Rettungshubschrauber im Einsatz / 50.000 Euro Sachschaden

Wickeder (74) kracht in Linienbus - schwere Kollision, vier Verletzte

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Im Kreis Unna sind ein Kia und ein Bus kollidiert. Vier Personen wurden verletzt - zwei schwer, zwei leicht. Ein Rettungshubschrauber war vor Ort, geschätzter Sachschaden: 50.000 Euro.

Fröndenberg - Am Montagnachmittag gegen 15.30 Uhr hat sich in Fröndenberg/Ruhr im Kreis Unna ein schwerer Unfall ereignet: Auf der Kreuzung von Kessebürener und Frömener Straße krachte ein Wickeder (74) mit seinem Auto in einen vorfahrtberechtigten Linienbus.

Der Rentner aus dem Kreis Soest wurde bei der Kollision schwer verletzt. Das gilt auch für eine 26-jährige Frau, die im Auto eines Waltropers saß, in das der Wickeder mit seinem Kia nach dem Zusammenstoß mit dem Bus geschleudert wurde.

Die Busfahrerin (39) - ebenfalls aus Waltrop - und der Fahrer des zweiten Pkw (26) aus Waltrop blieben unverletzt. Im Bus selbst erlitten eine 14- und eine 21-Jährige jeweils aus Fröndenberg leichte Blessuren.

Auto kracht in Linienbus: Stationär ins Krankenhaus

Für die Schwerverletzten wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, wobei die Kreispolizeibehörde Unna nicht mitteilte, ob der Helikopter tatsächlich eine der beiden schwer verletzten Personen aufnahm und in eine Klinik flog.

Der Wickeder (74) und die 26-Jährige "mussten Krankenhäusern zugeführt werden, wo sie stationär verblieben", so die Polizei.

Der Unfallhergang ist bereits geklärt. Demnach nahm der Mann aus Wickede, der den Kessebürener Weg in Fröndenberg in Fahrtrichtung Bausenhagener Straße befuhr, an der Kreuzung Kessebürener Weg/Frömener Straße dem Bus die Vorfahrt.

Auto kracht in Linienbus: Stillstand auf einem Feld

Dessen Fahrerin (39), die auf der Frömerner Straße in Richtung Autobahn in Unna unterwegs war, konnte den Zusammenstoß nicht verhindern.

"Durch die Wucht der Kollision wurde das Fahrzeug des 74-Jährigen zunächst noch gegen einen im Kreuzungsbereich verkehrsbedingt wartenden Pkw eines 24-jährigen Fahrzeugführers aus Waltrop geschleudert, um dann mit einem Verkehrsschild zu kollidieren und schließlich in einem angrenzenden Feld zum Stillstand zu kommen", so die Polizei.

Die beiden nicht mehr fahrbereiten Kraftfahrzeuge seien durch Abschleppunternehmen geborgen worden. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme mussten sowohl der Kessebürender Weg als auch die Frömerner Straße rund 60 Minuten lang komplett gesperrt werden.

Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro, hieß es am Montagabend abschließend. - eB

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