Alkoholisierter Mann

Unfassbar: Sanitäter wird wegen Notfall gerufen und dann mit Schusswaffe bedroht

Wegen eines medizinischen Notfalls rücken zwei Beamte nach Mitternacht aus. Der Sanitäter will sich um die Patientin kümmern, doch stattdessen wird er mit vorgehaltener Schusswaffe bedroht.

Hagen - Ein Beamter der Feuerwehr Hagen wurde am Samstag in der Neumarktstraße von einem 58-Jährigen mit einer Schreckschusswaffe bedroht. (News aus Nordrhein-Westfalen)

StadtHagen
RegierungsbezirkArnsberg
Fläche160,4 km²
Einwohner188.686 (31. Dez. 2019)

Notfall in Hagen: Sanitäter wird gerufen und dann mit Schusswaffe bedroht

Der 41-Jährige und sein 22-jähriger Kollege wurden gegen kurz nach Mitternacht einen Einsatz wegen eines medizinischen Notfalls alarmiert. In dem Mehrfamilienhaus in Hagen öffnete ihnen die Patientin die Wohnungstür. Der Feuerwehrmann betrat die Wohnung und teilte laut mit, dass er vom Rettungsdienst sei.

Im Wohnzimmer saß der 58-jährige Hagener auf dem Sofa und zog plötzlich eine Schusswaffe aus dem Hosenbund. Diese richtete er aus kurzer Entfernung gegen den Sanitäter. Da der Mann scheinbar alkoholisiert war, ließ er die Waffe fallen.

Vorfall in Hagen: Sanitäter wird mit Schusswaffe bedroht - Polizei kann Täter fassen

Die Waffe konnte durch den Beamten ergriffen werden. Eine hinzugezogene Polizeistreife stellte anschließend fest, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelte. Bei einer Durchsuchung des aggressiven Mannes fanden die Polizei zudem am Gürtel zwei und in der Jacke ein Taschenmesser.

Wegen seines aggressiven Verhaltens und seiner deutlichen Alkoholisierung nahmen die Polizisten den Mann in Gewahrsam. Die Schusswaffe wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Erst vor wenigen Tagen kam es zu einem ähnlich schockierenden Vorfall in Hagen, bei dem ein Auto fuhr in Schlangenlinien auf einen Mann und seinen Hund zufuhr. Nur durch einen Sprung zur Seite können sich Hund und Besitzer noch retten.

Rubriklistenbild: © Oliver Killig/dpa

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