbruch in Halle.
+
Rund vier Stunden dauerte die Rettung in einem Steinbruch in Halle.

Spektakuläre Tierrettung im Steinbruch im ostwestfälischen Halle: Passanten hatten das jämmerliche Jaulen eines Hundes gehört, Höhenretter befreiten den vermissten Rüden.

Halle - Seit Samstagvormittag war der zweieinhalbjährige Benny vermisst worden, am Mittwochabend dann wurde er gefunden - und gerettet.

Passanten hatten ein jämmerliches Jaulen am Rande des Teutoburger Waldes gehört. Rund vier Stunden dauerte dann die eigentliche Rettung in einem Steinbruch an der Industriestraße, Höhenretter der Feuerwehr kamen zum Einsatz. 

Am Samstagvormittag war der Hund im Haller Ortsteil Sandforth ausgebüchst, wurde seitdem schmerzlich vermisst. Der Sohn des Besitzers suchte auch in sozialen Netzwerken nach dem schwarzen Rüden – vergeblich.

Rund 700 Mal wurde der Beitrag zwar geteilt, doch der zweieinhalbjährige Hund blieb verschwunden. Am Mittwochabend kam dann der Anruf der Polizei, nachdem sich Passanten gemeldet und die große Rettungsaktion ausgelöst hatten.

Tierrettung in Halle: Unerreichbar in einer Steingrube

Sie hatten das Bellen des Hundes gehört, konnten es aber nicht lokalisieren. Das gelang dann den Polizeibeamten der Wache Halle, sie fanden den Rüden unerreichbar in einer Steingrube. 

Zahlreiche Kräfte von Feuerwehr und Polizei bemühten sich um Benny.

Offenbar war er knapp 20 Meter einen Hang hinuntergerutscht und auf einer ebenen Fläche gelandet. Doch weder von oben noch von unten war der junge Vierbeiner zu erreichen. 

Tierrettung in Halle: Höhenretter seilen sich ab

Nach einer ersten Erkundung ließ Einsatzleiter Christian Herden daher die Höhenretter der Gütersloher Berufsfeuerwehr anrücken. Zwei der insgesamt fünf Experten ließen sich zu dem Hund abseilen.

Oben angekommen wurde Benny vom herbeigeeilten Tierarzt kurz untersucht, ehe er überglücklich zu seinem Herrchen und dessen Sohn laufen konnte.

Polizeibeamte hatten zwischenzeitlich ein paar Leckerlis mitgebracht. So ließ sich der Rüde schnell überreden, sich in ein Spezialtragetuch zu legen und sich mit einen Höhenretter wieder hinaufziehen zu lassen. 

Tierrettung in Halle: Zurück beim Herrchen

Rund zwei Dutzend Feuerwehrleute des Löschzuges Halle hatten den Steinbruch großflächig ausgeleuchtet und einen Sicherungszaun entfernt. Steckleiterelemente wurden genutzt, um die Seile der Höhenretter an der Abbruchkante zu schonen.

Oben angekommen wurde Benny vom herbeigeeilten Tierarzt kurz untersucht, ehe er überglücklich zu seinem Herrchen und dessen Sohn laufen konnte. 

Die Besitzer stellten fest, dass der Hund erheblich an Gewicht verloren hatte. Auch zu Hause wurde der Ausbrecher freudig empfangen, dort gab es dann auch erst einmal reichlich zu fressen…

Tierrettung: Nicht immer gibt's ein Happy End

Längst nicht immer enden die Bemühungen der Retter um Tiere glücklich. Erst am Sonntag konnte eine trächtige Kuh nur noch tot aus der Lippe geborgen werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare