Wohnung brennt komplett aus

Niederschelden: Feuer in Übergangswohnheim - Verletzte haben Krankenhaus verlassen

Im ersten Obergeschoss ist das Feuer im Übergangswohnheim ausgebrochen. 

[Update, 21. Februar, 12.52 Uhr] Großeinsatz für die Feuerwehr in Niederschelden: In einem Übergangswohnheim in der Siegtalstraße ist am gestrigen Abend (20. Februar) ein Feuer ausgebrochen. 

Gegen 19.40 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Hauptamtlichen Wache Siegen, des Löschzugs Eiserfeld und Eisern sowie Niederschelden zum ehemaligen Rathaus, das als Übergangswohnheim genutzt wird, alarmiert. Schon auf der Anfahrt zur Einsatzstelle konnte der Einsatzleiter der Feuerwehr Siegen, Rene Wagner, auf der HTS sehen, dass dies aufgrund der starken Verrauchung kein normaler Einsatz werden würde.

Schon vor dem Eintreffen MANV ausgelöst

Meterhoch schlugen die Flammen aus vier Fenstern der Wohnung im ersten Obergeschoss. Die Feuerwehr rettete drei Menschen mit der Drehleiter. Sie wurden dem Rettungsdienst zur medizinischen Betreuung übergeben. Über die zweite Drehleiter wurde ein massiver Löschangriff vorgenommen.

12 Personen waren im Gebäude - Rettungsbus vor Ort

Über zwölf Personen hatten sich zum Ausbruch des Feuers in dem Gebäude aufgehalten.  Ein 43-Jähriger sowie vier weitere Männer im Alter von 21 bis 32 Jahren wurden leicht verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Wie die Polizei am Freitagmittag mitteilt, haben alle fünf Personen das Krankenhaus mittlerweile verlassen können. 

Da es stark regnete, wurde bei dem Einsatz am Freitagabend der Rettungsbus der VWS angefordert, der auch kurze Zeit später an der Einsatzstelle eintraf. Hier fanden sieben Bewohner des Hauses erst einmal Unterschlupf und wurden hier auch medizinisch betreut. Die Polizei hatte die Siegtalstraße komplett gesperrt. Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung konnten die Beamten die betroffene Wohnung nicht betreten.

Nach ersten Erkenntnissen ist der Brand in dem Zimmer des 43-jährigen Mannes ausgebrochen.  Die Ursache ist noch unklar. Beamte des zuständigen Kriminalkommissariats der Polizei in Siegen versuchen den Grund zu ermitteln. Das gesamte Haus ist derzeit unbewohnbar, und die Bewohner wurden erst einmal in anderen Notunterkünften untergebracht. Hinweise auf ein politisches oder fremdenfeindliches Delikt liegen nicht vor.

Der Sachschaden wird auf 150.000 Euro geschätzt. Zur Ermittlung der Brandursache wird ein Sachveständiger hinzugezogen, teilt die Polizei abschließend mit. 

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