Live-Ticker zur Pandemie

Coronavirus in NRW: Dortmund wieder mit neuen Erkrankungen +++ zweite Welle der Pandemie nicht ausgeschlossen

Welche News gibt es derzeit aus NRW in Sachen Coronavirus, Urlaub und Schulen? Die Infos hier im Corona-Live-Ticker.

  • Das Coronavirus beschäftigt aktuell noch viele Menschen in NRW.
  • Schulen, Gastronomie und Freizeiteinrichtungen sind besonders von den harten Regeln betroffen.
  • Doch es gibt nach und nach viele Lockerungen - wir berichten im Live-Ticker über aktuelle Zahlen und Co.

Update, Samstag (6. Juni). 20.45 Uhr: In den vergangenen Tagen gab es in Dortmund und anderen Städten im Ruhrgebiet wieder mehrere bestätigte Coronavirus-Infektionen. Zwar sind die Zahlen deutlich geringer als noch vor wenigen Wochen, trotzdem wird auch dabei deutlich, dass die Pandemie noch keinesfalls überstanden ist.

Coronavirus in NRW: Dortmund berichtet von neun positiven Testergebnissen

Am Samstag informierte die Stadt Dortmund über neun weitere positive Testergebnisse. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 777 positive Tests vor.

724 Patienten haben die Erkrankung laut Angaben der Stadt bereits überstanden und gelten als genesen. Zurzeit werden in Dortmund neun Corona-Patienten stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen.

Update, Samstag (6. Juni), 10 Uhr: NRW - Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) gibt trotz großer Erfolge keine Entwarnung. Die Gefahr eine weiteren Infektionswelle bestünde weiterhin, heißt es laut dpa. Seit knapp zwei Monaten gilt das nicht ganz unumstrittene Pandemie-Gesetz. Nun wird über eine Verlängerung entschieden. Dazu hat der NRW-Gesundheitsminister Zahlen präsentiert, die Hoffnung machen. 

Coronavirus in NRW: Gute Zahlen aber keine Entwarnung

Das Infektionsgeschehen des Coronavirus sei verlangsamt. Der Trend würd seit dem 14. April sinken. Es gebe in NRW im Durchschnitt nur 14 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Dennoch warnt der Karl-Josef Laumann vor der zweiten Welle, die zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen könnte. Das sei weiterhin nicht ausgeschlossen. 

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

Update, Samstag (6. Juni), 9.50  Uhr: Das ist ungewöhnlich. Die SPD in Dortmund lädt heute (6. Juni) zum Parteitag ein. Eigentlich nichts Besonderes, sollte man meinen. Doch aufgrund der Cornavirus-Pandmie und der trotz sinkender Zahlen in NRW noch immer bestehenden Gefahr eine Infektion, findet dieser Partitag als "Autokino-Veranstaltung" statt. 

Coronavirus in NRW: SPD Dortmund lädt zum "Autokino-Parteitag" ein

Die SPD will sich auf dem Gelände Phönix-West treffen. Rund um 180 Delegierte werden mit ihren Privatautos anreisen, sich wie im Autokino aufstellen. Helfer sollen mit Mikrofonen durch die Reihen gehen. SPD-Oberbürgermeisterkandidat Thomas Westphal wird tatsächlich auf einer Bühne, die einem Autokino gleicht, noch einmal präsentiert. Doch wie wollen die Teilnehmer der Veranstaltung lauschen? Ganz einfach - via Autoradio auf einer bestimmten Frequenz. Die Veranstaltung startet um 10 Uhr. 

Update, Freitag (5. Juni), 21.59 Uhr: NRW - Im Kreis Unna gibt es nur noch 14 bekannte Coronavirus-Infizierte. Heute kamen eine Neuinfektion (676 insgesamt) und drei neu Genesene hinzu (625 insgesamt). 37 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die momentan Infizierten in den jeweiligen Orten in der Übersicht:

Ort

04.06.2020 | 15 Uhr

05.06.2020 | 12 Uhr

Differenz (+/-)

Bergkamen

0

0

+0

Bönen

0

0

+0

Fröndenberg

0

0

+0

Holzwickede

0

0

+0

Kamen

1

1

+0

Lünen

6

5

-1

Schwerte

3

3

+0

Selm

1

1

+0

Unna

2

1

-1

Werne

3

3

+0

Gesamt

16

14

-2

Coronavirus in NRW: Acht Neuinfektionen in Bochum

Update, Freitag (5. Juni), 21.52 Uhr: Die Stadt Bochum meldet heute acht Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen in der Stadt auf 552. 

482 Menschen sind wieder gesund, was einem Zuwachs von sechs Geheilten entspricht. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner steigt im Durchschnitt der letzten sieben Tage auf 5,6 (von 4,6 am Vortag), bewegt sich aber konstant auf niedrigem Niveau. Es gibt weiterhin 18 Tote durch das Coronavirus und eine infizierte Person, die wegen einer anderen Ursache zu Tode kam.

Coronavirus in NRW: Zahl der Infizierten sinkt auch im Kreis Recklinghausen

Update, Freitag (5. Juni), 21.36 Uhr: Im Kreis Recklinghausen gibt es drei bestätigte Neuinfektionen und 1.279 seit Beginn der Coronavirus-Pandemie. Als genesen wurden seit Donnerstag sechs weitere Corona-Patienten gemeldet (insgesamt: 1.212). 38 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Stadt

Fälle

Genesene

Todesfälle

Castrop-Rauxel

130

128

1

Datteln

53

52

1

Dorsten

152

147

5

Gladbeck

235

190

22

Haltern am See

84

84

0

Herten

89

87

1

Marl

116

115

1

Oer-Erkenschwick

195

190

2

Recklinghausen

168

163

4

Waltrop

57

56

1

Coronavirus in NRW: Drei Neuinfektionen, fünf neu Genesene in Essen

Update, Freitag (5. Juni), 21.25 Uhr: Wie die Stadt Essen mitteilt, sind derzeit 77 Personen in der NRW-Großstadt mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt beläuft sich die Zahl der Fälle seit Beginn des Ausbruchs auf 877, was drei Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag entspricht. 

Fünf Menschen sind in den vergangenen 24 Stunden als genesen gemeldet worden, 759 insgesamt. Es gibt in Essen weiter 41 Tote im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Coronavirus in NRW: Armin Laschet sieht Gesundheitsämter als Schlüssel zur Corona-Eindämmung

Update, Freitag (5. Juni), 20.55 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Arbeit der Gesundheitsämter als wichtigsten Faktor gegen eine zweite Coronavirus-Infektionswelle bezeichnet. Diese seien für die Rückverfolgung der Infektionsketten und die Anordnung der Quarantäne verantwortlich und "wenn das je aus dem Ruder laufen würde, dann drohe in der Tat eine zweite Welle, daher sei das Gesundheitsamt "der Schlüssel zu allem".

Zwar habe das Land die Ausbreitung des Coronavirus derzeit im Griff, aber die Situation könne sich ändern, wenn Menschen in den Sommerferien verreisen würden. "Im Urlaub ist die Lage unkalkulierbar und die Verfolgung der Infektionsketten wird schwieriger werden", so Laschet. Deshalb müssten die Ämter gut vorbereitet sein, schnell reagieren und in der Lage sein, sich zu vernetzen.

NRW-Ministerpräsident misst den Gesundheitsämtern eine zentrale Rolle im Kampf gegen das Coronavirus bei.

Coronavirus in NRW: 43 Corona-Neuinfektionen bei DPD in Duisburg

Update, Freitag (5. Juni), 20.25 Uhr:  Der Paketzusteller DPD in der NRW-Metropole Duisburg, der 43 Coronavirus-Fälle gemeldet hatte, teste bisher rund 400 Mitarbeiter, wie ein Sprecher des Unternehmens erklärte. Alle Infizierten stehen demnach unter häuslicher Quarantäne.

Insgesamt arbeiten rund 1.000 Menschen in Duisburg für DPD. Nun soll die weitere Entwicklung mithilfe von weiteren Tests beobachtet werden. Die Arbeit im Betrieb soll aber zunächst planmäßig weiterlaufen.

Coronavirus in NRW: Schulen-Öffnung sorgt für Kontroversen

Update, Freitag (5. Juni), 20.06 Uhr: Alle Grundschulkinder sollen in NRW ab dem 15. Juni wieder täglich zur Schule gehen. Das stößt nicht überall auf Zustimmung. Es drohe eine "Vollkatastrophe", wenn nun ohne Abstandsregelung unterrichtet werden solle, sagte die Vorsitzende der Landeselternkonferenz, Anke Staar. "Dann beginnen die Ferien für viele Familien erst mal mit einer zweiwöchigen Quarantäne". 

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sprach außerdem von "reiner Symbolpolitik" auf dem Rücken von Schülern und Lehrern. Lob gab es hingegen vom Elternverein NRW, der die Entscheidung begrüßte. "Wir freuen uns sehr, dass die Ministerin so entschieden hat", sagte die Landesvorsitzende Andrea Heck der Rheinischen Post. Es sei richtig, gerade den kleineren Kindern so viel Präsenzunterricht wie möglich zu erteilen.

Coronavirus in NRW: 99,6 Prozent weniger Flüge im April

Update, Freitag (5. Juni), 19.40 Uhr: An den Flughäfen in NRW sind im April nur wenige Passagiere in die Luft gegangen. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, flogen von den sechs größten Flughäfen des Landes insgesamt nur 8.369 Passagiere ab.

Das bedeutete gegenüber dem April im Vorjahr einen Rückgang von 99,6 Prozent. Der April ist normalerweise mit den Osterferien ein Höhepunkt des Verkehrsaufkommens an den Flughäfen, in Coronavirus-Zeiten waren die Einschränkungen aber zu groß.

Flughäfen in NRW leiden besonders unter der Coronavirus-Krise.

Coronavirus in NRW: Zahl der Corona-Infizierten sinkt auf unter 2.000

Update, Freitag (5. Juni), 18.46 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten ist in NRW auf unter 2.000 gesunken. Laut Gesundheitsministerium waren es 1.988 und damit 124 weniger als am Vortag.

Coronavirus in NRW: Zahl der Corona-Infizierten im Land sinkt auf unter 2.000

Es gibt demnach 142 bestätigte neue Fälle am Freitag und 38.420 Ansteckungen seit Beginn der Pandemie. Dem stehen 260 neu Gesundete gegenüber (34.816 insgesamt). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhöhte sich um sechs auf 1.616.

Verhältnismäßig viele Neuinfektionen gab es durch einen Ausbruch bei Versand-Dienstleister DPD in Duisburg (43 neue Fälle). Die Stadt ist mit 13,8 Neuinfektionen pro 100.000 Neuinfektionen binnen sieben Tagen aber dennoch weit entfernt von dem kritischen Wert über 50, der wieder eine Einschränkung der Lockerungen zu Folge hätte.

Aachen & Städteregion Aachen

1.975

94

1.859

Bielefeld

413

4

397

Bochum

546

18

470

Bonn

738

8

706

Borken (Kreis)

1.104

38

942

Bottrop

203

7

187

Coesfeld (Kreis)

861

24

813

Dortmund

751

6

723

Duisburg

1.214

56

998

Düren (Kreis)

600

39

545

Düsseldorf

1.466

32

1.265

Ennepe-Ruhr-Kreis

442

14

396

Essen

873

41

751

Euskirchen (Kreis)

469

21

406

Gelsenkirchen

422

14

353

Gütersloh (Kreis)

683

20

616

Hagen

330

13

312

Hamm

474

36

428

Heinsberg (Kreis)

1.891

70

1.747

Herford (Kreis)

331

7

323

Herne

200

2

183

Hochsauerlandkreis (Kreis)

609

17

588

Höxter (Kreis)

358

17

322

Kleve (Kreis)

731

36

608

Köln

2.495

99

2.345

Krefeld

637

22

591

Leverkusen

242

5

222

Lippe (Kreis)

743

29

707

Märkischer Kreis

601

30

543

Mettmann (Kreis)

964

79

843

Minden-Lübbecke (Kreis)

490

10

458

Mönchengladbach

625

40

515

Mülheim / Ruhr

216

10

184

Münster

726

13

682

Oberbergischer Kreis

489

18

460

Oberhausen

265

10

245

Olpe (Kreis)

636

55

568

Paderborn (Kreis)

654

33

556

Recklinghausen (Kreis)

1.290

39

1.206

Remscheid

240

17

218

Rhein-Erft-Kreis

1.097

76

998

Rheinisch-Bergischer Kreis

469

21

429

Rhein-Kreis Neuss

700

20

669

Rhein-Sieg-Kreis

1.438

48

1.301

Siegen-Wittgenstein (Kreis)

314

8

298

Soest (Kreis)

364

8

351

Solingen

254

8

232

Steinfurt (Kreis)

1.335

81

1.227

Unna (Kreis)

674

37

588

Viersen (Kreis)

710

36

641

Warendorf (Kreis)

497

20

463

Wesel (Kreis)

629

26

547

Wuppertal

942

84

791

Gesamt

38.420

1.616

34.816

Coronavirus in NRW: FDP-Chef will Epidemie für beendet erklären

Update, Freitag (5. Juni), 18.20 Uhr: FDP-Fraktionschef Christof Rasche im hat sich dafür ausgesprochen, die "epidemische Lage" wegen des Coronavirus am 14. Juni für beendet zu erklären. Es sei an der Zeit, die Lage neu zu bewerten.

Zunächst soll jedoch der Bericht von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) an den Landtag abgewartet werden. Dieser hatte am 14. April wegen der Corona-Pandemie eine "epidemische Lage von landesweiter Tragweite" ausgerufen. Sie müsste zwei Monate später verlängert werden, ansonsten würden alle auf dieser Grundlage getroffenen Beschlüsse des Gesundheitsministers hinfällig.

Christof Rasche, Vorsitzender der FDP in NRW.

Coronavirus in NRW: Eltern kritisieren Einschränkungen im Kita-Regelbetrieb

Update, Freitag (5. Juni), 17.55 Uhr: Ab Montag kehren alle Kita-Kinder in NRW in den Kindergarten zurück, allerdings mit verkürzten Betreuungszeiten. "Für viele Eltern ist dann immer noch keine volle Erwerbstätigkeit möglich", kritisierte Irina Prüm, Sprecherin des Landeselternbeirats NRW

Erschwerend komme hinzu, dass viele Kitas auch ihre Öffnungszeiten entsprechend verkürzen wollten. "Dadurch fehlt den Eltern dann auch jede zeitliche Flexibilität", kritisierte Prüm. Nach den Vorgaben des Landes sollen die Kinder bis zum 31. August nur noch 15, 25 oder 35 Stunden betreut werden - statt wie vor der Coronavirus-Krise 25, 35 oder 45 Stunden.

Update, Freitag (5. Juni), 17.15 Uhr: Das NRW-Oberverwaltungsgericht hat die häusliche Quarantäne für Auslandsrückkehrer aus Nicht-EU-Ländern außer Vollzug gesetzt. Die Regierung dürfe nicht pauschal eine 14-tägige Quarantäne anordnen, entschied das OVG am Freitag.

Coronavirus in NRW: Keine Quarantäne-Pflicht mehr bei Rückkehr aus Nicht-EU-Staaten

Auch außerhalb Europas gebe es eine Reihe von Staaten, in denen das Coronavirus-Infektionsrisiko nicht höher sei als in Deutschland, begründete das Gericht. Somit sei auch eine Quarantäne nicht notwendig.

Nichtsdestotrotz könnten Risikogebiete ausgewiesen werden, bei denen die Quarantäne-Pflicht gerechtfertigt sei. Mit dieser Entscheidung kippte das OVG erstmals eine Verordnung der NRW-Landesregierung im Rahmen der Coronavirus-Pandemie. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.

Coronavirus in NRW: 14 Menschen in Herne aktuell mit Corona infiziert

Update, Freitag (5. Juni), 15.57 Uhr: In Herne gelten mehr mit dem Coronavirus infizierte Personen als genesen. Die Zahlen im überblick:

  • 199 Personen wurden positiv getestet
  • 183 Personen gelten als genesen
  • 14 Menschen sind aktuell noch infiziert
  • drei davon befinden sich im Krankenhaus
  • zwei Personen in Herne sind an dem Coronavirus verstorben

Karl Lauterbauch kritisiert Schulöffnungen in NRW trotz Coronavirus

Update, Freitag (5. Juni). 15.23 Uhr: Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbauch hat die geplante Öffnung der Grundschulen in NRW als riskant kritisiert und vor einer "zweiten Infektionswelle" gewarnt, wie der WDR berichtet.

"Auch Grundschüler können ansteckend sein. Wenn wir auf diese Art und Weise öffnen, gehen wir ein hohes Risiko ein und gefährden damit Lehrer, Eltern und Kinder", so Lauterbach. Der Gesundheitsexperte forderte, es dürfe "nur in ausgedünnten Klassen" unterrichtet werden. Zudem müsse weiterhin Abstand gehalten und viel gelüftet werden.

Coronavirus in NRW: Aktuelle Zahlen aus Dortmund - wieder mehr Infizierte

Update, Freitag (5. Juni), 14.51 Uhr: Obwohl die Zahlen der Infizierungen mit dem Coronavirus zuletzt stetig zurückgegangen sind, vermeldet die Stadt Dortmund zwölf neue, positive Testergebnisse. Damit zählt Dortmund insgesamt positive Ergebnisse, 724 Patienten gelten wieder als genesen.

Update, Freitag (5. Juni), 14.02 Uhr: Ein 99-jähriger Patient, der sich mit dem Coronavirus infiziert hat, konnte in dieser Woche aus dem Helios Marien Klinik in Duisburg als genesen entlassen werden, die das Klinikum mitteilt. Der gebürtige Pfälzer ist vor gut vier Wochen positiv getestet und mit ersten Atemwegsbeschwerden in das Krankenhaus aufgenommen worden.

Coronavirus: 99-Jähriger aus Duisburg/NRW überlebt die Infektion

Im Verlauf der Krankheit entwickelte er eine leichte Lungenentzündung, hatte insgesamt aber nur milde Symptome. Das Klinikteam in Duisburg begleitete den Senior durch die Krankheit und versuchte auch die Auswirkungen der Isolierung so gut wie möglich aufzufangen.

"Wochenlang in einem Einzelzimmer zu liegen, ohne Besuch von lieben Menschen, das ist für die Patienten eine ziemliche Herausforderung", so Stationsleiter Max-Martin Pasternack.

Update, Freitag (5. Juni), 13.37 Uhr: Auch Heiraten normalisiert sich nach dem Lockdown in Zusammenhang mit dem Coronavirus wieder: Wie die Stadt Herne mitteilt, sind in den Trausälen in Herne und Wanne ab sofort wieder neun Gäste inklusive dem Brautpaar zugelassen. Bisher konnten maximal sechs Personen eingeladen werden. Im Kaminzimmer von Schloss Strünkede werden weiterhin zehn Gäste zugelassen, im Parkhotel nach wie vor 14.

Öffnung von Grundschulen in NRW trotz Coronavirus: Lehrergewerkschaft kritisiert scharf

Update, Freitag (5. Juni), 13.24 Uhr: Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) übt scharfe Kritik an dem geplanten Regelbetrieb an Grundschulen in NRW trotz Coronavirus ab dem 15. Juni. "Abstandsregeln und die Vermeidung von Infektionsketten sollen keine Rolle mehr spielen", so die Lehrergewerkschaft nach Bekanntwerden der Planungen.

Die erarbeiteten Konzepte mit einem Mix aus Präsenzunterricht und Lernen auf Distanz würden damit umgeworfen “Wir sind fassungslos über den Umgang mit den Schulen in Nordrhein-Westfalen,“ so der VBE. Die Energie müsse in die Planung des nächsten Schuljahres fließen, statt kurzfristig für wenige Tage umzusteuern.

Coronavirus: Neuer Service bei Amtsgericht soll Terminbuchung erleichtern

Update, Freitag (5. Juni), 11.34 Uhr: Ab heute start ein neuer Service an den rund 130 Amtgerichten in NRW. Für bestimmte Dienstleistungen soll dort künftig eine Terminbuchung über das Internet möglich sein. Wegen des Coronavirus war der Zugang zu allen Gerichten in NRW in den vergangenen Wochen stark eingeschränkt. Sitzungen ohne dringenden Anlass wurden verschoben.

Update, Freitag (5. Juni), 11.01 Uhr: Knapp 83 Prozent der Lehrer in NRW stehen laut Schulministerium auch in der Coronavirus-Pandemie für den Präsenzunterricht zur Verfügung. Die Zahl der dienstfähigen Lehrkräfte hat sich damit im Vergleich zu den vergangenen Wochen um rund 10 Prozent erhöht, so NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP). 

Coronavirus: Knapp 83% der Lehrer in NRW wieder einsatzbereit

Seit einigen Tagen sind auch ältere oder vorerkrankte Lehrkräfte nicht mehr grundsätzlich vom Unterricht in den Klassenräumen ausgenommen. Den Kurswechsel hat das Ministerium mit neuen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) begründet, welche keine grundsätzlichen Einsatzbeschränkungen für bestimmte Altersgruppen oder Vorerkrankungen vorsehen.

Update, Freitag (5. Juni), 10.34 Uhr:Normalerweise ist der April in der Luft sehr verkehrsstark, doch dieses Jahr haben wegen des Coronavirus nur wenige Passagiere eine Flugreise angetreten. Nach Daten des Statistischen Landesamtes flogen von den sechs größten Flughäfen aus NRW insgesamt nur 8369 Passagiere im April 2020 ab. Gegenüber dem Vorjahresmonat bedeute das einen Rückgang von 99,6 Prozent.

NRW: Ab dem 15. Juni startet der reguläre Schulbetrieb trotz Coronavirus

Update, Freitag (5. Juni), 10.16 Uhr: Die Grundschulen in NRW sollen ab dem 15. Juni wieder ihren regulären Betrieb aufnehmen. Das teilte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) in Düsseldorf mit. Auch, wenn dann die Sommerferien kurz bevor stehen, sollen die rund 600.000 Grundschüler wieder täglich zur Schule gehen. "Wenn es um die Bildung geht, zählt jeder Tag", so Gebauer. 

Der Unterricht könne wieder im normalen Klassenverband stattfinden, lediglich die Anfangs- und Pausenzeiten sollen an den Schulen aufgrund des Coronavirus noch gestaffelt werden. Für die Anwesenheit der Schüler gibt es laut Gebauer eine Dokumentationspflicht. Auch der Offene Ganztag wird unter diesen Voraussetzungen wieder aufgenommen

Coronavirus in NRW: Armin Laschet besucht Labor, in dem Tests ausgewertet werden

Update, Freitag (5. Juni), 09.45 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet will heute das Gesundheitsamt in Köln sowie ein Labor besuchen, dass täglich bis zu 10.000 Corona-Tests auswertet. 

Beide Institutionen würden einen wichtigen Beitrag im Umgang mit der Corona-Pandemie in NRW leisten, so die NRW-Staatskanzlei. Der CDU-Politiker will sich bei seinem Besuch über die die Arbeit des Infektionsschutzzentrums und das Kontaktpersonen-Management informieren. Begleitet wird er von der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos), wie die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtet. 

Coronavirus in NRW: Kommt der reguläre Schulbetrieb nach den Ferien?

Update, Freitag (5. Juni), 09.30 Uhr: undesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) spricht sprach sich für eine reguläre Schulöffnung nach den Sommerferien aus. Voraussetzung sei allerdings, dass die Infektionszahlen mit dem Coronavirus nicht wieder steigen würden und dass die Schulen und Kitas die Hygienepläne einhalten können. 

Allerdings müsse auch klar sein, dass wenn die Kitas und Schulen wieder ganz normal geöffnet hätten, "dann ist einfach die 1,5-Meter-Abstandsregel nicht zu halten. Dann muss man verantworten, dass 1,5 Meter Abstand nicht mehr gelten, so ehrlich müssen wir einfach sein", so die SPD-Politikern. Auch NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) will sich heute im Laufe des Tages noch zu der Idee über einen regulären Schulbetrieb äußern. 

Coronavirus: Gesundheitsamt befürwortet Besuchsverbot in Krankenhäusen

Update, Donnerstag (4. Juni), 18.35 Uhr: Auch wenn sich die Lage in NRW langsam bessert, appelliert das Klinikum Dortmund weiter an die Angehörigen, auf das Besuchen von von Patienten zu verzichten. Bis einschließlich dem 30. Juni sollen Besucher daher zu Hause bleiben.

Auch das Gesundheitsamt Dortmund unterstützt diese Entscheidung der Dortmunder Krankenhäuser. Wenn das Risiko am Coronavirus zu erkranken geringer wird, könne im Laufe des Monats erneut über die Entscheidung gesprochen werden.

Krankenhäuser in Dortmund: Besuchsverbot bis zum 30. Juni

"Angesichts der vielen bereits durchgeführten und der anstehenden Lockerungen müssen wir mit einem Wiederanstieg der Neuinfektionsrate in den kommenden Wochen rechnen", so Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamts. Umso wichtiger sei jetzt den Vireneintrag an kritischen Stellen wie Krankenhäusern und Pflegeheimen möglichst zu minimieren.

"Zu diesem bisher insgesamt milden Verlauf, auch mit relativ geringer Sterblichkeitsrate, haben die restriktiven Besuchsregelungen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen beigetragen", so der Mediziner. 

Update, Donnerstag (4. Juni), 18.25 Uhr: In Dortmund gibt es fünf weitere Infizierungen mit dem Coronavirus - genauso viele wie auch schon am Tag zuvor. Damit liegen seit Ausbruch der Pandemie 756 positive Tests vor. 

Davon haben 723 Menschen das Coronavirus bereits überstanden und gelten als genesen. 

Update, Donnerstag (4. Juni), 14.25 Uhr: Am 15. Juni soll die Reisewarnung des Außenministeriums für 30 Länder in Europa aufgehoben werden. Wie dann mit internationalen Reisezielen verfahren wird, ist noch nicht bekannt. 

Coronavirus in NRW: Sommerurlaub in der Türkei eventuell möglich 

Urlaub in der Türkei, was nicht in der EU liegt, aber ein beliebtes Sommerurlaubs-Ziel ist,  könnte diesen Sommer trotzdem möglich sein. Thomas Bareiß, Tourismusbeauftragter der Bundesregierung erläuterte am Donnerstag (4. Juni): "Wir setzen uns dafür ein, Reisewarnungen auch für Drittstaaten in den nächsten Wochen Schritt für Schritt zurücknehmen zu können. Wenn die Infektionszahlen niedrig sind und es hohe Sicherheitsstandards und Schutzvorkehrungen gibt, sehe ich keinen Grund dafür, eine Reisewarnung aufrechtzuerhalten."

Die Bundesregierung sei dazu mit der türkischen Regierung im Gespräch. "Unter den genannten Voraussetzungen sollte es möglich werden, dassdeutsche Urlauber in diesem Sommer Urlaub in der Türkei machen können", so Bareiß. Eine weitere Bedingung sei, dass es entsprechende Flugverbindungen gebe. Einige Fluggesellschaften hätten dies bereits angekündigt.

Update, Donnerstag (4. Juni), 12.10 Uhr: NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinwart (FDP) hat sich am Donnerstag (2. Juni) zum Beschluss des Milliarden-Konjunkturpakets der großen Koalition geäußert. Der Minister halte das vom Bund vorgesehene Volumen von 130 Milliarden Euro für angemessen. 

"Dieses Programm wollen wir noch ergänzen", machte Pinwart außerdem weiter Hoffnung und bezog sich damit vor allem auf Hilfen gegenüber besonders betroffenen Branchen.

Update, Donnerstag (4. Juni), 10.50 Uhr: Nach zweitägigen Verhandlungen haben sich die Union und die SPD am Mittwochabend (3. Juni) auf ein milliardenschweres Konjunkturpaket geeinigt. 

Darin enthalten sind unter anderem ein Kinderbonus von 300 Euro pro Kind und eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent, beim reduzierten Mehrwertsteuersatz von sieben auf fünf Prozent. Die Regierung will damit die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie bekämpfen. Wie die Mehrwertsteuersenkung sich auf den Verbraucher auswirken wird, bleibt abzuwarten - wahrscheinlich eher wenig.

Union und SPD haben sich am Mittwoch (3. Juni) auf ein milliardenschweres Konjunkturpaket geeinigt. Es soll die Folgen der Coronavirus-Krise bekämpfen. 

Coronavirus in NRW: Milliarden-Konjunkturpaket würde Stadt Essen um 63,4 Millionen Euro entlasten 

Außerdem sollen die Kommunen bei den Sozialabgaben entlastet werden - der Bund will Unterkunftskosten (Hartz VI) übernehmen. Für die Stadt Essen bedeutet dies eine Entlastung von 63,4 Millionen Euro. Das gab Stadtkämmerer Gerhard Grabenkamp (CDU) am Donnerstag im Gespräch mit der WAZ an. 

Update, Donnerstag (4. Juni), 10.20 Uhr: Seit der Coronavirus-Krise hören viel mehr Menschen vermehrt zuhause Musik. Der Streaming-Dienst Spotify hat nun verraten, welche Musik Deutschland in der Coronavirus-Zeit besonder häufig gehört* hat. Diese decken sich auch mit den neu entdeckten Beschäftigungen während der Pandemie - wie zum Beispiel Bananenbrot backen. 

Coronavirus in NRW: Auch R-Wert nimmt weiter ab

Update, Donnerstag (4. Juni), 10.15 Uhr: Nicht nur die Zahl der Infizierten in NRW sinkt weiter, auch der Reproduktions-Wert nimmt immer weiter ab. Dieser beschreibt die Anzahl an Personen, die von einer Person im Fall der Ansteckung weiter infiziert werden.

Der R-Wert betrug am Montag noch 1,2 und beträgt heute nur noch 0,71. Das teilte das Robert-Koch-Institut mit. 

Update, Donnerstag (4. Juni), 10.05 Uhr: Die meisten Menschen in Nordrhein-Westfalen sind bisher ohne größere finanzielle Schäden durch die Coronavirus-Krise gekommen. Das hat eine Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov für die Bonner Akademie für Forschung und Lehre Praktischer Politik (BAPP) ergeben. 

Demnach haben 58 Prozent der Befragten angegeben bisher keine finanziellen Einbußen durch die Coronavirus-Krise zu haben. 17 Prozent gaben an, sie müssten Einbußen unter 1000 Euro verkraften, weitere 17 Prozent erlitten finanzielle Schäden in Höhe von unter 5000 Euro. Ein Prozent gab an, aufgrund der Coronavirus-Krise nun vor dem finanziellen Ruin zu stehen. 

Coronavirus in NRW: Zahl der Infizierten in NRW sinkt weiter 

Update, Mittwoch (3. Juni), 20.25 Uhr: Während die Zahl der Infizierten in Dortmund weiter steigen, sinkt allgemein die Zahl im gesamten Bereich NRW. Das Gesundheitsministerium gibt die Zahl von 2264 Menschen an, die derzeit infiziert sind.

Das sind 327 weniger als noch am Tag zuvor. Insgesamt gibt es in NRW seit Ausbruch der Pandemie 38.166 bestätigte Fälle.

Update, Mittwoch (3. Juni), 18.15 Uhr: Das Land NRW hat eine kleine Bestellung aufgegeben. 30 Millionen neue Masken und 10 Millionen neue Schutzkittel stehen dem Bundesland nun zur Verfügung. "Wir werden noch über längere Zeit einen höheren Bedarf an Schutzbekleidung haben", so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) bei einem Besuch des Landeslagers für Schutzausrüstung in Düsseldorf

Die Schutzausrüstung für die Corona-Pandemie hat dem Land rund 500 Millionen Euro gekostet. Zwei Drittel der Masken und Kittel gehen nun kostenlos an Kitas, Krankenhäuser und Altenheime. Das letzte Drittel werde für die Zukunft aufbewahrt. 

Coronavirus in NRW: Gesundheitsminister Laumann möchte Produktion von Schutzkleidung in Deutschland

"Wir müssen aus gewonnenen Erfahrungen lernen. Ich möchte nicht noch einmal um Produkte auf dem Weltmarkt kämpfen müssen. Diese Lieferung ist wie Weihnachten. Hätten wir das Material früher gehabt, wären wir froher gewesen", so Laumann. 

"Für die Zukunft beudetet das, dass die Produktion ins eigene Land verlagert wird, auch was Grundsubstanzen für Medikamente angeht", erklärt der Minister.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

Update, Mittwoch (3. Juni), 16.50 Uhr: In Dortmund haben sich weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Wie die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt gibt, gibt es seit heute fünf neue Fälle. 

Damit steigt die Anzahl der Infizierten auf 751. Davon haben 723 Menschen die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Update, Mittwoch (3. Juni), 14.55 Uhr: Derzeit machen sich viele Internetbetrüger die aktuelle Coronavirus-Krise zu nutzen, wie die Verbraucherzentrale NRW warnt. Besonders betroffen seien Kunde der Sparkasse mit gefälschten E-Mails.

"Die Nachrichten sind raffiniert gemacht und nutzen die Verunsicherung der Menschen durch die Corona-Pandemie aus", so die Verbraucherzentrale. Häufig würde die Betreffzeile "Wichtige Umstellung auf das neue Online-Konto" heißen. 

Sparkasse-Betrüger täuschen verängstigte Kunden während der Coronavirus-Krise

In der Mail würde es um "Sparkasse-Connect (SCOB)" gehen, welches die Kommunikation zwischen dem Bankinstitut und den Kunden während der Pandemie erleichtern soll. Dabei müssen die Kunden sensible Daten angeben - wer dies bereits getan hat, soll sich umgehend in einer Filiale der Sparkasse melden.

Update, Mittwoch (3. Juni), 13.50 Uhr: Die deutsche Bundesregierung will die internationale Reisewarnung zum 15. Juni aufheben. Die Reisewarnung soll dann durch individuelle Reisehinweise für die einzelnen Ländern ersetzt werden. Reisewarnungen können dann wieder ausgesprochen werden, wenn die Infektionszahlen wieder steigen.

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) warnte jedoch vor unüberlegten Reisen und betonte: "Die Pandemie ist noch nicht vorbei." Eine Rückholaktion für gestrandete deutsche Touristen, wie im März 2020, werde es diesen Sommer nicht noch einmal geben, sagte der Außenminister in einer Pressekonferenz. 

Coronavirus in NRW: Bundesregierung will Reisewarnung für 30 Länder aufheben

Aufgehoben werden soll die Reisewarnung für die 26 Nachbarländer Deutschlands in der Europäischen Union, außerdem Großbritannien, Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein. Die endgültige Entscheidung über die Aufhebung traf das Kabinett noch nicht. Sie soll zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt in den nächsten beiden Wochen erfolgen.

In einigen Ländern könnte sich der Schritt dennoch verzögern, beispielsweise in Spanien, dem Lieblings-Urlaubsland der Deutschen. Grund dafür: Die Regierung in Madrid will erst am 1. Juli die Grenzen für ausländische Touristen wieder öffnen.

Update, Mittwoch (3. Juni), 10.30 Uhr: Durch die Coronavirus-Lockerungen werden aktuell die Busse und Bahnen in NRW wieder voller. Zwar bleibt die zweite Welle von Covid-19 vorerst aus. Dennoch ist weiterhin Vorsicht aller höchste Priorität. 

Coronavirus in NRW: Pro Bahn NRW warnt - Abstandsregel nicht möglich

Der Fahrgastverband Pro Bahn NRW teilte indes mit, dass zahlreiche Fahrgäste aktuell ein mulmiges Gefühl hätten. Die Fahrgastzahlen seien auf zahlreichen Linien wieder gestiegen, sodass die Einhaltung der so wichtigen Abstandsregel kaum noch möglich sei. Daher solle geprüft werden, ob nicht größere Fahrzeuge eingesetzt werden können. Zudem schlage der Verband eine regelmäßige Reinigung der Busse und Bahnen vor. 

Sitzung des Landtags NRW

In NRW-Landtag sollen heute die Hygienemaßnahmen von Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) für den öffentlichen Nahverkehr vorgestellt werden.

Update, Mittwoch (3. Juni), 7.45 Uhr: Seit Mitternacht hat Italien als erstes Land in Europa die Grenzen wieder für Urlauber geöffnet. Ab heute dürfen Touristen aus den EU-Ländern, den Schengenstaaten, Großbritannien und Nordirland wieder ohne Qurantäne-Maßnahmen nach Italien einreisen.

Wer vorhat, in nächster Zeit mit dem Auto nach Italien zu fahren, muss jedoch folgendes beachten: Die Durchreise ist mit dem Auto oder Bus nur ohne Zwischenstopp in Österreich möglich, denn das Alpen-Land selbst öffnet seine Grenzen für den Tourismus offiziell erst wieder am 15. Juni.

Zudem berät das Bundeskabinett heute Vormittag über die Aufhebung der weltweiten Reisewarnung. Ab dem 15. Juni soll sie für 31 europäische Staaten nicht mehr gelten.

Update, Dienstag (2. Juni), 22.50 Uhr: Nach mehreren Corona-Fällen in einem DPD-Paketzentrum in Duisburg hat die Feuerwehr rund 400 Beschäftigte des Unternehmens auf das Virus getestet. Zuvor waren bei sieben Mitarbeitern am Standort Corona-Infektionen bestätigt worden, wie Unternehmenssprecher Peter Rey am Dienstag mitteilte.

Coronavirus in NRW: 400 Beschäftigte von DPD in Duisburg getestet

Bei den sieben Infizierten handelt es sich laut dem Unternehmen nicht um Paketzusteller, sondern um Mitarbeiter im Paketumschlag, die im Sortierzentrum arbeiten. Bei ihnen seien im Laufe der vergangenen drei Wochen Infektionen nachgewiesen worden. Neben den Infizierten sind demnach etwa 15 weitere Beschäftigte vorsorglich in Quarantäne

Insgesamt hat DPD am Standort Duisburg-Hüttenheim den Angaben nach etwa 1.000 Beschäftigte. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, so Rey. Ergebnisse lagen am Dienstagabend noch nicht vor. In der Vergangenheit hatten sich bereits in einem DPD-Depot im Kreis Heinsberg Dutzende Mitarbeiter infiziert.

Update, Dienstag (2. Juni) 21.09 Uhr: Das schöne Wetter der vergangenen Tage hat viele Leute nach draußen und auch in die Innenstädte in NRW gelockt. Die Stadt Düsseldorf denkt aus Angst vor neuen Infektionen darüber nach, den Zugang zur Altstadt wegen der Coronavirus-Pandemie zu beschränken. Das berichtet der WDR.

Coronavirus in NRW: Einhaltung der Abstandsregeln in Düsseldorfer Altstadt kaum möglich

"Die Abstandsregeln sind nach den jüngsten Lockerungen kaum noch zu kontrollieren", so Ordnungsdezernent Christian Zaum (CDU) am Dienstag. Am Pfingstwochenende seien die Altstadt und die Rheinuferpromenade so gut besucht gewesen, dass die Abstandregeln kaum eingehalten werden konnten.

Das schöne Wetter lockt aktuell viele Leute in die Düsseldorfer Altstadt.

Um bessere Voraussetzungen zu schaffen, hatte das Düsseldorfer Verwaltungsgericht vorgeschlagen, Sperrzonen oder eben Zugengsbeschränkungen für die Altstadt in Düsseldorf zu errichten. Zaum steht solchen Zugangskontrollen zur Altstadt jedoch skeptisch gegenüber: "Solch eine Zugangsbeschränkung wäre ein sehr hoher personeller und organisatorischer Aufwand. Das muss man sehr genau abwägen, ob das sinnvoll ist."

Update, Dienstag (2. Juni) 19.05 Uhr: In der Ruhrgebiets-Stadt Dortmund liegen am Dienstag neun weitere positive Testergebnisse auf das Coronavirus vor. Wie die Stadt mitteilt, gehören sechs der positiv Getesteten einer Familie an. 

Coronavirus in NRW: Zahl der positiv Getesteten steigt in Dortmund auf 746

Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 746 positive Tests vor. 720 Patientinnen und Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Zurzeit werden in Dortmund acht Corona-Patienten stationär behandelt, vier von ihnen intensivmedizinisch, darunter keine beatmete Personen. Es gibt bislang vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 in der Stadt.

Update, Dienstag (2. Juni), 17.51 Uhr: Am langen Pfingstwochenende kam es in NRW vergleichsweise zu wenigen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung. Von Freitag (29. Mai) bis Pfingstmontag (1. Juni) registrierte die Polizei in Nordrhein-Westfalen 64 Ordnungswidrigkeiten und schrieb eine Strafanzeige. Insgesamt habe man 572 Personen festgestellt, die Auflagen missachtet hatten, so eine Sprecherin des Innenministeriums am Dienstag in Düsseldorf.

Corona-Regelverstöße in NRW: Pfingsten scheidet deutlich besser ab als Ostern

Zum Vergleich: An Ostern waren die Zahlen der Regelverstöße noch deutlich höher. Von Karfreitag bis Ostermontag hatte die Polizei Missachtungen bei 5.095 Menschen festgestellt. Außerdem notierten die Beamten 1.734 Ordnungswidrigkeiten  68 Strafanzeigen. Allerdings waren die Auflagen an Ostern noch deutlich strenger. Seit Samstag (30. Mai) dürfen sich in NRW bis zu zehn Personen im öffentlichen Raum treffen.

Update, Dienstag (2. Juni) 16.50 Uhr: Weil der Schul- und Kitabetrieb in NRW derzeit aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie nur eingeschränkt stattfindet, können viele Einrichtungen einen zubereitete Mittagsmahlzeit für viele Kinder nicht regelmäßig anbieten.

Schul- und Kitabetrieb in NRW: Keine Kostenübernahmne für Essensgutscheine

Kosten für Essensgutscheine als Ersatz für ein warmes Mittagessen zugunsten bedürftiger Kita- oder Schulkinder werden jedoch nicht aus öffentlichen Mitteln übernommen. Das geht aus einem Erlass des Gesundheitsministeriums an die kommunalen Spitzenverbände in NRW hervor, die eine entsprechende coronabedingt geänderte Bundesregelung umsetzen müssen, wie es am Dienstag aus dem Ministerium hieß.

Der Bund habe die Regelung zur Mittagsverpflegung deshalb zunächst bis Ende Juli geändert. Laut Kölner Stadt-Anzeiger hatten in Köln einige soziale Träger auf Lebensmittelgutscheine oder Essenspakete zum Abholen umgestellt, um die Ausfälle der Mahlzeiten zu kompensieren. Nun müssten sie theoretisch warmes Essen nach Hause zu den anspruchsberechtigten Kindern liefern, was organisatorisch und finanziell nicht machbar sei.

Im Schreiben des NRW-Ministeriums heißt es dagegen, eine "häusliche Belieferung" komme in Betracht, hierbei könnten "anfallende Belieferungskosten übernommen" werden. Es sei auch zulässig, die Mahlzeit am Ausgabeort Kita oder Schule abzuholen.

Update, Dienstag (2. Juni), 15.30 Uhr: Am Dienstag (2. Juni) hat das Landesgesundheitsministerium 54 Coronavirus-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen gemeldet. Damit ist die Zahl aller Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 38.081 angestiegen. 

Dem Landesgesundheitsministerium zufolge veränderte sich die Zahl der Genesenen bis Dienstag nicht (33.892), weil die kommunalen Gesundheitsämter über Pfingsten keine aktuellen Zahlen dazu vermeldeten. Derzeit sind den Zahlen zufolge noch rund 2590 Menschen in Nordrhein-Westfalen mit dem Coronavirus infiziert. 

Coronavirus in NRW: Verkehrsaufkommen nähert sich langsam Vor-Corona-Niveau an

Update, Dienstag (2. Juni), 15.20 Uhr: Das Verkehrsaufkommen in Nordrhein-Westfalen nähert sich langsam wieder dem Vor-Corona-Niveau an. Über das gesamte Pfingstwochenende seien auf den Autobahnen etwa 82 Prozent des Vorjahresverkehrs gemessen worden, teilte der Landesbetrieb Straßen.NRW am Dienstag (2. Juni) mit. 

Der Pfingstmontag allein habe rund 87 Prozent des Verkehrsaufkommens des Pfingstmontages von 2019 aufgewiesen. „An normalen Werktagen sind wir auf einem Niveau von 70 bis 80 Prozent des normalen Verkehrs“, sagte eine Sprecherin von Straßen.NRW.

Zwischenzeitlich war es aufgrund des Coronavirus in NRW zu einer beispiellosen Verkehrsberuhigung auf den Straßen gekommen. So war am Wochenende des 21./22. März beispielsweise 70 Prozent weniger Verkehr als im Vergleichszeitraum 2019 verzeichnet worden.

Coronavirus in NRW: Ermittlungungen zum Wintersportort Ischgl

Update, Dienstag (2. Juni), 15.05 Uhr:  Bei Ermittlungen zur Rolle des österreichischen Wintersportorts Ischgl in der Coronavirus-Krise hat die Staatsanwaltschaft Tirol zahlreiche Unterlagen und Daten sichergestellt. Das umfangreiche Material werde nun gesichtet und geprüft, teilte ein Sprecher am Dienstag in Innsbruck mit. Die Behörde ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten gegen unbekannte Täter.

Ischgl in Tirol gilt als Hotspot, der maßgeblich zur Verbreitung des Coronavirus in Teilen Europas beigetragen haben soll. Eine Frage ist, ob gemäß vorliegenden Erkenntnissen rechtzeitig gehandelt wurde. Dem Land Tirol und der Tourismusbranche wird vorgeworfen, nicht schnell genug auf die Ausbreitung reagiert und zu spät den Skibetrieb gestoppt zu haben.

Coronavirus in NRW: Heiko Maas plant für Mittwoch Aufhebung der Reisewarnung für Europa 

Update, Dienstag (2. Juni), 14.30 Uhr: Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) plant die Aufhebung der Reisewarnung für Europa - und zwar schon am morgigen Mittwoch (3. Juni). "Wir bereiten für das Kabinett morgen einen Beschluss vor, der zurzeit noch innerhalb der Regierung abgestimmt wird", sagte Heiko Maas am Dienstag in Berlin. 

Bundesaußenminister Heiko Maas plant die Aufhebung der Reisewarnung für Europa. 

Ursprünglich galt die weltweite Reisewarnung noch bis zum 14. Juni. Für Reisen innerhalb von Europa soll die Warnung jedoch jetzt durch Reisehinweise ersetzt werden. Diese sollen detaillierter über die Lage in den einzelnen Staaten informieren und so bei der diesjährigen Sommer-Urlaubsplanung helfen.  

Coronavirus in NRW: Fast die Hälfte aller Studenten hat aufgrund der Coronavirus-Krise den Job verloren

Update, Dienstag (2. Juni), 14.00 Uhr: Bislang haben während der Coronavirus-Krise fast die Hälfte aller Studenten einen Job verloren - knapp40 Prozent. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Personaldienstleisters Zenjob, die dem WDR vorliegt, hervor. Laut der Umfrage hat außerdem jeder dritte Student angegeben aufgrund der aktuellen finanziellen Situation sehr große Sorgen zu haben. 

Mehr als 30 Prozent der Befragten seien demnach nicht mehr in der Lage, ihre Miete sowie Rechnungen zu zahlen - ein Großteil davon musste sich schon Geld bei Familie und Freunden leihen.

Die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfen, wonach Studierende ein zinsloses Darlehen von bis zu 650 Euro im Monat beantragen können, wollen dem Bericht zufolge rund ein Viertel der Befragten in Anspruch nehmen. An der repräsentativen Umfrage nahmen zwischen dem 11. und dem 15. Mai 1.837 Befragte teil.

Coronavirus in NRW: Neue Studie der WHO veröffentlicht - Coronavirus-Schwerpunkt liegt nicht mehr in Westeuropa

Update, Dienstag (2. Juni), 13.45 Uhr: Wie die WHO berichtet, liegt der Co ronavirus-Schwerpunkt in Europa inzwischen nicht mehr in West-, sondern Osteuropa

Gegenwärtig gebe es in Westeuropa einen stetigen Rückgang der Infektionszahlen, während in Russland und Osteuropa insgesamt immer noch ein Anstieg verzeichnet werde, sagt die WHO-Sprecherin Margaret Harris.

Update, Dienstag (2. Juni), 12.45 Uhr: Während der Coronavirus-Krise sollen Frauen vermehrt häusliche Gewalt erfahren haben. Wie die tagesschau berichtet, soll eine Online-Befragung rund 3800 Frauen zwischen 18 und 65 Jahren befragt haben. 

Coronavirus in NRW: Neue Studie enthüllt starken Anstieg der häuslichen Gewalt

Demnach haben 3,1 Prozent der Frauen in der Zeit  strengen Kontaktbeschränkungen mindestens eine körperliche Auseinandersetzung erlebt, etwa Schläge.

Bei 6,5 Prozent wurde die Kinder den Aussagen der Mütter zufolge gewalttätig bestraft. Offen blieb, ob die Gewalt in diesem Fall von der Frau oder dem Mann ausging.

Befanden sich die Frauen zu Hause in Quarantäne, stiegen die Zahlen stark: Dann berichteten 7,5 Prozent von körperlicher Gewalt, in 10,5 Prozent der Fälle erlitten Kinder Gewalt.

Coronavirus in NRW: Angela Merkel berät über Milliardenpaket zur Ankurbelung der Konjunktur

Update, Dienstag (2. Juni), 12.30 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) berät am heutigen Dienstag ab 14 Uhr mit den Spitzen der Koalition über ein Milliardenpaket zur Ankurbelung der Konjunktur in der Coronavirus-Krise.

Damit will die Bundesregierung die deutsche Wirtschaft aus der Rezession holen und möglichst viele Arbeitsplätze retten. Diskutiert werden mögliche A utokaufprämien, Einmalzahlungen an Familien von 300 Euro pro Kind und die Frage, wie verschuldete Kommunen entlastet werden sollen. 

Update, Dienstag (2. Juni), 11.45 Uhr: Die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geplante Ausweitung der Corona-Tests könnten die Beitragskosten für Krankenkassen in die Höhe treiben. 

Der Gesundheitsminister hatte am Mittwoch den Entwurf einer Verordnung in die Ressortabstimmung gegeben, der systematische Corona-Tests in Kitas, Schulen, Krankenhäusern und Pflegeheimen vorsieht, um die Epidemie weiter einzudämmen. Laut Entwurf sollen alle Tests zunächst von den gesetzlichen Kassen (GKV) bezahlt werden.

Coronavirus in NRW: Ausweitung der Corona-Tests könnte Krankenkassenbeitrag erhöhen 

Wie aus einer Stellungnahme des GKV-Spitzenverbands, die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NPZ) am Dienstag (2. Juni) vorlag, hervorgeht, würde die geplante Ausweitung der Corona-Tests in diesem Jahr jedoch bis zu 7,6 Milliarden Euro kosten. 

Der Kassenverband warnt deshalb vor den dadurch erforderlichen Beitragssteigerungen um 0,8 Punkte für die 73 Millionen gesetzlich Versicherten und fordert die vollständige Kostenübernahme

Update, Dienstag (2. Juni), 10 Uhr: Eine Studie will herausgefunden haben, warum es bei einigen Menschen zu schweren Verläufen beim Coronavirus kommt. Ein gewisser Teil der Forschung fand an Universitäten in NRW statt. Der Artikel zur Studie ist im New England Journal of Medicine erschienen. 

Ein Forscherteam bestehend aus Forschern der NRW-Universitäten Wuppertal und Witten/Herdecke sowie Havard, Hannover und Leuven will herausgefunden haben, dass das Virus die Blutgefäße im Körper massiv schädigt. Das soll die Blutzufuhr der Organe gefährlich vermindern. 

Coronavirus in NRW: Universitäten aus Nordrhein-Westfalen an wichtiger Studie beteiligt

Das Sars-Cov-2 würde Blutgefäßstrukturen befallen. Dadurch würden sich die Zellen verändern und der Blutfluss der Organe würde eingeschränkt sein. Das Immunsystem würde mit einer starken Entzündungsreaktion reagieren. Ein intaktes Blutgefäßsystem sei extrem wichtig für den Sauerstoffaustausch. 

Forscher der Universität Witten/Herdecke sind Teil eines Forscherteams, das eine wichtige Studie durchgeführt hat. 

Das Forscherteam will herausgefunden haben, dass das Lungenversagen bei Covid-19 auf Gefäßschäden zurückzuführen ist. Man wolle die Erkenntnisse nutzen, um nun besser gegen eine Erkrankung vorgehen zu können. Man würde zudem das Coronavirus nicht mehr nur rein als Lungenkrankheit ansehen, heißt es im New England Journal of Medicine. Zuerst hatte die WAZ (Bezahlinhalt) berichtet. 

Update, Dienstag (2. Juni), 8.50 Uhr: Der Juni 2020 bringt in der Coronavirus-Krise erneut einige Änderungen und Lockerungen mit sich. Ab dem 5. Juni soll es, je nach Bundesland, Veränderungen bei den Kontaktbeschränkungen geben. So ist die Rede von Treffen mit maximal zehn Personen. Erfreulich dürfte auch die Aufhebung der Reisewarnung sein, die für 31 europäische Staaten gilt und ab dem 15. Juni aufgehoben werden sollen. 

Coronavirus in NRW: Diese Änderungen und Lockerungen kommen auf die Menschen im Juni zu

Eine für den Einzelnen einschneidende Änderung dürfte das Ende der telefonischen Krankschreibung sein. Ab Juni können sich Arbeitnehmer nicht mehr per Telefon beim Arzt krankschreiben lassen. Diese Regel hatte zuvor die Arztpraxen in der Corona-Krise entlasten und für eine Eindämmung des Coronavirus sorgen sollen. 

Update, Dienstag (2. Juni), 8.20 Uhr: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) befürchtet, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt in der Bevölkerung unter der Coronavirus-Krise leiden könnte. Grund dafür könnten die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie sein. 

Während viele dank relativ gesicherter Einkommen "dem entschleunigten Leben in Corona-Zeiten vielleicht sogar etwas Gutes abgewinnen könnten", müssten andere um Jobs und teilweise sogar um ihre Existenz fürchten. 

Der CDU-Politiker befürchtet deshalb eine stärkere gesellschaftliche und wirtschaftliche Spaltung als während der Flüchtlingskrise 2015, sagte Armin Laschet am Dienstag (2. Juni) der "Augsburger Allgemeinen".

Coronavirus in NRW: Leiharbeiter aus Fleischfabrik werden getestet

Update, Montag (1. Juni), 21.35 Uhr: Am Pfingstwochenende mussten sich im Kreis Kleve (NRW) zahlreiche Leiharbeiter sich einem Coronavirus-Test unterziehen. Die Ergebnisse für die Mitarbeiter einer niederländischen Fleischfabrik, die jedoch in Hotels in Goch und Emmerich wohnen, liegen noch nicht vor.

Update, Montag (1. Juni), 19 Uhr: Das lange Pfingstwochenende in NRW lädt normalerweise zu Partys ein - doch das war wegen des Coronavirus in diesem Jahr nur bedingt möglich. Insgesamt ist es daher relativ ruhig in NRW geblieben, berichtet die Polizei.

Lediglich einige Ausnahmen gab es dennoch. So wurden in der Düsseldorfer Altstadt einige Gruppen aufgelöst, die sich nicht an die Anzahl- und Abstandsbeschränkungen gehalten haben. Auch die beliebte Rheintreppe musste geräumt werden.

Polizei wird zu Schlägerei gerufen: Beamten räumen Disco in Essen

In Essen wurde dagegen eine gesamte Disco aufgelöst, in der es zu einer Schlägerei gekommen ist. Wie die WAZ berichtet, seien die Beamten auf 50 Personen gestoßen. Gegen den Betreiber der Disco und den Gästen wurde daher Anzeige erstattet.

Update, Montag (1. Juni), 17.25 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Dortmund ist leicht gestiegen. Wie die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt gibt, sind vier neue Infizierungen dazu gekommen.

Damit liegen für die Ruhrgebietsstadt insgesamt 737 positive Tests vor. Von diesen haben 719 Patienten die Erkrankung bereits überstanden oder gelten als genesen.

Update, Montag (1. Juni), 12. 14 Uhr: Laut NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) sind die wegen der Corona-Krise um drei Wochen verschobenen schriftlichen Abiturprüfungen reibungslos verlaufen. 

NRW Schulministerin Kerstin Gebauer (FDP)

"Die Schulen haben alles dafür getan, damit die Schülerinnen und Schüler sich auf das Wesentliche konzentrieren können und ihren Fokus ganz auf ihre Abiturprüfungen legen können", sagte die FDP-Politikerin laut einer Mitteilung vom Pfingstmontag

"Überall in Nordrhein-Westfalen konnten die schriftlichen Prüfungen in allen Unterrichtsfächern regulär und sicher durchgeführt werden." Mögliche Nachfragen hätten stets mit Unterstützung der Schulaufsicht und den örtlichen Behörden geklärt werden können.

NRW: 88.000 Schüler haben trotz Coronavirus die Abi-Prüfungen abgelegt

Insgesamt haben den Angaben zufolge etwa 88.000 Schüler und Schülerinnen der verschiedenen Schulformen wie geplant und mit Abstands- und Hygienemaßnahmen die schriftlichen Prüfungen des Zentralabiturs bis zum 26. Mai abgelegt. An vielen Schulen habe es bereits mündliche Prüfungen gegeben. Bis zum 9. Juni seien noch Nachholtermine für die schriftlichen Prüfungen angesetzt. Der letztmögliche Termin für die Zeugnisausgabe ist der 27. Juni.

Update, Montag (1. Juni), 11. 14 Uhr: NRW - Die Gewerkschaft Verdi sieht Mitarbeiter von Kitas kurz vor dem Start in den eingeschränkten Regelbetrieb am 8. Juni durch das Coronavirus gefährdet. 

Am Montag (1. Juni) verstärkte die Gewerkschaft noch einmal die Forderung nach flächendeckenden Tests für Kita-Mitarbeiter. Zudem fordert die Gewerkschaft Mitarbeiter von Kitas auf, eine eventuell vom Arbeitgeber vorgelegte Haftungsausschlusserklärung nicht zu unterschreiben.

Update, Montag (1. Juni), 9 Uhr: Nach einem Corona-Ausbruch unter deutschen Polizeiausbildern in Afghanistan hat das Bundesinnenministerium insgesamt neun Polizisten nach Deutschland zurückgeholt. 

Coronavirus/NRW: Luftwaffe fliegt Soldaten zurück nach Köln

Mit einem speziell ausgestatteten Airbus A400 MedEvac flog die Luftwaffe am Sonntag (31. Mai) drei erkrankte Ausbilder in die Heimat. Mit an Bord war auch ein infizierter Bundeswehrsoldat, der im Camp Marmal im nordafghanischen Masar-i-Scharif stationiert war.

Der Airbus landete am späten Sonntagabend in Köln. Parallel dazu wurden mit einer gecharterten Maschine sechs weitere Polizisten nach Deutschland zurückgebracht. Sie hätten bei der Ausbildungsmission mit den infizierten Kollegen zusammengearbeitet und gälten daher als Erstkontakte, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Abend. Weil es wegen der Corona-Krise keine geeigneten zivilen Flüge gebe, seien sie von einem privaten Anbieter für medizinische Flüge ausgeflogen worden.

Zwei mit dem Coronavirus infizierte Polizisten aus NRW

Zuvor hatte der Spiegel darüber berichtet. Zwei der erkrankten Polizisten stammten aus Nordrhein-Westfalen, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums der dpa.

Erstmeldung, Montag (1. Juni), 8 Uhr: Vor den für Dienstag (2. Juni) geplanten Beratungen über ein milliardenschweres Konjunkturpaket der Bundesregierung hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gefordert, den Kommunen besonders unter die Arme zu greifen. "Das Konjunkturpaket soll ja jetzt in der Krise helfen und ohne leistungsfähige Kommunen wird das nicht funktionieren", sagte der CDU-Politiker am Sonntag dem WDR.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Lockerungen in der Corona-Krise verteidigt.

Die Kommunen müssten bei den Sozialkosten wie der Unterbringung von Arbeitslosen entlastet werden, aber auch bei Investitionen. "Die Kommunen sind ja gleich doppelt getroffen: Zum einen brechen die Gewerbesteuereinnahmen weg, zum anderen steigen die Arbeitslosenzahlen", sagte Laschet.

Coronavirus: Städtetag fordert stärkere Entlastung für Kommunen

Der Deutsche Städtetag hat bereits mehrfach eine stärkere Entlastung der Kommunen gefordert. Die schwarz-rote Koalition will am Dienstag über umfassende Maßnahmen beraten, die die deutsche Wirtschaft wieder in Fahrt bringen sollen. Infolge der Corona-Krise wird eine schwere Rezession erwartet.

Hinweis: Was vor dem 1. Juni in NRW passiert ist, ist in unserem vorherigen Live-Ticker für NRW zum Thema Coronavirus* nachzulesen.

*RUHR24 ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa/Collage: RUHR24

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