Tragische Unfälle

Mindestens fünf Menschen sterben bei Badeunfällen in NRW

Mindestens vier Menschen sind bei Badeunfällen in NRW ums Leben gekommen (Symbolbild).
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Mindestens vier Menschen sind bei Badeunfällen in NRW ums Leben gekommen (Symbolbild).

Bei der Hitze ist es am Wochenende in NRW zu mehreren Badeunfällen gekommen. Fünf Menschen wurden tot geborgen, bereits am Freitag in Attendorn wurden Suchen ohne Ergebnis eingestellt.

Köln - In Nordrhein-Westfalen ist es am Wochenende zu mehreren Badeunfällen mit mindestens fünf Toten gekommen. 

Aus dem Rhein-Herne-Kanal wurde am Samstagabend ein Mann geborgen, der dort zuvor vermisst worden war. Bei der Suche nach ihm kamen auch eine Taucherstaffel und ein Hubschrauber zum Einsatz, wie die Feuerwehr am Sonntag mitteilte. Man habe vor Ort noch versucht, ihn wiederzubeleben, allerdings erfolglos. Die Polizei gehe nach ersten Erkenntnissen von einem Unfall aus, sagte ein Sprecher.

In Hörstel (Kreis Steinfurt) war bereits am Freitag ein 17-Jähriger am Torfmoorsee zunächst als vermisst gemeldet worden, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Nach einer dreistündigen Suche mit einem Hubschrauber wurde der Jugendliche tot aus dem See geborgen.

Rund 30 Kilometer entfernt war am selben Abend ein 44-Jähriger im Bockholter See in Greven verschwunden. Bekannte hätten den Mann wenig später leblos im Wasser entdeckt, teilte die Polizei mit. Rettungskräfte der Feuerwehr versuchten noch, ihn wiederzubeleben.

In Köln wurde die Suche nach einer vermissten 27-Jährigen am Samstagabend zunächst ergebnislos eingestellt. Am  Die junge Frau hatte gemeinsam mit einer 29-Jährigen zwischen zwei Dämmen im Rhein gestanden. Dann hatten die beiden wohl das Gleichgewicht verloren, wie ein Polizeisprecher sagte. Eine Kanubesatzung versuchte demnach noch erfolglos, die beiden aus dem Wasser zu ziehen.

Die 29-Jährige wurde am Samstagabend leicht verletzt von Feuerwehr und Polizei aus dem Rhein gerettet. Am Sonntagabend dann die traurige Gewissheit: Die Frau ist tot.

Nach der 27-Jährigen wurde am Samstag bis zum Einbruch der Dunkelheit gesucht, dabei kamen auch ein Rettungshubschrauber und ein Taucher zum Einsatz. Es gebe keine Hoffnung mehr, die junge Frau lebend zu bergen, sagte ein Feuerwehrsprecher am Sonntagmorgen. Am Abend haben Einsatzkräfte dann die Leiche der Frau in Rodenkirchen geborgen, berichtet der Kölner Stadtanzeiger. 

Im Veneknotensee bei Niederkrüchten (Kreis Viersen) geriet am Samstag ein siebenjähriger Junge unter Wasser, wie die Polizei mitteilte. Ersthelfer zogen ihn heraus und begannen mit der Wiederbelebung. Dann wurde das Kind per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Zu seinem Zustand gebe es noch keine neuen Informationen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Am Sonntag wurden die Feuerwehr Ennepetal und die Feuerwehr Wuppertal um 15.35 Uhr zum Beyenburger Stausee alarmiert, wo eine Person unter Wasser geraten, durch Passanten aus dem Wasser gerettet und wiederbelebt worden war. Die Person wurde durch den Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus transportiert.

"Da 15 weitere Personen, überwiegend im jugendlichen Alter, unmittelbar betroffen oder zeuge des Unfalls waren, musste eine umfangreiche Betreuung durch Rettungsdiensteinheiten des Ennepe-Ruhr-Kreises durchgeführt werden. Die Personen wurden registriert und durch Notfallseelsorger und DRK-Kräfte betreut. Zwei dieser Personen wurden ebenfalls in ein umliegendes Krankenhaus transportiert", so die Feuerwehr Ennepetal.

Am Biggesee im Sauerland fand zunächst am Freitag eine große Vermisstensuche statt. Gesucht wurde nach vier Menschen, zwei von ihnen tauchten wieder auf. Zwei Senioren blieben verschwunden.

Sonntag dann starb ein 56-jähriger Mann bei einem Badeunfall in einer anderen Badebucht des Biggesees.

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