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Neue Corona-Regeln in NRW: Wüst kündigt wichtige Neuerung an

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Von: Marcel Guboff

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Bald gibt es in NRW neue Corona-Regeln. Bund und Länder haben sich auf Maßnahmen geeinigt. Hendrik Wüst kündigte eine Änderung bei der Testpflicht für Geboosterte an.

Hamm - Nach nur wenigen Wochen wird es für die Bürger in Nordrhein-Westfalen einmal mehr geänderte Regeln im Kampf gegen das Coronavirus geben. Über einen möglichst bundeseinheitlichen Kurs haben die Vertreter von Bund und Länder am Freitag beim Corona-Gipfel beraten. Für das bevölkerungsreichste Bundesland gibt es dabei sogar eine kleine Lockerung.

Deutsches LandNordrhein-Westfalen
Fläche34.098 km²
HauptstadtDüsseldorf

Neue Corona-Regeln in NRW: Wüst bestätigt wichtige Änderung für Geboosterte

Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und aktuell auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK), bestätigte bereits vorab, dass es verschärfte Corona-Regeln für den Besuch im Restaurant gibt: statt 2G wird dort künftig 2G-plus gelten. Heißt: Geimpfte und Genesene benötigen einen zusätzlichen Testnachweis.

„In Restaurants ist man gemütlich. Da wird gegessen, getrunken, die Maske ist ab. Also muss man den maximal verfügbaren Schutz anderer Art eben haben“, sagte Hendrik Wüst am Freitagmorgen beim TV-Sender Welt.

Zuletzt galt in NRW bei der 2G-plus-Regel keine Ausnahme für Personen mit einer Booster-Impfung. Das soll sich jetzt ändern, wie der Ministerpräsident ankündigte. „Wir werden jetzt auch in Nordrhein-Westfalen die Regel aufstellen: Wer geboostert ist, braucht keinen Test mehr. Das haben andere Länder schon, wir waren da mit Blick auf Omikron vorsichtiger.“

Geht es nach Hendrik Wüst, fällt die Testpflicht für Geboosterte auch im Sport weg. Er sagte am Samstag (8. Januar) in Düsseldorf: „Die Gleichsetzung der Geboosterten mit den Getesteten soll generell gelten. Das ist meine Überzeugung.“

Neue Corona-Regeln in NRW: 2G-plus in Restaurants - keine Testpflicht mehr nach Booster-Impfung

„Wenn wir die Anwendung der 2G-plus-Regel jetzt auf Restaurants ausweiten und perspektivisch vielleicht sogar auf mehr, gehört es dazu, das dann auch anzugleichen und dass wir bundeseinheitliche Lösungen haben“, sagte Wüst weiter. Testen bleibe dennoch wichtig, um einen Überblick aufs Pandemie-Geschehen zu haben und die Kontakte zu schützen, betonte der NRW-Ministerpräsident.

Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK), nimmt in der Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen in Berlin an der Videokonferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder teil. Im Anschluss an die MPK beraten die Länderchefs mit der Bundesregierung über neue Corona-Maßnahmen, um die Ausbreitung der Omikron-Welle einzudämmen.
Neue Corona-Regeln in NRW: Wüst bestätigt wichtige Änderung für Geboosterte © Bernd von Jutrczenka/dpa

Neben der Verschärfung von 2G auf 2G-plus ging es in der Bund-Länder-Runde vor allem auch um eine Verkürzung der Quarantäne-Dauer. Die NRW-Landesregierung hat eine neue Corona-Schutzverordnung in der kommenden Woche zur Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse angekündigt. Diese Regeln kommen:

Unterm Strich betonte Hendrik Wüst: „Es geht in erster Linie darum, die Menschen zu schützen.“ Und zwar schnellstmöglich. Bei Phoenix sagte der NRW-Landeschef: „Omikron wird nicht warten, bis wir nochmal und nochmal eine Schleife gedreht haben.“ *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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