Maßnahmen gegen Einbrecher unterbrochen

Hunderettung statt Kontrolle: Vierbeiner wirft Pläne der Polizei durcheinander

Polizei rettet entlaufenen Hund in Coesfeld
+

Eigentlich wollten Beamte der Polizei Coesfeld Kontrollen zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität durchführen, doch dann kam alles anders: Ein zunächst herrenloser Hund forderte sie - bis zum Happy End.

Nottuln - Es geschah im Rahmen der Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität im Kreis Coesfeld: Als die Beamten am Donnerstagmorgen gegen 9.45 Uhr gerade auf der B525 in Höhe einer Gaststätte in Nottuln eine Kontrollstelle einrichten wollten, bemerkten sie einen freilaufenden Hund auf der Straße. 

Autofahrer mussten dem Vierbeiner ausweichen und abbremsen, damit es nicht zu einem Unfall kommt. Die Polizisten näherten sich daraufhin dem Hund, der dann allerdings in Richtung eines Waldes verschwand. 

Hund nach Stromschlag weggelaufen

In der Zwischenzeit hatte sich die Halterin des Tieres bei den Beamten zu gemeldet. "Sie hatte den Hund kurz von der Leine genommen, als dieser an einem Weidezaun einen Stromschlag bekam und deshalb verstört wegrannte", berichtet die Polizei. 

Während die Beamten weiter gezielt nach dem Hund suchten, rief ein Bekannter bei der Hundehalterin an. Und der hatte gute Nachrichten: Der verstörte Hund war bei ihm angekommen. Die Polizisten brachten daraufhin Frauchen und Hund wieder zusammen und nahmen anschließend den Kontrollort ein. 

Kontrolle nach Happy End durchgeführt

Insgesamt wurden an wechselnden Standorten im Kreis Coesfeld nach Polizeiangaben mehr als 170 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden demnach 36 Verkehrsverstöße geahndet. "Ein 22-jähriger Autofahrer aus Reken hatte Drogen im Blut. Er durfte seinen Wagen an der Kontrollstelle an der B525 in Coesfeld-Goxel parken und auf der Polizeiwache eine Blutprobe abgeben. Ihn erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren mit Bußgeld und Fahrverbot", schildert die Polizei. 

Ein grausames Ende für einen Hund gab es bei einem Vorfall in Mühlheim/Ruhr: Ein 58-jähriger Mann hatte dort eine Hündin von einer Brücke in die Ruhr geworfen. Das Tier starb, der Täter muss jetzt ins Gefängnis. Zu einem tierischen Einsatz musste die Polizei jetzt auch in Remscheid ausrücken: Kamele eines gastierenden Zirkusses waren dort ausgebüchst und hatten einen Bürger aufmerksam gemacht. In Arnsberg gab es eine traurige Geschichte rund um einen Uhu: Selbsternannte "Tierretter" befreiten den Greifvogel aus seinem Gehege in einem Wildpark - und trieben ihn damit in den Tod.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare