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Clubs dicht, 2G beim Einkaufen: Aktuelle Corona-Regeln in NRW

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Von: Hannah Decke

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Es gelten neue Corona-Regeln in NRW. Erneut sind die Maßnahmen verschärft worden. Clubs wurden geschlossen. Was gilt in Nordrhein-Westfalen? Ein Überblick. 

Hamm - Die Corona-Lage spitzt sich zu, die Maßnahmen werden noch einmal verschärft. Bund und Länder haben sich beim Corona-Gipfel auf neue Regeln für den Kampf gegen die vierte Welle geeinigt. Auch Nordrhein-Westfalen setzt diese um. Die neue Corona-Schutzverordnung gilt seit diesem Wochenende.

BundeslandNordrhein-Westfalen
HauptstadtDüsseldorf
Einwohner17,9 Millionen

Neue Corona-Regeln für NRW stehen fest - Schutzverordnung gilt seit dem 4. Dezember

Folgende neuen Corona-Regeln für NRW sind am Samstag, 4. Dezember, in Kraft getreten:

Neue Corona-Regeln in NRW: Ausnahmen der 2G-Regelung - Übergangsfrist im Handel

Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 15 Jahren sind von der 2G-Regelung ausgenommen. Personen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie derzeit oder bis zu einem Zeitpunkt, der höchstens sechs Wochen zurückliegt, aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Corona geimpft werden können, müssen einen negativen Test nachweisen und sind somit immunisierten Personen gleichgestellt. So steht es in der neuen Corona-Schutzverordnung.

Der Weihnachtsbaum des geschlossenen Weihnachtsmarktes spiegelt sich in einer Pfütze. Seit dem 22.11.2021 befindet sich Österreich in einem vierten Lockdown.
Die neuen Corona-Regeln in NRW gelten ab Samstag . Im Einzelhandel kommt 2G - Clubs müssen schließen. © Michael Probst/dpa/AP

Im Handel soll es laut FDP bis einschließlich nächsten Dienstag (7. Dezember) nur stichprobenartige Kontrollen durch die Kommunen geben. Erst danach geht die Kontrolle auf die Händler oder ein gemeinsames System mit Kommunen (z.B. Bändchen) über. Damit sollen Schlangen aufgrund von kurzfristigen Kontrollen vermieden werden.

Diese Maßnahmen wurden beim Corona-Gipfel außerdem beschlossen und gelten auch für Nordrhein-Westfalen:

Neue Corona-Regeln in NRW: Das hatte das Land bereits angekündigt

Das Landeskabinett hatte bereits am Mittwoch über schärfere Maßnahmen in NRW beraten. Einigung bestand darin, auf jeden Fall Clubs schließen zu wollen.

Außerdem war klar, dass schon ab Samstag deutliche Beschränkungen der Zuschauerzahlen bei Großveranstaltungen wie Fußballspielen gelten soll. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sprach bereits am Mittwoch von einer Kapazitätsbeschränkungen der Stadien auf ein Drittel - womit auch das Topspiel BVB vs. FC Bayern betroffen ist. „Keine Stehplätze mehr, alles auf Sitzplätze und dann halten wir das für vertretbar“, sagte er RTL/ntv.

Erst vor wenigen Woche wurden die Corona-Regeln in NRW überarbeitet. In vielen Bereichen gilt die 2G-Regelung. *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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